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Rot-Weiss-Fußballschule: Fröhliche Jagd auf das runde Leder

80 Kinder sind in diesem Jahr bei m Fußballcamp von Rot-Weiss Walldorf dabei. Zum ersten Mal gibt es eine Gruppe für Vier- bis Sechsjährige. Bei ihnen steht der Spaß im Vordergrund.
Ein hartumkämpfter Ball: Taylor (rechts) und Ben wollen beide ans runde Leder. Foto: Marc Schüler (Sportpics.de) Ein hartumkämpfter Ball: Taylor (rechts) und Ben wollen beide ans runde Leder.
Mörfelden-Walldorf. 

Bei der Fußballschule von Rot-Weiss (RW) Walldorf gab es einige Veränderungen. Während in den vergangenen Jahren zwei Wochen lang Hochbetrieb auf den Plätzen des Vereins herrschte, wird in diesem Jahr nur eine Woche lang gekickt. Für die Teilnehmer kein Problem, ist die Fußballschule von RW Walldorf doch eine beliebte Alternative im Ferienprogramm.

„Steve Smith und ich führen das Camp immer gemeinsam durch. Aber in diesem Jahr haben wir beide Verpflichtungen und wollten das Camp nicht alleine machen, denn es ist schon viel Arbeit und man muss viel im Blick haben. Als eingespieltes Team ist das natürlich leichter“, erklärt Martin Hoffman etwas bedauernd.

Gefühl für den Ball

Wiederum sind es 80 Kinder, die sich bei Rot-Weiß Walldorf angemeldet haben und eine Woche lang dem runden Leder hinterherjagen. Aber dieses Mal nehmen auch die „Stollenstrolche“ teil, 18 Kinder zwischen vier und sechs Jahren, die zum ersten Mal ein Fußballcamp besuchen. „Wir haben aufgrund von Nachfragen diese Gruppe eingerichtet. Während die anderen Kinder den ganzen Tag bei uns sind, ist diese Gruppe aufgrund des Alters auf zwischen 10 und 12 Uhr begrenzt. Die Bedingung zur Teilnahme ist allerdings auch, dass ein Elternteil während des Trainings dabei ist, einfach für alle Fälle“, so Hoffmann.

Jubeln wie die Weltmeister: Miran (links) und Oskar von den „Stollenstrolchen“ freuen sich über ihr Tor zum 1:0. Bild-Zoom Foto: Marc Schüler (Sportpics.de)
Jubeln wie die Weltmeister: Miran (links) und Oskar von den „Stollenstrolchen“ freuen sich über ihr Tor zum 1:0.

Diese Idee funktioniert sehr gut und engagiert jagen die Kinder dem runden Leder hinterher. Eher mit dem Ball und sehr spielerisch wird bei den „Stollenstrolchen“ trainiert, lieber sollen die Kinder ein Gefühl für den Ball und den Sport bekommen als die Feinheiten wie Technik, Taktik und Athletik zu schulen. „Mit Lenny Wilson und Denis Fernandez unterstützen auch zwei Jugendspieler die beiden Trainer. Sie sind vom Alter nicht zu weit weg und spielen mitunter aktiv mit“, erklärt Hoffmann weiter.

Für die anderen Kinder zwischen 6 und 13 Jahren stehen jeden Tag zwei Trainingsteile an. Während am Vormittag meist an den Grundtechniken gearbeitet wird und die 15 Trainer und 12 Trainerassistenten Übungen zum Stoppen, Dribbeln, Spielen, Passen und Schießen ansagten, steht das Spiel am Nachmittag auf dem Programm. „Und für die Verpflegung sorgt unser Team mit zwölf freiwilligen Betreuern jeden Tag. Uns ist es wichtig, als Verein diese Fußballschule autark durchzuführen.“, so Hoffmann.

Das Gelernte umsetzen

Am heutigen Mittwoch wird das DFB-Fußballabzeichen gemacht, beziehungsweise bei den Stollenstrolchen das DFB-Schnupperabzeichen. „Nachmittags spielen wir Funinho, das ist ein Spiel von Teams zu drei oder vier Spielern auf zwei kleine Tore auf jeder Seite. Das wird immer mehr gespielt im Training, denn jeder Spieler soll den Ball haben und sich beweisen müssen“, erklärte der Organisator weiter. Bei dieser Spielvariante könne sich niemand hinter seinem Mitspieler verstecken.

Voller Einsatz: Taylor (Mitte) setzt sich gegen Ben (rechts) und Mats beim Spiel der Stollenstrolche durch. Bild-Zoom Foto: Marc Schüler (Sportpics.de)
Voller Einsatz: Taylor (Mitte) setzt sich gegen Ben (rechts) und Mats beim Spiel der Stollenstrolche durch.

Für die Torhüter stehen zudem mit Reinhold Engel und Jürgen Rebner die beiden Torwarttrainer des Vereins bereit, unterstützt von A-Junioren-Torwart Thilo Lode. Sie führen mit den Teilnehmern auf dieser Position am Vormittag spezifische Übungen durch, bevor sie am Nachmittag mit ihren Altersgenossen das Gelernte in der Praxis umsetzen dürfen.

Zum Abschluss am Freitag steht dann nach dem Training am Vormittag das Spiel „Kinder gegen Betreuer“ auf dem Programm. Die jungen Kicker zeigen von 15 Uhr an ihren Eltern, wie sehr sie sich verbessert haben, dem Spiel folgt die Siegerehrung aus den vielen kleinen spielerischen Wettbewerben, die immer wieder an den Trainingstagen stattfinden.

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