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Safiye Can liest Gedichte in der Stadtbücherei Langen: Gefühlswelt auf den Punkt gebracht

Die Lyrikerin und Dichterin Safiye Can schreibt Gedichte mit dramatischen, heiteren und tieftrüben Akzenten. Ihre Werke laden zum Nachdenken und Träumen ein.
Die Lyrikerin Safiye Can gastiert bald in der Langener Stadtbücherei und liest Gedichte. Die Lyrikerin Safiye Can gastiert bald in der Langener Stadtbücherei und liest Gedichte.
Langen. 

Die Lyrik ist eine kleine, aber feine literarische Gattung. Lyriker schaffen es, ihre Gedanken- und Gefühlswelt in poetischer Kurzform auf den Punkt zu bringen. So ist es auch bei Safiye Can, die am Dienstag, 28. März, von 20 Uhr an in der Stadtbücherei Langen aus ihrem neuen Buch „Kinder der verlorenen Gesellschaft“ liest.

Dramatisch bis heiter

Can wurde als Kind tscherkessischer Eltern in Offenbach geboren, wo sie heute noch lebt. An der Goethe-Universität in Frankfurt studierte sie Philosophie, Psychoanalyse und Rechtswissenschaft. 2014 veröffentlichte sie ihren Debütband „Rose und Nachtigall“ mit Liebesgedichten. Danach folgten weitere Gedichtbände, Kurzgeschichten und Erzählungen.

Der Literaturwissenschaftler Gerhardt Csejka urteilte: „Ihre Liebesgedichte sind eine Art Programmmusik, da tauchen immer wieder Motivverbindungen auf, die uns beim Lesen oder Hören in gewisse Stimmungen versetzen, die Erinnerungen wachrufen, deren dramatische, heitere oder tieftrübe Akzente wir bei Safiye Can wiedererkennen.“

2016 wurde sie mit dem Else-Lasker-Schüler-Lyrikpreis und mit dem Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur ausgezeichnet. In dem im Februar erschienen Buch „Kinder der verlorenen Gesellschaft“ fragen Cans Gedichte nach dem Platz des Einzelnen in der Welt, nach Heimat, nach Zugehörigkeit. Sie ziehen Bilanz, vergewissern sich über Erfahrungen seit der Kindheit, werfen wilde Blicke in Unabgeschlossenes und träumen ohne selbst auferlegte Schranken der Vernunft. Neben Langen ist die Lyrikerin dieses Jahr unter anderem in Köln, Aachen, Leipzig und Österreich auf Lesereise.

Gemeinschaftsprojekt

Der Abend ist ein gemeinsames Projekt der Stadtbücherei und des Deutsch-Türkischen Freundschaftsvereins Langen, der seit 25 Jahren das Verständnis zwischen Deutschen und Türken fördert. Zu diesem Zweck stellt der Verein Veranstaltungen auf die Beine, bei denen sich Menschen aus allen Kulturen zwanglos näherkommen können – frei nach dem Motto: „Gemeinsam Erlebtes verbindet mehr als 1000 Worte“. Anlässlich des Jubiläums des Vereins wird der Veranstaltungsreigen in diesem Jahr intensiviert.

Der Eintritt zur Lesung in der Stadtbücherei, Südliche Ringstraße 77, ist frei. Der Deutsch-Türkische Freundschaftsverein freut sich allerdings über Spenden.

(fnp)
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