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Dreieich unterstützt die Initiative „2 pro Auto“: Gemeinsam fahren und sparen

Mit Hilfe der App von Flinc lassen sich schnell Mitfahrer finden. Das schont Geldbeutel und Umwelt gleichermaßen und entlastet die Straßen.
Moritz Keck von Flinc, Stadtrat Martin Burlon und Klimaschutzbeauftragte Annika Jung präsentierten die neue Zusammenarbeit. Moritz Keck von Flinc, Stadtrat Martin Burlon und Klimaschutzbeauftragte Annika Jung präsentierten die neue Zusammenarbeit.
Dreieich. 

Bei Betrachtung des Verkehrs im Rhein-Main-Gebiet fällt auf, dass die Autos durchschnittlich nur mit 1,2 Personen besetzt – und damit schlecht ausgelastet – sind. Flinc – ein junges Unternehmen aus Darmstadt – möchte das gerne ändern. Mit der Entwicklung einer App bietet es eine moderne Plattform, welche die Bildung von Fahrgemeinschaften erleichtert. Schon 30 000 aktive Nutzer haben die Auswahl aus 700 000 Fahrten im Rhein-Main-Gebiet.

„So können Mitfahrer gefunden werden, damit die freien Sitzplätze besser ausgelastet werden“, erklärte Moritz Keck, Mitarbeiter von Flinc. So lasse sich der motorisierte Individualverkehr deutlich reduzieren. Mit der Smartphone-App lässt sich leicht und schnell ein Autofahrer finden, der einen ähnlichen Weg nimmt, wie der Fahrgast. Gibt ein Nutzer sein Fahrtziel an, schlägt Flinc die passende Mitfahrgelegenheit vor – automatisch und adressgenau.

Unterstützung als Partner

Für die Mitnahme erhält der Fahrer eine Beteiligung an seinen Benzinkosten. Das spart beiden Geld, schont die Umwelt und entlastet die Straßen. Es sei eine Vermittlung von Tür zu Tür und eine komfortable Art von A nach B zu kommen. „Gerade nach Frankfurt rein, gibt es täglich Dutzende Möglichkeiten, mit zu fahren“, weiß Keck.

Die Stadt Dreieich unterstützt die Initiative „2 pro Auto“ ab sofort als Partner und sorgt dafür, dass Fahrgemeinschaften gefördert werden. „Als uns diese Initiative vorgestellt wurde, habe ich sofort gesehen, dass dies zu unseren aktuellen Ansätzen in Sachen Klimaschutz und Reduzierung des Individual-Pkw-Verkehrs passt“, so Erster Stadtrat Martin Burlon. Dies sei zudem ein weiterer Baustein, um Bürger zu animieren, weniger mit dem eigenen Auto zu fahren, so dass in Verbindung mit dem Ausbau der Radabstellanlagen nach und nach weiter versucht wird, den Parkdruck dort zu verringern.

Weitere Städte sind dabei

Burlon bedankt sich bei Klimaschutzmanagerin Annika Jung, der es gelungen ist, in wenigen Wochen „Nägel mit Köpfen“ zu machen und Dreieich als Partner der Initiative zu etablieren. Neben Dreieich sind bereits weitere Städte wie Frankfurt, Kelsterbach, Dietzenbach und Seligenstadt Partner von „2 pro Auto“. Hinzu kommen Unternehmen wie Opel, traffiQ, Deutsche Bahn und die Goethe-Uni.

(njo)
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