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Dahlienstraße: Genossenschaft stellt Neubaupläne vor

Von Die Detailplanungen für die Wohnanlage in der Dahlienstraße laufen noch. „Aber wir hoffen, noch in diesem Jahr mit dem ersten Abschnitt beginnen zu können“, sagte GBK-Geschäftsführer Lars Laun.
Kerstin Geis informierte sich bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Manfred Ockel (von links), Stefan Guga (NH ProjektStadt), GBK-Geschäftsführer Lars Laun, Dieter Seifert (SPD Kelsterbach), Alt-Bürgermeister Erhard Engisch (SPD, stellvertretender Vorstandsvorsitzender GBK), und Florian Blumenstein (Kreis-SPD) über den Wohnungsbau in Kelsterbach. Foto: Leo F. Postl (pos) Kerstin Geis informierte sich bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Manfred Ockel (von links), Stefan Guga (NH ProjektStadt), GBK-Geschäftsführer Lars Laun, Dieter Seifert (SPD Kelsterbach), Alt-Bürgermeister Erhard Engisch (SPD, stellvertretender Vorstandsvorsitzender GBK), und Florian Blumenstein (Kreis-SPD) über den Wohnungsbau in Kelsterbach.
Kelsterbach. 

Die SPD-Landtagsabgeordnete Kerstin Geis machten im Rahmen ihres Sommertour-Programms einen Abstecher nach Kelsterbach. Hier wollte sie sich insbesondere über die Lage des Wohnungsbaus informieren. Die Stadt Kelsterbach lud sie in das Atrium ein, einem Wohnprojekt der städtischen Gemeinnützigen Wohnungsbau Gesellschaft (GBK). Hier erläuterte Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel (SPD) die allgemeine Wohnungssituation in der Untermainstadt, und GBK-Geschäftsführer Lars Laun stellte das neue Wohnbauprojekt in der Dahlienstraße 16 vor.

„Wir liegen im Speckgürtel der Großstadt Frankfurt, dies hat Vorteile, was die Gewerbe- und Beschäftigungssituation betrifft, aber wir bekommen auch, so wie andere Kommunen, den zunehmenden Wohnungsdruck zu spüren“, erklärte Bürgermeister Ockel. Die Untermainstadt selbst ist recht gut auf (noch) bezahlbaren Wohnraum ausgerichtet, doch mit der Siedlungsbeschränkung sei auch die Ausweisung neuer Baugebiete so gut wie abgeschlossen. „Wir müssen uns mehr auf eine sinnvolle Verdichtung konzentrieren“, betonte Ockel.

Für junge Familien bis Senioren

Gespannt verfolgte Kerstin Geis dann die erstmals so detailliert öffentlich vorgestellten Fakten zum Neubau der GBK, der direkt gegenüber dem Atrium entstehen soll. „Wir konnten hier direkt nebenan, auf der anderen Seite der Dahlienstraße, bereits ein entsprechendes Gelände von der Stadt Kelsterbach erwerben“, bestätigte GBK-Geschäftsführer Lars Laun. Dort soll eine Wohnanlage für junge Familien bis hin zu seniorengerechten Wohnungen entstehen. „Es wird kein zweites Atrium, sondern eine unserer Zeit entsprechende Anlage werden“, beschrieb Laun das Vorhaben. Die barrieregerechten 70 Wohneinheiten sollen in vier „Punkthäusern“, von denen jeweils zwei über Treppenhäuser miteinander verbunden sind, entstehen. „Die Detailplanungen laufen noch, aber wir hoffen, noch in diesem Jahr mit dem ersten Abschnitt beginnen zu können“, erklärte Lars Laun.

Das größte Problem wird es sein, entsprechende Baufirmen zu finden, denn durch den Boom in der Baubranche sind alle nicht nur bestens ausgelastet, sondern sie können auch die Preise diktieren. „Wir wollen aber nicht um jeden Preis bauen, denn wir haben uns bei den Baukosten und damit auch bei den veranschlagten Mietpreisen, ein Limit gesetzt“, betonte Lars Laun. Die Mietpreise bei der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Kelsterbach sollen auch bei diesem Neubauprojekt deutlich unter jenen liegen, die im privaten Bereich verlangt werden, darauf legte der GBK-Geschäftsführer großen Wert.

Viele Auflagen

Zur Finanzierung wollte Kerstin Geis wissen, ob auch öffentliche Fördertöpfe, die ja recht voll seien, in Anspruch genommen würden. Dazu sagte Lars Laun: „Wir haben einerseits eine recht gute Eigenkapitalquote und andererseits gibt bei Inanspruchnahme von öffentlichen Geldern doch recht viele Auflagen, diesen wollen wir uns nicht unterwerfen.“ Hier verwies der GBK-Geschäftsführer auf Größe und auch Ausgestaltung der Wohnungen. „Wir wollen das Bestmögliche für unsere Bürger, und dies schaffen wir aus eigener Kraft“, meinte Laun recht überzeugend – und Kerstin Geis war beeindruckt.

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