E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Neu-Isenburg 24°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse
1 Kommentar

Bundestagsanhörung: Gesetzesverbesserung gefordert - "Nicht an Fluglärm gewöhnt"

In einem Brief an verschiedene Experten-Gremien auf Bundesebene hat die Hugenottenstadt ihrer Position zur Verbesserung der Grundlagen des Fluglärmschutzgesetzes Nachdruck verliehen.
Symbolbild Symbolbild

Mit der Bitte, sich verstärkt für den Schutz vor Fluglärm einzusetzen, haben sich Bürgermeister Herbert Hunkel(parteilos) und Erster Stadtrat Stefan Schmitt (CDU) an verschiedene Gremien auf Bundesebene gewandt. Anlass war eine Anhörung im Bundestag am Mittwoch in Berlin.

„Die Stadt Neu-Isenburg liegt in unmittelbarer Nähe des Frankfurt Airport“, heißt es in dem Schreiben. „Fluglärm gehört für die Neu-Isenburger Bürger zum Alltag.“ Aber auch nach jahrzehntelanger Belastung habe man sich keinesfalls daran gewöhnt. Im Gegenteil habe die Belästigung zugenommen und ließe die steigende Zahl der Flugbewegungen befürchten, dass auch in den nächsten Jahrzehnten keine Besserung eintritt.

Bereits 2012, so heißt es weiter in dem Schreiben, habe die Neu-Isenburger Stadtverordnetenversammlung gemeinsam mit den in der Frankfurter Fluglärmkommission zusammengeschlossenen Gebietskörperschaften ein Forderungspapier zum Schutz der Lebensqualität und der Gesundheit im Ballungsraum Rhein-Main beschlossen. „Umso wichtiger ist es, dass das Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm in dem Sinne überarbeitet wird, dass neueste Erkenntnisse der Lärmwirkungsforschung Eingang finden.“ Das Gesetz von 2007, betonen Hunkel und Schmitt, sei nicht mehr aktuell und müsse nach der Auffassung der betroffenen Kommunen dringend novelliert werden. „Aus diesem Grund schließt sich die Stadt Neu-Isenburg den Forderungen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen an und fordert in ihrem Magistratsbeschluss vom 14. August 2018 die Verbesserung der Schutzwirkung des Fluglärmschutzgesetzes.“

Der Brief ging unter anderem an den Arbeitskreis Fluglärm des Bundestages, den Umwelt- und Verkehrsausschuss des Bundestages, zudem an das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur, die Leitung der Abteilung IG Immissionsschutz, an den Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur und Umweltministerin Svenja Schulze.

(mfo)

Zur Startseite Mehr aus Kreise Offenbach/Groß Gerau

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen