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Dschungelcamp: Hessenbub im Dschungel: Matthias Mangiapane wird Fünfter

Am Donnerstag wählten die Zuschauer Matthias Mangiapane aus dem Dschungelcamp. Zuvor sorgte er noch für ein Novum in der Geschichte der Show. Einen neuen Rekord schaffte er dagegen nicht.
Für manche eine optische Herausforderung. Für Matthias ein Markenzeichen: der Maiskini. Bilder > Für manche eine optische Herausforderung. Für Matthias ein Markenzeichen: der Maiskini.
Langen. 

Nun ist das Dschungelabenteuer für den gebürtigen Langener also vorbei: Nachdem das Publikum ihn die ersten sieben Tage hintereinander in die Dschungelprüfungen schickte, um ihn leiden zu sehen, hatte es an Tag 14 der Trash-Show genug vom „kreischfrohen Matthias“ (Spiegel Online). Als fünftletzter Promi musste er den Busch verlassen. „Ja. Ich kriege meinen Champagner“, freute er sich. Und: Nein, enttäuscht sei er nicht, sagte er bei RTL.

Insgesamt betrachtet, verlief die zweite Woche im australischen Busch deutlich ruhiger für Mangiapane. Seit die Kandidaten selbst bestimmen, wer in die Prüfung muss, wurde die „Kajal-Memme“ (Bild) so gut es ging verschont. Dafür machte der gebürtige Langener mit anderen Aktionen auf sich aufmerksam. Er trauerte rührselig seiner vor Weihnachten verstorbenen Schwiegermutter nach, die er zuvor ein halbes Jahr gepflegt hatte und deren Asche er in einem Anhänger um den Hals trägt. Und dann sorgte der Heiratsantrag seines Partners Hubert Fella (50) für Furore. Es war der erste in der Geschichte des Dschungelcamps.

Mit Tränen in den Augen stammelte er 34-Jährige ein „Ja“ hervor. Doch an der Aufrichtigkeit dieser Inszenierung darf gezweifelt werden. Denn Matthias und Hubert sind bereits seit 2012 verlobt – haben sich also längst die Ehe versprochen. Und gegenüber „InFranken.de“ plauderte Fella aus, dass die beiden eine eigene Hochzeitshow beim TV-Sender Vox bekommen. „Sechs Folgen soll es geben“, sagte Fella dort. „Fünf Drehtage hatten wir schon.“ Auch Engagements für die TV-Shows: „Das perfekte Promi-Dinner“, „Beat the Box“ und eine weitere Staffel „Hot oder Schrott“ seien schon in trockenen Tüchern.

Ziel erreicht, sollte man also meinen. Denn darum geht es schließlich bei den Insassen des Dschungels: die Medienpräsenz zu erhöhen. Nur dafür vegetieren sie zwei Wochen bei Reis und Bohnen, kriechen durch Schleim und Gewürm, schlucken Maden oder pürierte Schweinehoden.

Und nach zwölf Staffeln „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ hat auch der letzte Kandidat kapiert, wie er sich zu inszenieren hat. Entsprechend durchschaubar war auch „Muffel Mangiapanes“ (stern.de) Verhalten, wenn er sich einerseits über viel Sendezeit freute und kurz danach andererseits behauptete, ihm sei egal, wie die Medien über ihn schreiben.

Doch nicht nur die Kandidaten, auch die Zuschauer wissen inzwischen wie der Hase im Dschungelcamp läuft. Sie durchschauen Selbstinszenierung und falsches Spiel und strafen diese ab. So sank Matthias’ Beliebtheit nach der Heiratsgeschichte. Auf seiner und Huberts Facebookseiten häuften sich die negativen Kommentare.

Was bleibt also vom Hessebub in der Post-Dschungel-Ära? Sprüche wie: „Ich hätte da unten am liebsten einen Orgasmus bekommen, so stolz war ich auf mich“ oder „Ich musste formatierte Bohnen essen“? Er meinte fermentierte. Sein Maiskini genannter Männerbadeanzug mit Maiskolbenmuster? Am ehesten wohl seine acht Dschungelprüfungen die er trotz nie erreichter Höchstpunktzahl wie heroische Siege feierte. Ein neuer Prüfungsrekord blieb ihm damit zwar verwehrt. Aber immerhin landet er damit in der ewigen Dschungelprüfungsrangliste hinter Larissa Marolt (zehn) und der Offenbacherin Helena Fürst (neun) auf dem dritten Platz.

Wirklich wichtig für Mangiapane wird aber etwas anderes sein. Denn am Ende des Dschungelcamps zählen für ihn nur Verträge für neue TV-Engagements, Einladungen in möglichst viele Talkshows und zu Events. In dieser Hinsicht hat sich der Trip nach Down Under für den Hessebub anscheinend gelohnt.

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