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„Die Buschspatzen“ starten in die närrische Saison: Hoch das Bein – es muss Fasching sein

Von Das dürfte Männer interessieren: eine Ausrede, wenn sie nach der Fastnachtstour mit einem Knutschfleck nach Hause kommen. Die lieferten ihnen die „Scherzbuben“ beim Auftakt in die närrische Saison bei den Buschspatzen – und noch viel mehr.
Zum Start in die neue Kampagne tanzte die Minigarde der Buschspatzen zu einer flotten Marschpolka. Zum Start in die neue Kampagne tanzte die Minigarde der Buschspatzen zu einer flotten Marschpolka.
Mörfelden-Walldorf. 

Ein Grand mit Vieren bestimmte musikalisch den Start des 1. Carneval Clubs Walldorf „Die Buschspatzen“ in die neue Kampagne. Jeder Skatbruder und natürlich auch jede Skatschwester weiß sofort, was damit gemeint ist: Vier Buben führten in der Halle der Sport- und Kulturgemeinschaft (SKG) Walldorf das Regiment über die närrischen Noten. Da waren zum einen die „Zwoa Spitzbuam“, die mit Fastnachtsdauerbrennern wie „Wenn das Wasser im Rhein goldner Wein wäre“ in den Pausen das närrische Publikum unterhielt, und zum anderen die beiden „Walldorfer Scherzbuben“, die mit Schwung und Schmiss die Stimmung zum Kochen brachten.

Die „Scherzbuben“, das sind Buschspatzen-Sitzungspräsident Patrick Fiederer und Horst Schäfer, begannen gleich mit einem echten Fastnachtsknüller, „Die Hände zum Himmel“. Im Nu stimmte der ganze Saal mit ein, Arme reckten sich empor, zeigten zur Hölle, und die Narrenschar war nach der Zwangspause nach Aschermittwoch sofort wieder in ihrem Element. Mit „Das schaffst du schon“ und „Que Sera“ zum Schunkeln setzten sie ihre musikalische Narrenreise fort und hatten schließlich noch eine Ausrede für alle Männer parat, die nach einer Fastnachtstour mit einem Knutschfleck zu ihrer Ehefrau nach Hause zurückkehren: „Mich hat ein Engel geküsst“. Bei dem Lied von der toten Ente brodelte die Stimmung über.

Lara Drewes brillierte zum Kampagnen-Start mit einem Solotanz. Bild-Zoom
Lara Drewes brillierte zum Kampagnen-Start mit einem Solotanz.

Ansonsten standen zur Eröffnung der Kampagne, die unter dem Motto „Fastnacht gibt es auf der ganzen Welt, jeder feiert, wie es ihm gefällt“ steht, die Garden im Mittelpunkt. Den Auftakt machte Lara Drewes mit einem spritzigen Soloauftritt. Nach diesem „Eisbrecher“, so Patrick Fiederer, der durch das Programm führte, folgte die „Spätzchengarde“. Die jüngsten des Karnevalvereins wirbelten zunächst als kleine Trolle über die Bühne, um alsdann als Zugabe einen Showtanz zu Rock- und Pop-Klängen zu zeigen. Die „Minigarde“ wartete darauf mit einer flotten Marschpolka auf, und auch die „Juniorengarde“ tanzte zu einer mitreißenden Polkamelodie.

Einleitend hatte Patrick Fiederer seiner Freude darüber Ausdruck verliehen, dass „Gott Jokus“ wieder das Narrenregiment führt. „Der Fastnachtsstress hat uns nun wieder“, sagte er und betonte: „Wir leiden an absoluter Narretei.“

Bei der Vorstellung des Elferrats musste Fiederer eingestehen, dass er zur Fassenachtseröffnungsschau leider nicht ganz vollständig sei. Fünf Mitglieder fehlten entschuldigt. „Aber vom Gewicht her sind wir 13“, verkündete er voll Stolz, und im Anschluss daran die elf Gebote des närrischen Grundgesetzes, das mit „Die Würde des Narren ist unantastbar“ beginnt. Im Weiteren wird gefordert, dass niemand wegen seines Humors benachteiligt werden darf und dass Kostümpflicht besteht, und zwar in den Farben rot, weiß, blau und gelb, den Farben der Buschspatzen. Bei den Narren herrsche Volkes Stimme, nicht Pegida, sondern der gesunde Menschenverstand, fuhr Fiederer fort und postulierte, dass sich niemand dem närrischen Dienst, etwa an der Konfettikanone, entziehen dürfe.

Im Gefolge der Juniorengarde zogen Sitzungspräsident Patrick Fiederer und die Mitglieder des Elferrats unter dem Beifall der Gäste auf die Bühne der SKG-Halle. Bild-Zoom
Im Gefolge der Juniorengarde zogen Sitzungspräsident Patrick Fiederer und die Mitglieder des Elferrats unter dem Beifall der Gäste auf die Bühne der SKG-Halle.

Einen Auftritt auf der Bühne hatte auch Erster Stadtrat Burkhard Ziegler von den Freien Wählern. Der war in der vorangegangenen Kampagne bereits zum Ritter ernannt worden. Jetzt erhielt er die dafür erforderlichen Bekleidungsstücke, eine grüne Jacke und die dazu passende Fliege. Angesichts des grünbejackten Ritters erklärte Fiederer: „Damit haben wir wieder einen grünen Ersten Stadtrat, alles ist so wie früher.“

Vor dem großen Finale mit allen Akteuren und anderen Aktiven der Buschspatzen, etwa die Möhnen, gab’s noch ein paar Lieder von den Scherzbuben. Dabei wies Fiederer auch auf den großen Kostümball der Buschspatzen am 27. Januar in der SKG-Halle hin.

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