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Im rhythmischen Takt gegen den Krebs gepaddelt

Beim „Rudern gegen Krebs“ kamen 13 000 Euro Spenden zusammen. Wer helfen möchte: Die nächste Aktion ist am 28. September in Offenbach.
Ernst Harnisch und Frank Müller-Hillebrandt, die Leiter der Kliniken Langen und Seligenstadt und Landrat Oliver Quilling freuen sich über die Spende. Ernst Harnisch und Frank Müller-Hillebrandt, die Leiter der Kliniken Langen und Seligenstadt und Landrat Oliver Quilling freuen sich über die Spende.
Kreis Offenbach. 

Gemeinsam in einem Boot und im rhythmischen Takt für den guten Zweck gepaddelt: 80 Teams ruderten für das Sportprogramm für Krebspatienten an den beiden Asklepios-Kliniken im Kreis Offenbach. Die Benefiz-Aktion „Rudern gegen Krebs“, welche die Stiftung „Leben mit Krebs“ gemeinsam mit dem Kreis Offenbach und dem Mühlheimer Ruderverein im September 2013 auf dem Main in Mühlheim organisiert hatte, hat eine Spendensumme von 13 000 Euro erbracht. Professor Ernst Hanisch, Klinikleiter der Asklepios-Klinik in Langen, und sein Kollege Frank Müller-Hillebrand aus Seligenstadt nahmen den Scheck entgegen.

Beim Rudern auf dem Fluss kann schon eine leichte Brise von hinten für Erleichterung und zusätzliche Kraft sorgen. Rückenwind ist wichtig. Den bekommen mit dieser Unterstützung jetzt die Asklepios-Kliniken in Langen und Seligenstadt für ihre Sportgruppen, in denen Krebspatienten während und nach der Therapie Sport treiben. Der Reinerlös der Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ fließt in die Projekte „Sport zum Leben“ an den beiden Kliniken.

Für mehr Zuversicht

In Seligenstadt wird das Sportprojekt erst aufgebaut, in Langen existiert es bereits seit 2009. Dort versuchen Betroffene unter der Anleitung der Sportwissenschaftlerin Victoria Heppenheimer, Krankheit und Therapie mit mehr Bewegung und Fitness besser zu verarbeiten. Dabei geht es um körperliches Wohlbefinden, psychische Stabilität, Widerstandskraft und vor allem um Zuversicht. Die Gruppen wurden während einer Kooperation der Sportförderung des Kreises, der Asklepios-Kliniken, des Sportkreises Offenbach und der Abteilung Sportmedizin der Goethe Universität aufgebaut. Die Kosten für das Sportprojekt übernimmt die Stiftung „Leben mit Krebs“.

„Diese finanzielle Unterstützung ist ein wichtiger Impuls für die Arbeit der Gruppen, denn sportliche Aktivitäten sind in der Krebsbehandlung von großer Bedeutung“, sagte Oliver Quilling. Der CDU-Landrat des Kreises glaubt, dass die sportlichen Angebote für Krebspatienten noch nicht so bekannt sind. Das müsse sich ändern, denn der Sport erhöhe die Chance, den Krankheitsverlauf und die Genesung positiv zu beeinflussen.

Sportliches Fachwissen

Neben der hohen Spende, die bei der Regatta zustande gekommen ist, war das Sportereignis auch eine Veranstaltung, die viel Spaß gebracht hat. „Ich war überrascht, dass wir so viele Aktive aus dem Team unserer Mitarbeiter für die Regatta gewinnen konnten. Es war ein Spaß, im Takt über den Main zu rudern“, freute sich Ernst Hanisch über 38 Asklepios-Mannschaften.

Ausrüstung und sportliches Fachwissen brachten die Mitglieder des Mühlheimer Rudervereins ein, die insgesamt in den Wochen zuvor 160 Trainingseinheiten für die Teilnehmer gegeben haben. Dieser Einführungskurs war bei dem Startgeld von 250 Euro pro Mannschaft inklusive. Die Vierer mit Steuermann oder -frau mussten eine Distanz von 350 Metern zurücklegen und sich tüchtig in die Riemen legen, um am Ende das Bug vor den anderen Booten zu haben.

Die Stiftung „Leben mit Krebs“ organisiert seit 2005 Ruder-Wettbewerbe in Deutschland, um Geld für Projekte für Menschen mit Krebserkrankung zu genieren. 2013 gab es neun Regatten, in diesem Jahr werden in elf Städten Boote zu Wasser gelassen, um mit dem Startgeld und dank Sponsorenhilfe Krebspatienten zu unterstützen. Die nächste Regatta wird in Offenbach sein, 2015 ist die Sportveranstaltung wieder in Mühlheim geplant, kündigte Stefan Grünwald-Fischer, Geschäftsführer der Stiftung „Leben mit Krebs“, an.

Wer sich an der nächsten Aktion in Offenbach beteiligen will, meldet sich für die Ruderregatta der Stiftung „Leben mit Krebs“ unter www.rudern-gegen-krebs.de an .

(njo)
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