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Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft versammelten sich: Jahresempfang der IHK Offenbach: „Erfolg nachhaltig sichern“

Von Der Jahresempfang der IHK Offenbach beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema Nachhaltigkeit. Die über 500 Gäste wurden natürlich auch über die Tätigkeitsfelder der IHK informiert.
Yvonne Schneider und Karsten Holetzek (YS KREATIVstation) stellen aus Abfallprodukten Dekorationsartikel her. Foto: Leo F. Postl Yvonne Schneider und Karsten Holetzek (YS KREATIVstation) stellen aus Abfallprodukten Dekorationsartikel her.
Kreis Offenbach. 

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach hatte am Dienstagnachmittag zu ihrem Jahresempfang in die Offenbacher Messehallen geladen. Wichtige Gäste waren, neben Repräsentanten aus der Politik und Gesellschaft, insbesondere die Vertreter von mittelständischen Unternehmen und Kleinbetrieben, welche die wahre „Wirtschaftsmacht“ Deutschlands ausmachen.

Das Motto des diesjährigen Jahresempfangs der IHK lautete „Nachhaltigkeit“. Hier sollte auf die Möglichkeiten der Minderung oder gar Vermeidung von „Abfällen“, also Produkte die keine weitere Verwendung mehr finden, hingewiesen werden. Als ausgesprochener Spezialist war Professor Michael Braungart als Festredner geladen. Der ehemalige Umweltaktivist zeigte als Inhaber des „Cradle to Cradle“-Lehrstuhls für Innovation und Qualität an der Rotterdam School of Management (Erasmus Universität) und Geschäftsführer der „Environmental Protection Encouragement Agency“ in Hamburg, wie ein optimaler Wertstoffkreislauf funktionieren kann.

Zunächst ging IHK-Präsident Alfred Clouth in seiner Eröffnungsrede vor über 500 Gästen auf das Thema Nachhaltigkeit ein. „Nachhaltigkeit bedeutet für uns, das, was wir tun, neu zu denken. Und zwar so, dass wir das Kerngeschäft und damit den Unternehmenserfolg im Blick haben. Wohltätigkeit ist richtig und gut, aber Nachhaltigkeit im Unternehmen bedeutet auch, den eigenen Erfolg nachhaltig sicher zu stellen. Dafür bedarf es einer Strategie und konsequenter Umsetzung“, so Clouth.

Die IHK will sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein und beteiligt sich an der Lösung einer der drängendsten gesellschaftlichen Herausforderungen: Der Integration von Flüchtlingen. „Die IHK selbst sowie über 100 Unternehmen haben zusätzliche Praktikums- und Ausbildungsplätze für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt“, betonte Alfred Clouth. Auch IHK-Projekte bei der Berufsorientierung, wie die Bildungsmesse „gOFfit“, Azubis als Ausbildungsbotschafter oder die Ferienaktion „Mädchen auf Berufetour“ gehören dazu.

Im Handlungsfeld Umwelt hat die IHK im Vorjahr eine Energieberatung in Anspruch genommen. „Als ein Ergebnis dieser Beratung wurde die Beleuchtung in unserer Tiefgarage komplett auf LED umgestellt. Weitere Effizienzmaßnahmen sind bereits in Planung“, hob IHK-Präsident Alfred Cloth hervor.

Schließlich zeigte Professor Michael Braungart Wege auf, wie ein echter Nutzungskreislauf von Produkten, die der Mensch entwickelt, realistisch umgesetzt werden kann. „Die Natur macht es uns vor, wir müssen uns nur vom exzessiven Verbrauchsverhalten verabschieden“, so die Botschaft des Nachhaltigkeitsspezialisten.

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