Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Neu-Isenburg 23°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Lacher auf seiner Seite gehabt: Johann König amüsierte das Publikum mit seinen Alltagsbeobachtungen

Von Kaum stand Johann König auf der Bühne, gab es die ersten Lacher. Und das, obwohl er noch nichts gesagt hatte.
Johann König amüsierte allein mit seiner Gestik. Auch bewusst eingelegte Pausen gehören zum Markenzeichen des Comedian. Foto: Leo F. Postl Johann König amüsierte allein mit seiner Gestik. Auch bewusst eingelegte Pausen gehören zum Markenzeichen des Comedian.
Neu-Isenburg. 

Was hat Wäsche waschen oder Spülmaschine einräumen miteinander zu tun? Alles kann für den gelangweilten Beobachter äußerst lustig sein – so wie für Johann König. Wer zu diesem glutenfreien Humoristen geht, der sollte wissen, worauf er sich einlässt – auf einen strapaziösen Abend für die Lachmuskeln, aber auch für die berühmten grauen Zellen.

Lässig gekleidet

Die Pointen seiner Gedankengänge lässt König nicht einfach so herausplatzen. Oft sind es sogar bewusst gesetzte Pausen, die als Raum für „Pointenexplosionen“ gedacht sind. Oft wirkt ein Vorauslacher in den Reihen der Gäste so ansteckend, dass sich das Lachen wie ein Lauffeuer epidemisch ausbreitet. Monika und Peter aus Obertshausen wussten, worauf sie sich eingelassen hatten, als sie am Mittwochabend in die Hugenottenhalle nach Neu-Isenburg kamen. Monika war mit ihrer Freundin Gabi schon mal nach Köln gereist, um den aus dem Fernsehen bekannten Johann König zu erleben. „Jetzt haben wir unsere Männer gepackt und mit hierher genommen“, meinte Gabi Büttner aus Heusenstamm.

Kaum dass Johann König die Bühnen betrat, wurde er auch schon mit Lachern begrüßt – ohne dass er überhaupt ein Wort von sich gegeben hatte. Lässig gekleidet trat der „König“ der Humoristen vor sein Publikum und meinte: „Willkommen, ich freue mich, dass ich in dieser wunderschönen Stadt und in dieser hochmodernen, holzvertäfelten Halle wieder mal auftreten darf.“ Gelächter! 2006 sei er schon mal da gewesen und wollte nie mehr herkommen. „Aber man akzeptiert ja nicht meine Wünsche.“

Irgendwie koordinierter

Dann lässt König erst einmal in seinen Alltag blicken. Über den Jahreswechsel sei für ihn wenig los gewesen, also hielt er sich vorwiegend an seine Familie. „Sie müssen, da sind drei Kinder – und deren Mutter ist auch noch da.“ Ja, und was hat wer so zu Hause gemacht? „Ich habe meine Frau beobachtet. Wie sie Berge von Wäsche hin und her geschleppt hat – und wie sie die Spülmaschine eingeräumt hat.“

Als er seine Frau beobachtete, sei ihm dann aufgefallen: „Das geht doch irgendwie koordinierter, da passt doch noch viel mehr rein.“ Ja, und die Lacher waren wieder da. Klar, König hat die Spülmaschine wieder ausgeräumt und alles „planmäßig“ eingeräumt, mit dem Ergebnis, dass tatsächlich Platz übrig war. Der Kommentar seiner Frau: „Du gehst mir mächtig auf den Sack.“

Zur Startseite Mehr aus Kreise Offenbach/Groß Gerau

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse