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Weitere Freiwillige gesucht: Julius Schulz macht bei der Stadt seinen Bundesfreiwilligendienst

Von Nach dem Schulabschluss hat sich Julius Schulz für ein Bundesfreiwilligenjahr bei der Stadt entschieden. Diesen Schritt hat er nicht bereut. Doch im August endet sein Engagement. Die Stadt sucht nach weiteren Freiwilligen.
Julius Schulz ist in seinem Engagement im Bundesfreiwilligendienst eine große Hilfe im Stadtteilzentrum. Er kann auch seine Design-Fähigkeiten beim Gestalten von Plakaten und Flyern gut einbringen. Julius Schulz ist in seinem Engagement im Bundesfreiwilligendienst eine große Hilfe im Stadtteilzentrum. Er kann auch seine Design-Fähigkeiten beim Gestalten von Plakaten und Flyern gut einbringen.
Dreieich. 

Julius Schulz sitzt im Büro im ersten Stock des Sprendlinger Stadtteilzentrums. An seinem Laptop baut er gerade an einer spannenden Grafik für einen neuen Flyer. Technik und Design sind seine Leidenschaft, und dieses Talent kann er derzeit ganz hervorragend als Absolvent des Bundesfreiwilligendienstes („Bufdi“) in dem Kommunikationszentrum im Sprendlinger Norden einbringen.

Bei der Erstellung von Flyern, Plakaten und Pressemitteilungen unterstützt Schulz die beiden fest angestellten Mitarbeiter Vera Dinter und Stefan Petzold. Der 20-jährige besetzt bei der Stadt Dreieich eine von vier Stellen für den Bundesfreiwilligendienst. „Für mich war es nach der Schule genau die richtige Entscheidung. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich“, ist Julius Schulz sehr zufrieden mit den Aufgaben, die er seit dem 15. September 2017 betreut.

Umgang mit Menschen

Einmal in der Woche bekocht er in der Küche des Stadtteilzentrums mit Unterstützung einer professionellen Köchin die Senioren. „Dabei habe ich definitiv schon Einiges gelernt“, sagt der junge Mann augenzwinkernd. Seine Kunst an den Töpfen sei zuvor nicht sonderlich groß gewesen. Zweimal in der Woche ist er in der „Kiri-Gruppe“ aktiv. Das sind die „Kinder der Ringe“, ein offener Treff, der das Spielmobil mit der Eröffnung des Stadtteilzentrums abgelöst hat. Mit den Kindern ist Spielen, Basteln und Spaß haben angesagt. „Der Umgang mit Menschen macht mir sehr viel Spaß, ich bekomme viel zurück. Die Senioren freuen sich, wenn sie mit jungen Leuten zusammen sein können, und für die Kinder kann ich ein Vorbild sein,“ erklärt Schulz.

Außerdem hilft er, den Bücherschrank in Ordnung zu halten, und betreut den Foodsharing-Kühlschrank mit. „Für uns ist Julius eine große Unterstützung. Gerade wenn einer von uns mal nicht da ist, haben wir mit ihm einen Kollegen, der auch mal übernimmt. Er ist ein Gewinn für unser Team“, lobt Vera Dinter. Auch der „Bufdi“ profitiert durch das Jahr als Freiwilliger. Er gewinnt Selbstbewusstsein, macht wichtige Erfahrungen und das Engagement kommt auch in Bewerbungsunterlagen bei künftigen Arbeitgebern gut an. Davon ist Bürgermeister Dieter Zimmer überzeugt: „Diese Sozialkompetenz ist doch mehr gefragt denn je“, wirbt er für den Bundesfreiwilligendienst. Das ist auch dringend notwendig, denn es ist immer schwieriger, Menschen zu finden, die dieses Jahr in den Dienst an der Gemeinschaft investieren.

Unentbehrlicher Einsatz

Der Bundesfreiwilligendienst wurde 2011, nach der Abschaffung von Wehrpflicht und Zivildienst, eingeführt. „Die Palette der Möglichkeiten ist bei der Stadt Dreieich sehr vielschichtig“, erklärt Dieter Zimmer und ergänzt: „Unserer Gesellschaft ist auf die Mitarbeit von Menschen jeden Alters angewiesen. Der freiwillige Einsatz in den Bereichen Soziales, Umwelt, Natur und Kultur ist unentbehrlich.“

Die stationäre „Bufdi“-Stelle im Stadtteilzentrum Hirschsprung-Breitensee ist nur eine Möglichkeit, auch Fahrdienste und allgemeine Unterstützung für den Fachbereich Schule, Soziales und Integration sind möglich. Bei den Fahrdiensten liefern die „Bufdis“ vormittags die Post an Dreieicher Kitas aus und übernehmen auch Einkaufsfahrten. Nachmittags stehen Besorgungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sowie der Hol- und Bringdienst für die Senioren der Stadt auf dem Programm.

Im August beenden die derzeitigen „Bufdis“ ihren Dienst bei der Stadt. „Wir sind händeringend auf der Suche nach neuen Freiwilligen“, sagt Zimmer. Ganz umsonst müssen diese ihre Arbeit nicht verrichten: Rechtlich vorgesehen ist ein Taschengeld von 330 Euro monatlich. Die Stadt ergänzt diese Summe in den ersten beiden Monaten um je 70 Euro, danach um 170 Euro Verpflegungsgeld.

Der Rathauschef hofft auf viele Bewerbungen von engagierten „Bufdis“. Interessierte können sich für weitere Informationen an Bernd Beck, Telefon (0 61 03) 6 01-5 50, oder Florian Guttmann, (0 61 03) 6 01-2 42, wenden.

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