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Junge Leute entwerfen Ideen für Europa

Kreatives Arbeiten mit Bildern, Texten oder Liedern und Filmen: Die Schüler der RHS machten sich Gedanken über das Leben in Europa.
Die Jury des Europawettbewerbs tagte an der RHS, die zwölf hessischen Lehrer wählten aus 2000 Einsendungen die besten Arbeiten aus. Foto: Jost Die Jury des Europawettbewerbs tagte an der RHS, die zwölf hessischen Lehrer wählten aus 2000 Einsendungen die besten Arbeiten aus. Foto: Jost
Dreieich. 

Die Ricarda-Huch-Schule (RHS) war in der vergangenen Woche die hessische Zentrale des Europawettbewerbs. Die Jury, bestehend aus zwölf Pädagogen aus ganz Hessen, hatte eine schwierige Aufgabe zu bewältigen: Es galt, fast 2000 Arbeiten zum Thema Europa zu bewerten und die besten für den Bundeswettbewerb weiter zu leiten. Der 61. europäische Wettbewerb, bei dem bundesweit bis zu 100 000 Schüler teilnehmen, stand unter dem Motto „Wie wollen wir leben in Europa?“.

Je nach Klassenstufe konnten die Schüler für ihre Bilder, Texte oder andere Kreativarbeiten verschiedene Unterthemen auswählen. Auf den großen Tischen in der Rotunde des Gymnasiums lagen Dutzende Kunstwerke aus, die Schüler haben auch Reden geschrieben, Spiele erarbeitet oder Videoclips gestaltet. „In Hessen haben sich rund 80 Schulen an dem Wettbewerb beteiligt, so dass die Auswahl wirklich schwerfiel“, sagte Kerstin Wesp, hessische Landesbeauftragte des Wettbewerbs und Lehrerin an der RHS.

Werbematerial erstellen

Die Grundschüler sollten Bilder zum Thema „Ein Tag mit der Familie“ malen, und das Ergebnis waren schöne Gemälde von Zoobesuchen, Schlossbesichtigungen oder von gemeinsamem Schlittschuhlaufen. Die „Schule der Zukunft“ stellen sich die Jugendlichen der Mittelstufe als „Hightech-Klassenzimmer“ mit vielen Bildschirmen vor, beim „Abenteuerurlaub“ waren es besonders die Wahrzeichen Europas, welche die Nachwuchskünstler inspiriert haben. Eine Arbeit behandelt die Sonderaufgabe „Werbematerial für die Europawahl“ zu erstellen – entstanden sind hochwertige Fotografien, die sicher direkt für eine Werbekampagne nutzbar wären. „Wir hatten auch viele Medieneinsendungen, Lieder und Filme, die Werbespots zur Europawahl beinhalten. Das ist viel Arbeit für die Schüler, weil sie ein komplettes Exposé mitliefern müssen“, erklärte Markus Willmann, Jurymitglied des Wettbewerbs.

Sehr gute Arbeiten

Bei der Bewertung komme es nicht darauf an, was besonders schön ist. Sondern es gehe eher darum, was sich der Schüler dabei gedacht hat. „Das Ergebnis muss ausdrucksstark sein und eine Botschaft haben. Und wir haben jetzt schon viele sehr gute Arbeiten gesehen“, sagte Kerstin Wesp überaus zufrieden. Nun steigt die Spannung bei den Schülern und Betreuern. Welche Arbeiten werden einen der Bundespreise bekommen? Die verlockenden Gewinne sind Reisen zu Jugendbegegnungen in Berlin, Wien und Straßburg. Die Sieger werden im Mai feststehen.

(njo)
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