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Siegelerneuerung im November steht jetzt im Fokus: Kelsterbach will Fairtradestadt bleiben

Seit November 2015 darf sich Kelsterbach Fairtradestadt nennen. Dafür war es nötig, in verschieden Bereichen nachzuweisen, dass die Vorgaben der siegelgebenden Stelle Transfair erfüllt wurden. Angefangen vom Ratsbeschluss über die Einbindung von Gewerbe und Vereinswelt, bis zur Aktivierung der örtlichen Presse, galt es ein Projekt umzusetzen, dessen Ziel eine erfolgreiche Auszeichnung war.
Sonja Friedrich und Thorsten Schreiner präsentierten  Kelsterbach bei der Ausstellung „Faire Welten“ in Mainz. Sonja Friedrich und Thorsten Schreiner präsentierten Kelsterbach bei der Ausstellung „Faire Welten“ in Mainz.
Kelsterbach. 

Nach der Auszeichnung ist vor der Auszeichnung. Diesem insbesondere bei der Vergabe von Fairtrade-Siegeln wichtigen Grundsatz folgend, blieb die Stadt Kelsterbach in keiner Weise untätig. Schon wenige Wochen nach der eignen Zertifizierung konnte der Kreis Groß-Gerau bei gleichem Ansinnen unterstützt werden.

Seit knapp zwei Jahren agieren zudem Vertreter der Stadt Kelsterbach innerhalb der Lenkungsgruppe „Rhein.Main.Fair“, die eine ganze Metropolregion unter einen gemeinsamen fairen Hut bringen möchte. Im November des vergangenen Jahres waren die Augen der Region auf Kelsterbach gerichtet, denn in der Untermainstadt ging das Vernetzungstreffen über die Bühne. Beim diesjährigen Treffen, das im Oktober in Frankfurt angesetzt ist, wird die Stadtverwaltung wieder dabei sein.

Trotz dieser überregionalen Aktivitäten blieb die städtische Lenkungsgruppe mitnichten untätig. Schon fester Bestandteil auf dem Wochenmarkt sind regelmäßige saisonorientierte Aktionen, bei denen die Mitglieder sich für den guten Zweck engagieren.

„Neben zahlreichen Informationen, erweist es sich vor allem als hilfreich, mittels fairer Kostproben diesen Gedanken ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken“, so die Verantwortlichen. So standen beispielsweise die städtische Projektverantwortliche Sonja Friedrich und ihre Mitstreiter auf dem Marktplatz und erfreuten die Bürger mit Eistee-Proben. Obwohl nicht jeder gänzlich im Bilde sei, wobei es um fairen Handel gehe, erwiesen sich die meisten Mitbürger als zugänglich und zeigten sich interessiert.

Die im Frühling von der evangelischen Friedensgemeinde unter das faire Motto gestellte Kombination aus Krimilesung und Weinprobe wurde ähnlich gut angenommen. Alternierend mit der Verkostung von fairen Rotweinen stellte der Autor Martin Olden seinen Kommissar Platow aus der gleichnamigen Krimireihe vor. Stets sozial engagiert, spendete er die Einnahmen einem karitativen Zweck, darüber freute sich der Hilfeverein Kleeblatt Kelsterbach. Neben einem regelmäßig aktualisierten Einkaufsführer, steht noch die Friedensgemeinde mit dem Direktvertrieb in ihrem hauseigenen „Eine-Welt-Laden“ zur Verfügung.

Die Schüler der IGS Kelsterbach besuchen demnächst auch eine faire Schule. Denn genauso wie Kommunen, Kreise und Regionen, können sich Schulen auszeichnen lassen. Dass dies in Kelsterbachs größter Schule gelingen dürfte, begründet sich im großen Engagement der Schüler, wie Sabine Baur, die das Projekt an der Schule unterstützt, berichtet. Baur, selbst Mitglied der städtischen Lenkungsgruppe, freut sich über die soziale Empathie der jungen Menschen.

Im Fokus der Verantwortlichen steht nun die Siegelerneuerung im November. So sei es Bürgermeister Manfred Ockel um eine Rezertifizierung nicht bange, wisse er doch um die Leistungsbereitschaft seiner Akteure. Er werde jedenfalls gerne die Urkunde entgegennehmen, die ihn für zwei weitere Jahre zum Bürgermeister einer fairen Stadt macht.

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