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Wettbewerb „Starke Schulen&ldquo: Kelsterbachs Schulen sind Top

Von Doppelter Grund zur Freude für die Kommune Kelsterbach als eigener Träger ihrer Schulen. Beim landesweiten Wettbewerb „Starke Schulen“ wurde die IGS Spitzenreiter und auch die Karl-Krolopper-Schule schaffte es in die „Top Ten“.
Vertreter aus Bildung und Politik freuen sich über die zweifache Auszeichnung „Starke Schule“: Sabrina Stamm (v.l.), Reiner Finger, Christian Reschke, Isabella Brauns, Anika Soytürk, Barbara Jühe, Ilona Rübsamen-Blum, Jürgen Seeberger, Vanessa Schönfeld und Bürgermeister Manfred Ockel. Foto: Leo F. Postl Vertreter aus Bildung und Politik freuen sich über die zweifache Auszeichnung „Starke Schule“: Sabrina Stamm (v.l.), Reiner Finger, Christian Reschke, Isabella Brauns, Anika Soytürk, Barbara Jühe, Ilona Rübsamen-Blum, Jürgen Seeberger, Vanessa Schönfeld und Bürgermeister Manfred Ockel.
Kelsterbach. 

Die Untermainstadt kann wieder einmal sehr stolz selbständiger Schulträger sein. Anders als in anderen Kommunen ist es in Kelsterbach „politischer Wille“, die Schulträgerschaft selbst auszuüben. Freilich mit dem Hintergrund, dass sich dies auf der Ausgabenseite im Stadtsäckel deutlich niederschlägt. Auf der „Einnahmeseite“ stehen in dieser Position zwar keine Zahlen, dafür aber Erfolge, die weit über die Grenzen der Stadt hinaus gehen. Dies wird bei den verantwortlichen Kommunalpolitikern als „unbezahlbar“ angesehen.

Jetzt konnte die Integrierte Gesamtschule (IGS) Kelsterbach wieder einen Erfolg vermelden. Sie ging erneut als erster Preisträger aus dem Wettbewerb „Starke Schule“ hervor. Doch damit nicht genug, die Karl-Krolopper-Schule errang hier noch einen zehnten Platz unter den 59 Schulen, die sich an dem landesweiten Wettbewerb beteiligt hatten. Nach der Mitteilung aus dem Hessischen Kultusministerium folgte nun eine „persönliche“ Gratulation von Bürgermeister Manfred Ockel und Stadtverordnetenvorsteherin Helga Oehne.

Beachtenswerter Erfolg

Der Magistrat hatte am Dienstagnachmittag die Schulleitungen der Preisträgerschulen mit ihrem Projekt-Team „Starke Schule“ in den Gründersaal des Atriums eingeladen. „Wir möchten allen Beteiligten noch einmal ganz persönlich Danke sagen“, betonte Ockel zur Begrüßung. Nicht nur der erneute Gewinn des ersten Preises der IGS im hessenweiten Wettbewerb sei für die Stadt ein besonderer Beleg ihrer eigenen Schulträgerschaft, sondern auch der zehnte Preis der Karl-Krolopper-Schule verdiene große Anerkennung, so Ockel.

In einer Kurzvorstellung präsentierten die IGS um Schulleiterin Barbara Jühe als auch die Karl-Krolopper-Schule mit Schulleiter Jürgen Seeberger den Stadtverordneten ihre Wettbewerbseingaben. Auf dem dreiminütigem Video der IGS steht die Schülerin Patricia Gomez im Vordergrund. Sie singt den Song „Run“ von Leona Lewis. Dieser war Motivation für das ganze Projektteam, welches sich mit den Detailschritten zur erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb präsentierte. Das vom stellvertretenden Schulleiter Christian Resche arrangierte Info-Video beeindruckte nicht nur die Jury, sondern auch die Gäste.

„Wir sind sehr stolz auf diesen Erfolg, doch er kommt nicht von alleine. Jeden Tag müssen wir uns motivieren und die Leistungen, gemeinsam mit Schülern und Pädagogen, einfordern“, betonte Jühe. Die Jury war insbesondere vom Projekt „Schüler helfen Schülern“, der Musik- oder Fitness-AG, aber auch vom Arbeitsprojekt der Bühnenreparatur beeindruckt. „Wir wissen diesen Erfolg zu schätzen, doch es ist nicht nur unser Preis, sondern auch der des Schulträgers“, so Jühe.

Bestens aufgehoben

Jürgen Seeberger stellte das Projekt „Starke Schule“ anhand eines eigens erstellten Info-Plakats heraus. „Der Schulverbund hilft uns sehr. Und wenn wir ein gutes Gefühl haben, bestens aufgehoben zu sein, dann haben es die Schüler und Eltern auch“, verwies Seeberger auf einen wichtigen sozialen Aspekt. Besonders die Beratungs- und Förderangebote seien ein wichtiger Baustein. „Die Jury war besonders von unseren handwerklichen Projekten überzeugt“, betonte der Schulleiter. Wie die Sozialarbeiterin Sabrina Stamm bestätigte, verlässt inzwischen kein Schüler die Karl-Krolopper-Schule mehr ohne „Anschlussperspektive.“

In ihrem Schlusswort überbrachte Helga Ohne noch einmal die Glückwünsche der Stadt. „Es erfüllt mich als Stadtverordnetenvorsteherin und Kelsterbacher Bürgerin mit großem Stolz, Ihre Schulen zu diesen Erfolgen geführt zu haben“. „Bildung steht in unserer Stadt an erster Stelle, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern“, versicherte die Stadtverordnetenvorsteherin.

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