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Kid Triathlon: Kleine Triathleten ganz groß

Von Schwimmen, Radfahren und dann Laufen: Beim Kid Triathlon ging es spannend zu. Klar, dass die Zuschauer die kleinen Triathleten lautstark anfeuerten.
In der Wechselzone gilt es für die Kinder, blitzschnell zu sein. Raus aus dem Wasser und hin zum Rad. Schnell den Helm auf, raus aus dem Schwimmbadgelände und los geht die Fahrt rund ums Heckenborn. Bilder > In der Wechselzone gilt es für die Kinder, blitzschnell zu sein. Raus aus dem Wasser und hin zum Rad. Schnell den Helm auf, raus aus dem Schwimmbadgelände und los geht die Fahrt rund ums Heckenborn.
Dreieich. 

Am Beckenrand im Sprendlinger Parkbad wird lautstark angefeuert: „Los Mira, gib alles, zieh durch!“. Die kleine Schwimmerin legt noch einen Zahn zu und investiert ihre ganze Kraft. Das Schwimmen war nur der Auftakt eines spannenden Wettbewerbs. Die Schwimmabteilung der Sport- und Kulturgemeinschaft (SKG) hat gemeinsam mit den Triathleten des Vereins den ersten „Dreieicher Kids Triathlon“ aus der Taufe gehoben.

Der Sonntag stand im Zeichen vom Schwimmen, Radfahren und Laufen. Wie bei den Vorbildern des „Ironmans“ bewältigten insgesamt 47 Starter im Alter zwischen 7 und 13 Jahren alle drei Disziplinen direkt hintereinander. Nur durch die Wechselzonen getrennt, galt es für die Jüngsten, sich möglichst schnell umzuziehen und vom Schwimmbecken aufs Rad und dann in die Laufschuhe zu springen.

Gut geschlagen

Für Samuel Möller aus Gießen ist das schon fast Routine. Der Zehnjährige trainiert mehrmals die Woche alle drei Disziplinen und hat schon rund 15 Kids Triathlons bewältigt. In der Altersklasse zwei war ihm auch der Sieg nicht zu nehmen. Mit mehr als zwei Minuten Vorsprung kam der Blondschopf nach 100 Meter Schwimmen, 4,1 Kilometern auf dem Rad und 800 Metern rennend auf dem abgesteckten Rundkurs auf der Schwimmbadliegewiese nach 15 Minuten und 29 Sekunden ins Ziel. Seine Schwester Jemima Möller dominierte die jüngste Altersklasse und gewann ebenso souverän mit 12 Minuten und 29 Sekunden, nach 50 Meter Schwimmen, 2,1 Kilometern auf dem Rad und 400 Laufen sogar vor ihrem männlichen Kontrahenten ins Ziel.

„Die Kinder sind infiziert von mir“, sagt Vater Thomas Möller lächelnd. Auch wenn er den Trainingsaufwand für den Ironman inzwischen nicht mehr gerecht werden kann, ist der Triathlon seine Sportart: „Mit den Kindern macht alles gleich noch viel mehr Spaß.“

Aber auch die Dreieicher Kinder haben sich sehr gut geschlagen: In der ältesten Gruppe, Jahrgang 2004/2005 (200m Schwimmen – 8,1 km Radfahren – 1650 m Laufen) gewann mit Benjamin Maas (32 Minuten und sechs Sekunden) ein SKG-Eigengewächs, vor seinem Vereinskollegen Tobias Schmidt (33 Minuten, 24 Sekunden). In der Altersklasse belegt Mika Bruchhäuser bei den Jungs Platz zwei (17:41 Minuten) und bei den Mädels gewann Maxima Eichler (17:47) und Mira Bischoff belegte Platz zwei (17:54). Bei den Jüngsten wurde Emily Bischoff dritte (13:59).

Fulminante Aufholjagd

Henrik Arta belegte nach einer fulminanten Aufholjagd Platz zwei. Der acht Jahre alte Nachwuchstriathlet war noch als Letzter aus dem Wasser geklettert. „Schwimmen lief gar nicht gut, das Wasser war einfach zu kalt“, sagte der Sohn von Stadtwerke-Geschäftsführer Steffen Arta: „Aber dann hab ich auf dem Rad zwei Kinder überholt und beim Laufen noch ein Kind. Das war super.“

Für die SKG war der Kids-Triathlon eine tolle Premiere. Mit den Erfahrungen vom Duathlon konnten die Akteure die Zeitnahme bei den Kindern wie bei den Profis mit den richtigen Transpondern nehmen. Auch sonst waren die Helfer auf der Radstrecke rund um das Neubaugebiet Heckenborn und die beiden Autobahnbrücken routiniert am Werk. „Es war ganz gut, dass es zum Start nur knapp 50 Kinder waren, so konnten wir ganz gut Erfahrungen sammeln und haben ein paar Anregungen, was wir besser machen können“, war Organisator Thorsten Bischoff zufrieden.

Auch Frank Meyer vom SKG-Team war voll des Lobes. „Es geht ja um den Spaß. Es geht uns darum, den Kindern eine Möglichkeit zu geben, mit dem Triathlonsport in Kontakt zu kommen.“ Alles mit möglichst wenig Leistungsdruck. Aus diesem Grund bekamen auch alle Starter am Ende eine Medaille und eine Urkunde. Nächstes Jahr soll es dann auch die zweite Auflage des Kids-Triathlon geben.

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