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Typisierungsaktion: Knochenmarkspende nötig: Hoffnung für den schwerkranken Ledijon

Von Er würde so gerne auf dem Fußballplatz herumtollen und im Klassenzimmer mit seinen Mitschülern lernen. Stattdessen verbringt der akut an Blutkrebs erkrankte Ledijon aus Mörfelden-Walldorf die meiste Zeit im Krankenhaus.
Stolz zeigt Ledijon am Einschulungstag seine Schultüte. Stolz zeigt Ledijon am Einschulungstag seine Schultüte.
Mörfelden-Walldorf. 

Der siebenjährige Ledijon aus Mörfelden-Walldorf liebt das Leben und seine Freunde. Fußball ist seine große Leidenschaft, doch daran ist im Moment nicht zu denken: Ledijon hat Blutkrebs. Nur ein passender Spender kann sein Leben retten. Seine Eltern, Verwandte und Freunde rufen auf: „Ledijon wünscht sich von ganzem Herzen, bald wieder in die Schule zu gehen und vermisst seine Klasse sehr.“

Dass es für den aufgeweckten Bub buchstäblich eine Frage von Leben und Tod ist, bestätigt Silvia Marcello von der DKMS ( ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei), dem nach eigener Auskunft mit über 7 Millionen registrierten Stammzellenspendern weltweit größten Dateienverbund im Kampf gegen Blutkrebs. „Er ist ein Kämpfer, aber er braucht die Hilfe der ganzen Bevölkerung.“ Denn nur wer sich registrieren lässt, könne als Spender gefunden werden.“

Im Januar entdecken Ledijons Eltern blaue Flecken am Körper ihres Sohnes. Erst einmal nichts Außergewöhnliches bei einem quirligen Jungen seines Alters. Trotzdem fahren Ledijons Eltern zum Arzt. Nach mehreren Untersuchungen dann die erschütternde Diagnose: Ledijon leidet an einer akuten Form von Blutkrebs.

Sofort werden die ersten Chemotherapien eingeleitet. Ledijon verbringt seitdem die meiste Zeit im Krankenhaus und hat mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Anfang Februar dann die Gewissheit: Nur eine Stammzellspende kann sein junges Leben retten. Da sein Knochenmark bereits extrem angegriffen ist, muss die Transplantation schnell erfolgen; bestenfalls in den nächsten vier Wochen.

Ledijons letzter Hoffnungsschimmer sind seine Eltern und sein kleiner Bruder, dessen Gewebemerkmale gerade bestimmt werden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist Ledijon jedoch auf eine Fremdspende angewiesen. Er kann nur überleben, wenn es irgendwo einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zu einer Stammzellspende bereit ist. Um zu helfen, organisieren Familie und Freunde gemeinsam mit der DKMS eine Registrierungsaktion zur Gewinnung potenzieller Stammzellenspender.

Helfen Sie dem kleinen Ledijon

Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann dem kleinen Ledijon helfen und sich am Sonntag, 11. März, im Gala Events Frankfurt, Josef-Eicher-Straße 10, in Frankfurt am Main als potenzieller Spender bei der DKMS registrieren lassen.

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