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Bundesweiter Kunst-Wettbewerb: Künstlerische Lösungen für Europa

Von Gleich zwei Bundespreise des Europäischen Wettbewerbs gehen in diesem Jahr an die Ricarda-Huch-Schule in Dreieich. Aber auch die Beiträge der Langener Grundschulen fanden bei der Jury viel Beachtung.
Vier Schüler des Ricarda-Huch-Gymnasiums gewannen beim Europäischen Wettbewerb einen Bundespreis und viele andere sicherten sich Anerkennungs- und Landespreise. Die Gymnasiasten zeigen ihre Urkunden auf dem Schulhof der RHS. Bilder > Vier Schüler des Ricarda-Huch-Gymnasiums gewannen beim Europäischen Wettbewerb einen Bundespreis und viele andere sicherten sich Anerkennungs- und Landespreise. Die Gymnasiasten zeigen ihre Urkunden auf dem Schulhof der RHS.
Dreieich/Langen. 

Laszlo Boroffka und Patrick Schädlich hatten ihr eindrucksvolles Bild im Kunstunterricht eigentlich zum Thema „Vorbilder – Nachbilder“ erarbeitet. Ihr Vorbild war das Werk „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich. Die beiden Oberstufenschüler des Ricarda-Huch-Gymnasiums ersetzten den Wanderer mit einer Flüchtlingsgruppe, klärten den Himmel etwas auf und ließen die Menschen in die Ferne – Richtung eines Europaschildes – blicken.

Das passte so gut zum diesjährigen Europäischen Wettbewerb, dass Kunstlehrerin Anna Kaiser das Bild zum Thema „Friede ist eine Kunst“ eingereicht hat. Das Kunstwerk mit der Botschaft und dem Wunsch, Europa möge sich auf seine ursprünglichen Werte und offene Grenzen besinnen, kam bei der Jury so gut an, dass es mit einem der insgesamt 61 Bundespreise ausgezeichnet wurde und künftig in der Staatskanzlei in Wiesbaden zu sehen ist.

Besonderer Erfolg

„Das ist ein ganz besonderer Erfolg, umso schöner ist es, dass wir sogar noch einen zweiten Bundespreis für unsere Schule bekommen haben“, verrät Fabian Klaes, Landesbeauftragter für den Europäischen Wettbewerb und Lehrer an der Ricarda-Huch-Schule. Mit einer Collage mit Aquarellmalerei sicherten sich Yvonne Zhu und Helena Semesch diese besondere Auszeichnung ein zweites Mal. Viele weitere Kunstwerke des Dreieicher Gymnasiums wurden mit Anerkennungs- und Landespreisen ausgezeichnet. Alle Schüler bekamen eine Urkunde und Buchgutscheine von der Europa Union.

77 000 Schüler hatten sich in diesem Jahr bundesweit an dem kreativen Wettbewerb beteiligt. Auch die Langener Grundschulen gehörten zu den Preisträgern. In der Geschwister-Scholl-Schule überreichte Eberhard Heun für die Europa Union die Anerkennungs- und Landespreise.

Thema aktueller denn je

„Es ist gut, wenn sich schon Kinder über die eigene Kreativität mit den Werten der Europäischen Union beschäftigen“, betonte Heun. Das Thema sei schließlich aktueller denn je. „Vielleicht hat der Brexit die Europäische Union wach gerüttelt, und ich habe die Hoffnung, dass jetzt wieder an der gemeinsamen, europäischen Zukunft gearbeitet werden kann.“

Die Grundschüler hatten Bilder zum Motto „In Europäischen Märchen siegt das Gute“ gemalt – und etliche Prinzessinnen und Schlösser flimmerten über die Leinwand auf der Bühne der Geschwister-Scholl-Schule. Leander Reißinger und Anna Katharina Beermann von der Albert-Schweitzer-Schule in Oberlinden gewannen einen Anerkennungspreis. Von der Geschwister-Scholl-Schule nahmen Hanane Diana Allouach, Mert Cetin, Kira Kujath und Antonietta Paradies ebenfalls einen Anerkennungspreis entgegen. Hamza Nuristani und Malena Heberer wurden mit einem Landespreis ausgezeichnet. Die Grundschüler bekamen ebenso wie die Dreieicher Gymnasiasten Urkunden und Büchergutscheine.

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