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Kinderbetreuung: Langen: Zwei neue Kitas im Neubaugebiet Liebigstraße

Die Stadt Langen wächst und damit auch der Bedarf an Kitaplätzen. Zwei neue Kitas sollen daher im Neubaugebiet Liebigstraße entstehen.
Die Betreuungssituation in Langen soll sich bald im U-3 und Ü-3-Bereich verbessern. Foto: Monika Skolimowska (dpa) Die Betreuungssituation in Langen soll sich bald im U-3 und Ü-3-Bereich verbessern.
Langen. 

Langen ist beliebt – besonders als Wohnort für junge Familien. Der über die Jahre stetige Zuzug in der Stadt mit knapp 38 000 Einwohnern bringt deshalb einen steigenden Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen mit sich. Wie dieser Herausforderung zu begegnen ist, skizziert der städtische Fachdienst Kinderbetreuung in seinem Bedarfs- und Entwicklungsplan.

Er enthält einen Rückblick auf die Platzentwicklung im vergangenen Jahr und listet aktuelle Bevölkerungszahlen und Bedarfsprognosen für Krippen-, Hort- und Kita-Plätze auf. Auch konkrete Vorschläge, wie das Betreuungsangebot weiterentwickelt werden kann, fehlen nicht. Hintergrund für die regelmäßige Aufbereitung des Zahlenwerks ist das Hessische Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch, das einen solchen Bedarfs- und Entwicklungs-plan von den Kommunen fordert.

Insgesamt 2337 Betreuungsplätze hat die Stadt zurzeit im Angebot. 281 davon stehen für Krippenkinder unter Drei zur Verfügung (davon 40 bei Tagespflegepersonen). 1272 Mädchen und Jungen zwischen drei und sechs Jahren werden in den Einrichtungen der Stadt, der freien oder kirchlichen Träger umsorgt. Die Fördervereine der Schulen und die stadteigenen Hortplätze können Kapazitäten für 784 Schüler im Alter von Sieben bis Zehn vorweisen.

Bürgermeister Frieder Gebhardt weiß um den dringenden Handlungsbedarf aufgrund der hohen Platznachfrage. „Die Schwierigkeiten beim Ausbau der Betreuungskapazitäten sehen wir zum einen bei den sehr knappen Bau- und Entwicklungsflächen, zum anderen in der nicht ausgeglichenen Finanzlage der Stadt“, so der Rathauschef. Zudem sei es eine große Herausforderung, gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte zu finden.

In naher Zukunft werde sich die Situation im U3- und Ü3-Bereich verbessern. Durch die Erweiterung der Kita Sonnenschein (Ohmstraße) und den Neubau der Kita der Arbeiterwohlfahrt in der Frankfurter Straße können voraussichtlich 98 Ü3- und 48 Krippenkinder ab Herbst 2019 untergebracht werden. Zwei neue Kitas sollen im Neubaugebiet Liebigstraße entstehen.

Laut Bedarfs- und Entwicklungsplan überlegen Constantin Strelow Castillo, Fachbereichsleiter für Soziales und Bildung, und sein Team, wie das Angebot der freien Träger mit Unterstützung der Stadt weiter verbessert werden kann. Bei der Schulkinderbetreuung sei eine enge Kooperation zwischen der Stadt Langen und dem Kreis Offenbach nötig.

„Um die hohe Nachfrage künftig noch besser befriedigen zu können, arbeiten wir Hand in Hand mit den freien und kirchlichen Trägern, den Eltern, dem Kreis Offenbach und den politisch Verantwortlichen“, sagt Gebhardt.

(red)

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