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Insgesamt gibt es derzeit 2186 Betreuungsplätze: Langen wächst und braucht mehr Kitaplätze

Die Einwohnerzahl steigt und damit auch der Bedarf an Betreuungsplätzen. Die Verwaltung will weiterhin ein hochwertiges Angebot bereithalten.
Die neue Kita im Neubaugebiet Belzborn ist inzwischen bezogen und bringt der Stadt Langen zusätzliche 33 Plätze. Die neue Kita im Neubaugebiet Belzborn ist inzwischen bezogen und bringt der Stadt Langen zusätzliche 33 Plätze.
Langen. 

Langen wächst: Durch den Zuzug und die Entwicklung der Neubaugebiete steigt die Einwohnerzahl Langens (aktuell etwa 37 600) in den kommenden Jahren vermutlich stärker an als bisher gedacht.

Da sind Strategien zur Infrastruktur und vor allem für die Kinderbetreuung gefragt. „Für uns steht im Vordergrund, weiterhin ein pädagogisch hochwertiges Angebot zur Verfügung zu stellen, den Bedürfnissen der Eltern gerecht zu werden und zusätzliche Plätze im U 3- und Ü3-Bereich zu schaffen“, zählt Fachbereichsleiter Constantin Strelow Castillo auf. Insgesamt 2186 Krippen-, Kindergarten-, und Hortplätze in städtischen, freien und kirchlichen Betreuungseinrichtungen, bei Fördervereinen und Tagespflegepersonen gibt es derzeit in Langen.

Kein Geburtenrückgang

Aus der Statistik zum vergangenen Jahresende geht hervor, dass für knapp 91 Prozent aller Drei- bis Sechsjährigen dieses Jahr ein Kita-Platz zur Verfügung steht. Bei den Kindern von ein bis drei Jahren liegt der Deckungsgrad bei etwa 35 Prozent. Eine Betreuung nach der Schule kann für mehr als die Hälfte aller Mädchen und Jungen angeboten werden. Die 91 Prozent seien natürlich noch nicht befriedigend – selbst 100 Prozent reichen nicht aus, um alle Anfragen zu decken: „Das liegt daran, dass wir Kinder mit besonderen Bedürfnissen auch integrativ in unseren Kindergärten betreuen, aus diesem Grund brauchen wir eine höhere Deckung als hundert Prozent“, gibt Strelow Castillo zu.

Einen Rückgang der Geburtenrate kann der Fachdienstleiter derzeit ebenfalls nicht ausmachen. „Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden und den gesetzlichen Betreuungsplatzanspruch zu erfüllen, müssen weitere Angebote für Kinder von eins bis sechs geschaffen werden“, betont der Rathausmitarbeiter.

Der Fachdienst Kinderbetreuung empfiehlt die noch engere Zusammenarbeit mit anderen Trägern – zum Beispiel Kirchen oder Vereinen. Die vorhandene Lücke komplett zu schließen, sei in den kommenden Jahren sehr schwierig.

Bei der Nachmittagsbetreuung an den Grundschulen sieht die Stadt den Kreis Offenbach als Schulträger in der Pflicht. „Im Gegensatz zur Krippen- und Kita-Betreuung besteht kein Rechtsanspruch auf eine Schulkinderbetreuung“, erklärt Strelow Castillo. „Die Fördervereine der Langener Schulen leisten hier großartige Arbeit und werden von uns finanziell unterstützt. Langfristig sollte der Kreis aber die Betreuung durch Ganztagsschulen konsequent und flächendeckend ausbauen“.

Der komplette Bedarfs- und Entwicklungsplan für den Fachbereich 2 mit Senioren, Musikschule, VHS und Stadtarchiv steht im Fachausschuss am 14. September auf der Tagesordnung.

(njo)
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