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Leberecht macht mobil

Der familienentlastende Dienst der Lebenshilfe betreut Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung aus etwa 170 Familien im Südkreis. Für deren Mobilität wurde nun ein neuer VW Bus gespendet.
Patrick Strerath, Beiratsmitglied der Leberecht-Stiftung (4. v. r.), und Wolfgang Wenzelewski (2. v. r.) vom Autohaus Wiest übergaben das himmelblaue Mobil an Stefan Bormann und Liesel Thurn (beide im Fahrzeug) von der Lebenshilfe sowie den Mitarbeiterinnen Stefanie Michel-Schulze (3. v. r.) und Jessica Ries (r.).	Foto: tami Patrick Strerath, Beiratsmitglied der Leberecht-Stiftung (4. v. r.), und Wolfgang Wenzelewski (2. v. r.) vom Autohaus Wiest übergaben das himmelblaue Mobil an Stefan Bormann und Liesel Thurn (beide im Fahrzeug) von der Lebenshilfe sowie den Mitarbeiterinnen Stefanie Michel-Schulze (3. v. r.) und Jessica Ries (r.). Foto: tami
Groß-Gerau. 

Die Lebenshilfe freut sich über einen neuen Kleinbus, der gestern während einer Feierstunde übergeben wurde. Gespendet wurde er von der Leberecht-Stiftung, die sich seit mehr als 60 Jahren für behinderte und benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie ihre Eltern einsetzt. Sie wird getragen von der Frankfurter Neuen Presse und ihren Regionalausgaben Höchster Kreisblatt, Nassauische Neue Presse und Taunus Zeitung. Jedes Jahr kommt dank engagierter Spender ein sechsstelliger Betrag zusammen, mit dem ehrenamtlich institutionelle und private Projekte unterstützt werden.

Nun kam auch die Lebenshilfe in den Genuss einer Unterstützung. Die Stiftung finanzierte einen VW Caravelle mit neun Sitzplätzen, getönten Scheiben und Navigationsgerät. Beiratsmitglied Patrick Strerath sowie Wolfgang Wenzelewski vom Autohaus Wiest in Darmstadt, das beim Kauf noch einen ordentlichen Rabatt eingeräumt hatte, übergaben Stefan Bormann, Geschäftsführer der Lebenshilfe, und Vereinsvorsitzender Liesel Thurn gestern das neue Fahrzeug im Wert von rund 48 000 Euro. Bormann berichtete, dass die Lebenshilfe über einen ambulanten familienentlastenden Dienst verfüge, der Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung aus etwa 170 Familien im Südkreis Groß-Gerau betreue. Alleine im Vorjahr hätten 175 Mitarbeiter 46 000 Betreuungsstunden absolviert. "Das ist eine Leistung, die Angehörige von behinderten Menschen dringend brauchen", so Bormann.

Der Kleinbus ist für die täglichen Fahrten erforderlich. Mit ihm werden Menschen zu verschiedenen Veranstaltungen gebracht und wieder abgeholt. Darüber hinaus ist er bei der Ferienbetreuung im Einsatz, aber auch für Einzelfahrten. Eingesetzt werde er auch bei Freizeiten und für Transporte, die für die Behindertensportgemeinschaft in Groß-Gerau unternommen werden.

Insgesamt zählt die Lebenshilfe in der Kreisstadt 135 Mitarbeiter. Der neue Bus wird jedoch nur von einem kleinen und überschaubaren Mitarbeiterkreis gefahren.tami

(Carmen Erlenbach)
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