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Spendenlauf: Marc Brunet läuft für verfolgte Christen

Von Marc Brunet ist derzeit auf dem Hugenotten- und Waldenserpfad unterwegs. Damit will er auf Christen aufmerksam machen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden.
Marc Brunet erreicht das Zentrum im Alten Ort und versucht sich zu orientieren. Marc Brunet erreicht das Zentrum im Alten Ort und versucht sich zu orientieren.
Neu-Isenburg. 

Es ist Samstagnachmittag und durch das enge Nollegässchen kommt ein Wanderer, der immer wieder auf sein Handy blickt. Der kleine schmächtige Mann vergleicht immer wieder sein „Orientierungsmotiv“, die Marktplatzkirche, mit der realen Gegebenheit. Dann scheint er sich sicher zu sein und geht über den Marktplatz im Alten Ort auf die Marktplatzkirche zu. Dort empfangen ihn auch schon Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel und Christel Passinger. Marc Brunet wirkt erleichtert und freut sich, „angekommen“ zu sein.

„Aber auf meinem bisherigen Weg habe ich schon viel schwierigere Situationen erlebt“, erzählt Marc Brunet, der am 8. Juli in Le Poet-Laval gestartet ist. Er hat bis vor zwei Jahren im Familienbetrieb als Produzent christlicher Musik gearbeitet und sich nun mit 62 Jahren anderen Aufgaben zugewandt. Als Extremsportler machte Brunet bereits mit einer Sahara-Durchquerung und einer Fahrt mit dem Liegefahrrad von Frankreich nach Armenien auf sich aufmerksam. Dies alles, um auf die Situation verfolgter Christen aufmerksam zu machen.

Diesmal will Marc Brunet den europäischen Kulturfernwanderweg Hugenotten- und Waldenserpfad von Le Poet-Laval in Südfrankreich bis nach Bad Karlshafen erwandern. Den anspruchsvollsten Teil hat er bereits geschafft. Mit ziemlich leichtem Gepäck für eine solch große Strecke hat es sich der Wanderer „leicht“ gemacht, denn er weiß aus seiner Erfahrung, dass mit jedem Schritt der Rucksack immer schwerer wird. Allein die Strecke auf deutschem Boden beträgt mehr als 1000 Kilometer.

Marc Brunet läuft diesen langen Weg der Hugenotten und Waldenser nicht, um sich sportlich zu beweisen, sondern er verbindet damit eine Botschaft, ja einen persönlichen Auftrag. „Heute werden in vielen Teilen der Welt wieder Mitmenschen wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt. Darauf will ich aufmerksam machen und sie mit gesammelten Spenden unterstützen“, betont Brunet. Lieber ist es ihm allerdings, wenn die edlen Spender das Geld überweisen. Diese Wanderung widmet Marc Brunet der Organisation „Open Doors“. „Krieg ist etwas Schlimmes und Krieg wegen einer Religion ganz besonders“, betont Marc Brunet.

Unterwegs erhält der Wanderer oft auch Hilfe von Einwohnern und wird auch mal zum Essen eingeladen, bestätigt Brunet. Die Nächte sind für ihn jedoch sehr unterschiedlich – mal im Hotel, mal im Zelt und bei schönem Wetter unter freiem Himmel. „Wenn ich die Sterne sehe, dann fühle ich mich dem Himmel näher und in meiner Aktion bestärkt“, betont Brunet.

Wer seine Aktion unterstützen will findet alle Informationen auf: www.aventure-ensolidaire.net.

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