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Beliebter Treff im Gemeindehaus: Mary Löwer-Scheffler und Hans-Peter Kunz sind die Seele des Cafés für die Sinne

Das „Café für die Sinne“ im evangelischen Gemeindehaus lockt regelmäßig 50 bis 80 Gäste an. Neben geselligem Beisammensein erwartet sie ein reichhaltiges Kuchenbüffet. Doch das Organisationsteam könnte noch einige Helfer gebrauchen.
Mary Löwer-Scheffler und Hans-Peter Kunz sind die guten Seelen und Organisatoren des „Cafés für die Sinne“. In dem beliebten Treffpunkt wird ausschließlich fair gehandelter Kaffee verwendet. Mary Löwer-Scheffler und Hans-Peter Kunz sind die guten Seelen und Organisatoren des „Cafés für die Sinne“. In dem beliebten Treffpunkt wird ausschließlich fair gehandelter Kaffee verwendet.
Mörfelden-Walldorf. 

Wenn im Zentrum von Walldorf ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenangebot ins Auge sticht, der Duft von Kaffee und frischen Backwaren die Nase erfreut und mehr als 50 Menschen in geselliger Runde zusammenkommen, dann hat wahrscheinlich das „Café für die Sinne“ seine Pforten geöffnet. Dessen Beliebtheit zeigt sich sowohl am hohen Zuspruch, durchschnittlich kommen 50 bis 80 Gäste, als auch an seiner langjährigen Existenz. Das Café erfreut die Bürger bereits seit zwölf Jahren und ist zu einer festen Institution in Mörfelden-Walldorf geworden.

Es war 2005 von der Gemeindepädagogin Christine Kieser angeregt und vom evangelischen Kirchenvorstand aufgegriffen worden, um das Gemeinschaftsgefühl in der Doppelstadt zu stärken und einen Treffpunkt zu schaffen. Das Café wird vor allem von der älteren Generation besucht, aber auch junge Familien sind willkommen. So liegen diverse Spielsachen sowie Gesellschafts- und Kartenspiele für die ganze Familie bereit.

Die Öffnungszeiten

Das „Café für die Sinne“ existiert seit dem Jahr 2005, seitdem ist es eine feste Einrichtung und beliebter Treffpunkt. Meistens kommen zwischen 50 bis 80 Gäste aus beiden Stadtteilen.

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Mary Löwer-Scheffler und Hans-Peter Kunz sind von Anfang an dabei. Beide kannten sich bereits zuvor aus dem Kirchenvorstand. Sie sind die Ansprechpartner eines überaus engagierten Teams. Dieses zeichnet sich durch eine hohe Beständigkeit aus. Sehr viele Gründungsmitglieder sind nach wie vor mit von der Partie. Das spricht für den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl des Teams, was sich auch auf die Gäste überträgt. Das Café ist ein beliebter Treffpunkt zum Plausch und Zusammenkommen geworden, so war es bei der Gründung auch gedacht. Gelegentliche musikalische Darbietungen von Chören oder Musikgruppen sorgen für Abwechslung. Auch Pfarrerin Esther Häcker und Pfarrer Thomas Stelzer schauen regelmäßig vorbei. Esther Häcker gehört auch mit zum Team.

Fleißige Bäcker

Neben dem Beisammensein steht auch das reichhaltige Angebot an Kuchen und Torten im Mittelpunkt. Hierfür ist Kunz zuständig. Mittlerweile hat er eine stolze Liste von fast 40 Helfern, die fleißig backen. Im Verlauf der zwölf Jahre des Bestehens müssten rechnerisch somit um die 1500 Kuchen und Torten unterschiedlicher Sorten zusammengekommen sein. Mit persönlicher Ansprache kann Kunz immer wieder Ehrenamtliche überzeugen, einen Kuchen - häufig nach einem neuen Rezept - beizusteuern.

Insgesamt rund 25000 Euro hat das „Café für die Sinne“ im Verlauf der Jahre eingenommen. Diese werden für gute Zwecke verwendet, zum Beispiel floss ein Teil in die Renovierung des evangelischen Gemeindezentrums oder in den evangelischen Kindergarten. Der Besuch des Cafés macht also nicht nur Spaß, sondern bringt der Gesellschaft auch einen praktischen Nutzen. Die Preise sind übrigens äußerst moderat.

Sehen, hören und riechen

Und warum der Name „Café für die Sinne“? Alle Sinne sollen angesprochen werden: Das Hören durch die musikalischen Darbietungen sowie die angeregten Gespräche. Das Riechen durch die duftenden Kuchen und den Kaffee – es wird ausschließlich fair gehandelter Kaffee angeboten. Das Tasten und Fühlen durch die erlebte Gemeinschaft und Nähe untereinander. Das Schmecken selbstredend durch das reichhaltige Kuchenangebot. Das Sehen sowohl in Bezug auf die leckeren Kuchen, aber vor allem auch das der Nachbarn und Freunde.

Kleine Wermutstropfen sind jene Probleme, die fast alle Vereine oder Gemeinschaften haben – den Mangel an ehrenamtlichen Helfern. Zwar wird das Angebot nach wie vor sehr gut angenommen, aber es kann längerfristig nur aufrechterhalten werden, wenn sich neue Unterstützer finden. Hierzu wurde im aktuellen Gemeindebrief bereits ein Aufruf gestartet. Am 28. August soll es im Gemeindezentrum ein Helfertreffen geben. Am 10. September um 15 Uhr steigt im evangelischen Gemeindezentrum in Walldorf das nächste „Café für die Sinne“. Mary Löwer-Scheffler, Hans-Peter Kunz und ihr Team freuen sich auf zahlreiche Besucher.

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