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Schulwegepläne: Mehr Sicherheit für die Kleinen

Die Stadt Mörfelden-Walldorf überarbeitet alle zwei Jahre die Schulwegepläne zu den vier Grundschulen in der Doppelstadt. Die größtmögliche Sicherheit für Schulkinder hat hierbei Priorität.
Damit die Abc-Schützen sicher zu ihrer Schule kommen, wurden die Schulewegepläne optimiert.  Symbolfoto: dpa Foto: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild) Damit die Abc-Schützen sicher zu ihrer Schule kommen, wurden die Schulewegepläne optimiert. Symbolfoto: dpa
Mörfelden-Walldorf. 

Bereits seit mehr als 20 Jahren gibt die Stadt Mörfelden-Walldorf einen Schulwegplan heraus. Im Jahr 1993 wurde für jede der vier Grundschulen in der Doppelstadt zum ersten Mal ein eigener Plan herausgegeben. Das wurde seitdem beibehalten. Seit 1995 werden die Schulwegepläne alle zwei Jahre überarbeitet. Als den hierbei wichtigsten Grundsatz betont Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) in einem aktuellen Anschreiben, das sich an die Eltern der Schulanfänger richtet, die nach den Sommerferien in Mörfelden-Walldorf eingeschult werden: „Die Wege-Vorschläge, die im Schulwegplan für Ihr Kind unterbreitet werden, entsprechen nicht immer dem kürzesten – aber dem sichersten Weg.“

Die Eltern können noch vor den Sommerferien den Schulwegplan 2018/19 samt dem Anschreiben des Bürgermeisters für die jeweilige Grundschule ihres Kindes erhalten, wobei sie sich an die Grundschule wenden können. Bürgermeister Becker äußert diesbezüglich die Bitte: „Üben Sie bereits vor Schulbeginn mit Ihrem Kind den Schulweg ein.“

Sichere Querungen

Im Gegensatz zur letzten Überarbeitung vor zwei Jahren, wo viele Maßnahmen nötig waren, wurden bei der jetzigen Aktualisierung 2018/19 nur relativ wenige Optimierungen vorgenommen. Zwei davon betreffen die Wilhelm-Arnoul-Schule in Walldorf.

Carolin Wächter, die zuständige Mitarbeiterin im federführenden Stadtplanungs- und Bauamt, erläutert hierzu: „Um den Walldorfer Festplatz verläuft die Schulwegempfehlung nun über die Feldbergstraße und die Straße ,In der Trift‘ – statt entlang des Vitrolles-Rings. Hierdurch sollen die Schulkinder vom stark befahrenen Vitrolles-Ring entfernt gehen, und außerdem sind im neuen Schulwegverlauf ausreichend sichere Querungen vorhanden, so dass die Schulkinder beide Gehwegseiten in den Straßen Feldbergstraße und ,In der Trift‘ nutzen können.“

Neben dieser Optimierung wurde laut Wächter auch der Schulwegverlauf an einer weiteren Stelle angepasst: „Außerdem wurde der Schulwegverlauf im Bereich Kreisel Alpenring/Mörfelder Straße verändert, so dass eine Querung des Kreisverkehrs über die Mörfelder Straße hier aufgrund der fehlenden Querungshilfe nicht mehr empfohlen wird. Stattdessen wird der Schulweg über den Alpenring und den Zebrastreifen in die Schwarzwaldstraße vorgeschlagen.“

Die Stadt Mörfelden-Walldorf handelt hierbei nicht eigenmächtig, sondern greift ausdrücklich Anregungen und Bitten von besorgten Eltern auf. Beide Bereiche, die nun verändert wurden, waren der Stadt ausdrücklich als problematisch benannt worden. Die jetzigen Optimierungen wurden gemeinsam entwickelt und in den neuen Schulwegplan 2018/19 für die Wilhelm-Arnoul-Schule übernommen.

Wertvolle Hinweise

An der Neuauflage der Schulwegepläne hat wie in den Vorjahren ein Kreis aus Verwaltungsmitarbeitern, Schulen, Kindergärten, Elternbeiräten, der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei mit Vorschlägen mitgewirkt. „Ich bedanke mich ausdrücklich für die wertvollen Hinweise“, so Bürgermeister Heinz-Peter Becker.

Bei den anderen drei Grundschulen der Doppelstadt – der Waldenser Schule in Walldorf sowie der Bürgermeister-Klingler-Schule und der Albert-Schweitzer-Schule in Mörfelden – gab es im Vergleich zur Wilhelm-Arnoul-Schule und zur letzten Überarbeitung der Schulwegepläne entweder kaum beziehungsweise gar keinen Verbesserungsbedarf.

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