E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Neu-Isenburg 28°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

City-Rad: Miet-Rad Byke-Bike ab 1. Februar in Neu-Isenburg

Kein eigenes Transportmittel zur Hand, aber trotzdem schnell von A nach B kommen und dabei noch die Umwelt schonen? Das geht vom 1. Februar an preiswert und unkompliziert in Neu-Isenburg. Der Bike-Sharing-Anbieter Byke geht dann mit 50 schicken City-Rädern in der Hugenottenstadt an den Start.
Byke-Geschäftsführerin Julia Boss und City-Manager Fritz Thöni starten am 1. Februar mit ihren schicken Mieträdern in Neu Isenburg. Bilder > Byke-Geschäftsführerin Julia Boss und City-Manager Fritz Thöni starten am 1. Februar mit ihren schicken Mieträdern in Neu Isenburg.
Neu-Isenburg. 

Man kennt das ja. Da möchte man vom Bahnhof fix zum Isenburg-Zentrum oder von der Straßenbahn zum Buchenbusch. Zu Fuß ist es einem zu weit. Mit dem Bus zu umständlich. Ein Fahrrad wäre die Alternative, doch das hat man gerade nicht zur Hand. Abhilfe schafft da das Angebot von Byke mit seinen Mieträdern. Dazu ist lediglich die Byke-App auf dem Handy nötig, und schon kann es losgehen. Das Besondere daran: Am Ziel angekommen, lässt sich das Fahrrad einfach dort abstellen. Denn die Firma Byke bietet ihren Service stationslos an: „Wir wollen so nah wie möglich am Nutzer sein, um ihm lange Wege und lästiges Suchen zu ersparen“, sagt Julia Boss, Geschäftsführerin von Byke.

In Frankfurt, Bad Vilbel, Langen und Dreieich lassen sich die Räder mit ihrem schicken Design in Gelb und Petrol bereits mieten. „Ab Februar schließen wir mit Neu-Isenburg die Lücke zwischen Langen, Dreieich und Frankfurt. Damit schaffen wir ein durchgehendes Angebot für Einwohner und Pendler“, so Julia Boss.

15 Sammelpunkte verstreut über das ganze Stadtgebiet mit 50 Rädern wird es geben. Einen davon in Gravenbruch. Zum Vergleich: In Langen und Dreieich sind jeweils 200 Zweiräder von Byke unterwegs. Neu-Isenburg möchte erst einmal schauen, wie sich die Nachfrage nach den Mieträdern entwickelt, und nicht gleich das Stadtgebiet damit überschwemmen. Bei der Planung und Konzeption des Isenburger Byke-Projektes arbeiteten Stadtverwaltung und Unternehmen eng zusammen. Sollten die City-Renner stark nachgefragt sein, wird deren Zahl erhöht.

Bikes, die nicht an einem der Sammelpunkte abgestellt werden, sammelt die Firma jede Nacht ein, bringt sie zu den Stationen zurück oder verteilt sie bei Bedarf um. Defekte Drahtesel werden gegen funktionstüchtige ausgetauscht und in der eigenen Werkstatt in Langen repariert. Allerdings haben es die Mitarbeiter dabei auch immer wieder mit Fällen von Vandalismus zu tun – vor allem in Frankfurt. „Räder, die auf der Straße liegen, sehen nicht nur nicht schön aus. Der Anblick tut uns auch weh“, sagt Julia Boss.

Doch sind die Räder von Byke zu finden, wenn man nicht gerade an einer Sammelstation vorbeikommt? Das ganze Verleihsystem funktioniert über die Byke-App. Eine in die App integrierte Karte zeigt die Standorte der Fahrräder an. Zum Ausleihen wird der am Rad angebrachten QR-Code gescannt. Damit öffnet sich das Schloss, und es kann losgehen. Nach der Fahrt schließt man das Rad per Hand wieder an, und das Mietverhältnis endet. Bezahlt wird per Paypal oder Kreditkarte. Zum Thema Datensicherheit bekräftigt die Byke-Geschäftsführerin, dass keine unnötigen Daten gesammelt werden. Die Route, die der Fahrradmieter zurücklegt, wird nicht getrackt. Die App benötigt lediglich die Telefonnummer des Kunden sowie dessen Zahlungsinformationen für die Abrechnung der Mietkosten.

Leihfahrrad Was kostet das Byke-Bike?

Der Mietpreis für ein Bike von Byke beträgt 50 Cent für 30 Minuten. Der Tagespreis beläuft sich auf drei Euro für bis zu zwölf Fahrten zu maximal 30 Minuten je einzelner Fahrt.

clearing

„Unsere Kunden sind sehr zufrieden mit Angebot und Service, wir erhalten sehr positive Rückmeldungen“, freut sich Julia Boss. Der Grund dafür sei die Mischung aus coolen, hochwertigen Rädern und dem guten Kundendienst. „Die Bikes sind komfortabel und einfach zu handhaben“, weiß die Unternehmensgründerin. Alle Fahrräder haben einen Korb, Drei-Gang-Schaltung und gut gefederte Vollgummireifen. Der Sitz ist höhenverstellbar – mittels einer Pneumatik. Und ein Solarpanel versorgt das Schloss und die Beleuchtung mit Energie.

Die Firma Byke möchte mit ihrem Konzept in Zeiten von verstopften Straßen und verpesteter Luft in den Städten auch zum Umdenken und Umsteigen beitragen. Aufs Rad statt ins Auto zu steigen, sei schließlich ein wesentlicher Schritt hin zu sauberen Städten, so Julia Boss. Um diesen Wechsel noch attraktiver zu machen, sind für die Zukunft bei Byke auch E-Bikes im Gespräch. „Dann kann man entspannt von Langen bis nach Bad Vilbel radeln“, schaut die Byke-Chefin nach vorn.

Zur Startseite Mehr aus Kreise Offenbach/Groß Gerau

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse