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„Mit Myrten und Rosen“

Begleitet von der Pianistin Larissa Kurmatschewa begeisterte Daniel Jenz mit seinem Gesang das Publikum im Saal der Marktplatzgemeinde. Der Gewinner des Franz Völker-Preises 2009 und seine Pianistin wurden mit tosendem Applaus belohnt.
Ein Konzert des Franz Völker-Preisträgers von 2009: Daniel Jenz wurde begleitet von Larissa Kurmatschewa am Klavier. Foto: Leo F. Postl Ein Konzert des Franz Völker-Preisträgers von 2009: Daniel Jenz wurde begleitet von Larissa Kurmatschewa am Klavier.
Neu-Isenburg. 

Aus dem Saal der Marktplatzgemeinde drangen wieder einmal ganz besondere Melodien aus bekannten Opern, gesungen von einem jungen Tenor unter Klavierbegleitung. Nichts aus der „Konservendose“, sondern ganz in echt, wie ein Lauscher draußen vermutete. Hochklassigen Gesang, den man sonst nur in bekannten Opernhäusern zu hören bekommt. Zu verdanken ist dieses gesangliche Hochereignis der Franz Völker-Anny Schlemm Gesellschaft Neu-Isenburg. Diese richtet nicht nur Gesangswettbewerbe für Nachwuchssängerinnen (Sopran) und Sänger (Tenor) aus, sondern dem Vorsitzenden Berthold Depper gelingt es immer wieder, ehemalige Preisträger an den Ort ihres ersten großen Triumphes zurück zu holen.

Am Samstagnachmittag gastierte mit Daniel Jenz der Gewinner des Franz Völker-Preises von 2009 in der Marktplatzgemeinde. Begleitet wurde er von der Pianistin Larissa Kurmatschewa, die bereits ebenfalls mehrere Preise als Gesangsbegleiterin gewonnen hat. Auf dem Programm des musikalischen Nachmittags unter dem Motto „Mit Myrten und Rosen“ standen Lieder und Tenor-Arien von Mozart bis Bernstein, aber auch Klavier-Solostücke.

Liederkreis opus 24

Gleich der Beginn des Konzertes war eine besondere Herausforderung für Sänger und Pianistin: Der Liederkreis opus 24 nach Gedichten von Heinrich Heine. Dieser Zyklus erfordert vom Sänger eine nahezu 25-minütige ununterbrochene Höchstleistung, aber auch an die Pianobegleitung werden besondere Anforderungen gestellt. Sowohl Daniel Jenz als auch Larissa Kurmatchewa meisterten dies mit Bravour. „Da sind schon ziemlich hohe Schwierigkeiten dabei, was Modulation, Ausdruckskraft und Variantenreichtum der einzelnen Lieder betrifft – und dies gleich in einem solch langen Zyklus“, erklärte Berthold Depper den Gästen. Ob im „Morgens steh’ ich auf“ über das „Ich wandelte unter Bäumen“ bis hin zu „Schöne Wiege meiner Leiden“, Daniel Jenz wirkte sehr gefasst und präsentierte sich in bester Sängerform. Larissa Kurmatschewa am Klavier suchte immer wieder den Blickkontakt und fand so das perfekte Zusammenspiel mit dem Sänger. Tosender Applaus und Bravo-Rufe waren der Lohn für Sänger und Pianistin.

Bravo-Zwischenrufe

„Die brauchen jetzt wirklich mal eine Pause“, meinte Gastgeber Pfarrer Matthias Loesch und hätte sich einen etwas größeren Saal gewünscht. „Bei etwas mehr Deckenhöhe wäre der Gesang noch besser rüber gekommen“, so seine Feststellung. Im Zweiten Teil gab es ein Wechselspiel von Gesangsvorträgen, wie „Il tuo sangue, ed il tuo zelo“ (von Georg Friedrich Händel) und musikalische Soli wie das Klavierstück D946 Nr. 2 Es-Dur, Allegretto. Immer wieder wussten Daniel Jenz und Larissa Kurmatschewa die lauschenden Zuhörer zu begeistern und wurde mit „Bravo“-Zwischenrufen gefeiert. Mit modernen Kompositionen, wie „Maria“, Song des Tony aus dem Musical West Side Story, belegte Daniel Jenz, dass er auch moderne Gesangsarien beherrscht. Das „Gern hab’ ich die Frau’n geküsst“ wünschte sich so manche Dame im Saal sicherlich nicht nur in akustischer Form. Mit tosendem Applaus bedankten sich die vielen Gäste im Saal der evangelisch-reformierten Marktplatzgemeinde für das besondere musikalische Erlebnis, das ihnen Daniel Jenz und Larissa Kurmatschewa geboten haben.

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