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Buchschlag Open Air: Mittendrin das Festival genießen

Von An zwei Tagen ging das BOA-Festival über die Bühne. Die Bands heizten den zahlreichen Besuchern ein. Und die Zuhörer genossen die Atmosphäre.
Dreieich Open Air (BOA): Alina (von links), Horst, Elsa, Winnfried, Suzanne und Max finden das Festival toll. Bilder > Foto: Leo F. Postl Dreieich Open Air (BOA): Alina (von links), Horst, Elsa, Winnfried, Suzanne und Max finden das Festival toll.
Dreieich. 

Aller guten Dinge sind drei, lautet ein bekanntes Sprichwort – und dies trifft bestens für das 3. Buchschlag Open Air (BOA) zu. Bei besten Open-Air-Bedingungen strömten die Besucher nur so herbei. Das Team um die Veranstalter Manfred Stoll, Hartmut Preuße und Stefi Neumann hatte alles bestens vorbereitet und wurde zurecht belohnt.

„So viele Leute habe ich um diese Uhrzeit noch nie hier gesehen“, meinte Stefi Neumann, die auch viele Gäste unter der schattenspendenden Buche, an den Tischen und Bänken sowie auf der grünen Wiese vor der evangelischen Kirche erblickte. Pünktlich um 17 Uhr legte die Dreieicher Band „Boove“ mit Alternative Acoustik los und begeisterte schon mal die vielen Gäste, die recht früh gekommen waren.

Eine gute Mischung

Das Timing der Organisatoren war so perfekt, dass just in der Umbauphase für die nächste Band die Kirchenglocken läuteten und der kurze Gottesdienst ungestört gefeiert werden konnte. „Wir hatten das so mit Pfarrer Jochen Spengler abgesprochen und es klappt ja perfekt“, freute sich Stefi Neumann.

Das Buchschlag Open Air hat sich nach den ersten beiden erfolgreichen Veranstaltungen über die Grenzen von Buchschlag, ja über Dreieich hinaus herumgesprochen und es kommen immer mehr Besucher von außerhalb in die Villenkolonie. „Ich finde das beachtlich, was die hier auf die Beine gestellt haben, so ein kleines Open Doors“, meinte Ralf Brunner, der auch beim großen Musikspektakel in Neu-Isenburg war. Die Bands, die am Samstagabend für ordentlich „Mucke“ auf der Bühne sorgten, gefielen ihm ganz gut. „Das ist eine gute Mischung und für fast jeden ist etwas dabei“, lautete seine Einschätzung.

Dies belegte dann auch die Band „Courthose“ mit ihrem melodischen Hardrock der 1970er Jahre bis heute. „Leute, wie macht Ihr das bloß? Ich komme aus Bad Soden und bei solch einer Lautstärke hätten wir schon längst die Polizei am Hals“, lobte der Leadsänger der Band die geduldigen Nachbarn rund um das Feuerwehrhaus.

Und die Anwohner machten das Beste, was sie tun konnten: Sie kamen ebenfalls auf die Straße und feierten fröhlich mit. Freilich nicht alle, aber viele – und die anderen öffneten ihre Fenster. „Ja, wir haben hier wirklich verständnisvolle Anwohner, das muss man schon mal sagen“, bedankte sich Manfred Stoll schon mal im Voraus.

Mittendrin und möglichst nah fühlten sich Alina, Horst, Elsa, Winnfried, Suzanne und Max am wohlsten. Mit der Kombination aus leckerem Eis, Ebbelwoi, Bier oder auch O-Saft stiegen sie mal in einen feucht-fröhlichen Abend ein. „Open Air ist schon was tolles – und erst recht in Buchschlag“, meinten die jungen Leute und lobten die BOA-Initiative.

Gefragte Rollenrutsche

Aber auch die ältere Generation fand Gefallen am BOA-Festival. „Wir hören zwar nicht mehr so gut, aber dafür sehen wir schlecht“, meinte Geraldine Meixner scherzend zu ihrer Begleiterin, die sich in einem Sessel niedergelassen hatte. „Ja, wie wir jung waren, gab es leider so etwas nicht, da wären wir mitten drin gewesen“, schilderten die Damen und nippten an ihrem Drink. Auch für junge Familien mit Kindern gab es ein abwechslungsreiches Programm, insbesondere die Rollenrutsche war gefragt.

Dreieichs Bürgermeister und Schirmherr des BOA-Festivals, Dieter Zimmer, richtete ein Grußwort an die vielen Gäste und dankte den Organisatoren, die wieder einmal einen besonderen Beitrag zur Belebung des Stadtteils geleistet hätten. Das geplante Feuerwerk um 23 Uhr musste leider abgesagt werden, es gab zu wenig Sicherheitsabstand. „Es ist zwar schade, aber wir wollen kein Risiko eingehen“, erklärte Harmut Preuße.

Das BOA-Festival fand am Sonntagvormittag seine Fortsetzung. Nach dem Open-Air-Gottesdienst mit Pfarrer Jochen Spengler und dem Kirchenchor der evangelischen Versöhnungsgemeinde unter Ena Roth, gehörte die Bühne wieder den Bands. Nach „Cellissimo“ präsentierte das Duo „Stereo Coffee“ mit Ena Roth und Michael Baum die schönsten Pop- und Jazz-Songs. Die Band Soular Plexus setzte dann den finalen Schlussakkord.

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