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Deborah Sasson: Musical-Star begeistert im Theater

Am ersten Weihnachtstag gab die amerikanische Sopranistin Deborah Sasson ein festliches Konzert im großen Saal des Theaters. Das Publikum war begeistert.
In ihrem Konzert reist Deborah Sasson mit ihrem Publikum musikalisch durch Europa und in ihre Heimat USA. In ihrem Konzert reist Deborah Sasson mit ihrem Publikum musikalisch durch Europa und in ihre Heimat USA.
Rüsselsheim. 

Ihr Kleid ist schwarz und bodenlang. Es ist mit glitzernden Elementen geschmückt, die an Sterne erinnern. Betont langsam und festlich schreitet Deborah Sasson am späten Nachmittag des ersten Weihnachtsfeiertags auf die Bühne des großen Saals im Theater. „Ich liebe Weihnachten“, teilt sie dem Publikum im nicht ganz voll besetzten Haus mit unverkennbar amerikanischen Akzent mit. Obwohl sie bereits seit mehr als 30 Jahren in Deutschland lebt und arbeitet, hat die in Boston im
US-Bundesstaat Massachusetts geborene Sängerin, nie ihren Akzent verloren.

„Ich freue mich, dass ich heute mit Ihnen hier in Rüsselsheim dieses weihnachtliche Gefühl teilen kann“, sagt sie und betont, dass die Stadt nahe an ihrer Heimat Bensheim liegt, sei für sie besonders schön. Für Sasson ist es der zweite Besuch auf der Theaterbühne. 2005 war sie mit einem weihnachtlichen Programm bereits zu Gast.

Ins Geburtsland von Jesus

Bei ihrer musikalischen Reise durch den Weihnachtsabend entführt Sasson das begeisterte Publikum im klassischen Teil des Konzerts zunächst nach Jerusalem. Begleitet wird sie dabei von einem Instrumental-Ensemble und ihrem ständigen Pianisten Iwan Urwalow.

Mit Händels „Tochter Zion“ beginne sie im Geburtsland von Jesus Christus, bemerkt die Künstlerin, die jedes neue Lied anmoderiert und mit Erklärungen schmückt. Es geht mit Antonio Vivaldis „Domine Deus“ und Guiseppe Giordanis „Caro mio ben“ weiter nach Italien. Mit ihrer musikalischen Exkursion gibt sie den Zuschauern die Gelegenheit, die Ursprünge der Weihnachtsgeschichte mit allen Sinnen nachzuempfinden.

Auch in Deutschland macht sie dabei halt und singt Händels „Messias“. Ein Raunen geht durch die Reihen, als Deborah Sasson das „Ave Maria“ von Franz Schubert ankündigt und so ihre musikalische Reise in Wien haltmachen lässt. „Das ist so schön“, kommentieren einige Zuschauer glücklich.

Zeitgenössische Hits

Nach einem Instrumentalstück von Bachs „Air“, das der Sängerin eine kurze Trinkpause verschafft, singt Sasson auch selbst Bach. Mit Bachs „Jesus Joy of Man’s Desire“ kehrt sie wieder nach Deutschland zurück.

Nach einer kurzen Unterbrechung wandelt sich das Konzert. Statt Klassik präsentiert die Sopranistin dann zeitgenössische Weihnachtshits, wie „Rudolph the rednosed Reindeer“ oder „Let it snow“.

Das Konzert in Rüsselsheim ist zugleich ein Jahresabschluss und Zwischenstation für die Künstlerin. Denn die Opernsängerin ist zurzeit mit einer Neuinszenierung des Musicals „Das Phantom der Oper“ in Europa unterwegs. Bereits 2007 hatte sie in dem Stück mitgewirkt. Für die Neuinszenierung komponierte Sasson selbst einen Teil der Musik. Deborah Sasson spielt zusammen mit Axel Olzinger in den Hauptrollen.

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