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Sagen um irischen Heiligen laden zum Träumen ein: Musiker begeisterten zum St. Patrick’s Day

Von Der christliche Missionar St. Patrick aus dem fünften Jahrhundert wirft seine Schatten bis in die Gegenwart. Die Legenden um seine Person beflügeln noch heutige Musiker. So auch Paddy Schmidt und Patrick Steinbach, die jetzt zu Gast im „Treffer“ waren.
St. Patrick’s Day im Treffpunkt: Zum Finale spielten Patrick Steinbach (von links), Günter Bozem und Paddy Schmidt stimmungsvolle irische Volkslieder. Foto: Leo F. Postl St. Patrick’s Day im Treffpunkt: Zum Finale spielten Patrick Steinbach (von links), Günter Bozem und Paddy Schmidt stimmungsvolle irische Volkslieder.
Neu-Isenburg. 

So voll wie am vergangenen Freitag, dem St. Patrick’s Day, wohl alle Pubs auf der kleinen Insel Irland gewesen waren, so sehr drängten sich am Sonntagnachmittag auch die Besucher in der Neu-Isenburg Kult-Gaststätte „Zum Treffpunkt“. An diesem besonderen Tag gedenken die Iren ihrem Nationalheiligen, der am 17. März Ende des fünften Jahrhunderts gestorben sein soll.

Namensvetter

Mit Paddy Schmidt, Frontman von „Paddy Goes To Holyhead“, und Patrick Steinbach gibt es in Neu-Isenburg nicht nur zwei Namensvettern des irischen Nationalheiligen, sondern die beiden Musiker haben sich auch der irischen Musik verschrieben. Damit lag es für den Vorstand der Kunstbühne Neu-Isenburg auf der Hand, die beiden Irish Folk Protagonisten für eine Veranstaltung beim Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg (FFK) zu gewinnen.

Um den christlichen Missionar St. Patrick ranken sich viele Legenden. Die Iren können daraus wunderbare Geschichten machen – auch wenn es dafür kaum belegbare Fakten gibt. Die Perfektion wird aber erst erreicht, wenn es Interpreten verstehen, diese Legenden mit Herz und Seele wiederzugeben – am besten singend.

Dafür steht vor allem der Musiker Paddy Schmidt. Er war nun im Neu-Isenburger „Treffer“ nicht nur ein wunderbarer Geschichtenerzähler, sondern auch ein Sänger, der mit der berühmten irischen Leidenschaft diese Legenden auch den Hörern vermitteln kann.

So erzählte Paddy Schmidt, wie der kleine Patrick nach England entführt wurde, aber später flüchten konnte und als Missionar in seine Heimat zurückkehrte.

Und Patrick soll ein ganz schlauer Missionar gewesen sein, um die heidnischen Menschen mit ihren tief verwurzelten Bewunderungen für Naturphänomene für seine christlichen Werte gewinnen zu können. Dazu bot Paddy Schmidt wunderbare Lieder, dargeboten mit dem ihm eigenen Stil als Mundharmonika-Virtuose, der sich mit der Gitarre selbst begleitete. Günter Bozem setzte dazu noch die perfekte Percussion-Akzentuierung. Die schönen Balladen regten die Gäste zum Träumen und Mitsingen an.

Gekonntes Fingerspiel

Patrick Steinbach, vielen als virtuoser Celtic-Fingerstyle-Gitarrist bekannt, begeisterte das Publikum insbesondere mit irischer Klassik. Mit gekonnte Fingerspiel auf seiner Celtic-Guitar setzte Steinbach besondere musikalische Glanzpunkte.

Und was darf bei der Feier zu Ehren des Bischofs St. Patrick nicht fehlen: irisches Bier. Auch das gab es im „Treffer“. Zum Finale gab es „das“ Lied, das am St. Patrick’s Day nie fehlen sollte – jenes vom „Galway Girl“. Da fühlten sich alle im „Treffer“ wie ein kleines irisches Völkchen. So hatte es sich Miruna Costa, künstlerische Leiterin der Kunstbühne, gewünscht.

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