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Neue Straßennamen: Neu-Isenburg ehrt berühmte Töchter und Söhne der Stadt

Von Das Neubaugebiet Birkengewann steht für die Zukunft der wachsenden Hugenottenstadt – die Namen der neuen Straßen des Areals indes verweisen auf verdienstvolle Bürger in Gegenwart und Vergangenheit.
Das Schild der neuen Thomas-Reiter-Straße prangt schon im Neubaugebiet Birkengewann; bald gesellt sich noch ein Infotafel über den berühmten Weltraumforscher (rechts) dazu.  Foto: Michael Forst Das Schild der neuen Thomas-Reiter-Straße prangt schon im Neubaugebiet Birkengewann; bald gesellt sich noch ein Infotafel über den berühmten Weltraumforscher (rechts) dazu. Foto: Michael Forst
Neu-Isenburg. 

Eine Opernsängerin, ein Weltraumforscher, zwei ehemalige Bürgermeister und ein Stadtverordneter, ein Vereinsförderer sowie der international erfolgreichste Sportler der Stadt: Quer durch das gesellschaftliche Leben geht die Liste jener Namen, nach denen Neu-Isenburg die neuen Straßen im Birkengewann benennt. Doch eins verbindet sie: Sie alle haben sich auf ihrem jeweiligen Gebiet um die Hugenottenstadt verdient gemacht.

2012 hatte die Stadtverordnetenversammlung die Namen für das Baugebiet „Im Birkengewann“ beschlossen. Aus den Planstraßen A, B, C wurden mittlerweile auch in Realität die Robert-Maier-Straße, die Thomas-Reiter-Straße, die Rudolf-Seiferlein-Straße, die Anny-Schlemm-Straße, die Wilhelm-Leichum-Straße und die Walter-Norrenbrock-Straße. Der Platz in der Mitte des Birkengewanns wird einmal zum Wilhelm-Arnoul-Platz.

Mit einem Festakt sollen am Mittwoch, 23. Mai, um 10 Uhr, die Straßen offiziell eingeweiht werden. Eingeladen sind neben den Bürgern auch die Namensgeber für die Straßen oder die stellvertretenden Paten. So werden die Ehrenbürger Thomas Reiter und Walter Norrenbrock ihre Straßenschilder persönlich enthüllen.

Für Thomas Reiter fällt die Einweihung zusammen mit seinem 60. Geburtstag. Er lebt heute bei Oldenburg und ist bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA in verantwortlicher Position tätig. Von 1992 bis 2007 war er ESA-Astronaut und erlangte Berühmtheit, als er in der russischen Raumstation MIR1995 als erster Deutscher einen Weltraumausstieg unternahm. Von 2011 bis 2015 leitete Reiter das ESA-Direktorat für bemannte Raumfahrt und Missionsbetrieb im Europäischen Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt.

Die heute in Graz lebende Opernsängerin brillierte im Laufe ihrer Sangeskarriere in mehr als 135 Rollen.
Anny Schlemm: Begnadete Sängerin

Geboren am 22. Februar 1929 in Neu-Isenburg, kann Anny Schlemm auf eine nahezu sechzigjährige Bühnenkarriere zurückblicken. 1949 kam sie nach Berlin und feierte dort die ersten Erfolge an der Staatsoper sowie an der Komischen Oper.

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Verdienstvoller Bürgermeister und Lokalpolitiker: Robert Maier.
Robert Maier: Bürgermeister mit Weitblick

Sechs Jahre lang, zwischen 1990 und 1996, leitete Robert Maier die Geschicke der Hugenottenstadt. Der am am 14. März 1931 in Frankfurt geborene und am 11.

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Als Vorsitzender des Sozialverbandes VDK setzte Walter Norrenbrock viele Akzente.
Walter Norrenbrock: Leidenschaftlicher Lokalpolitiker

In beinahe unzähligen Funktionen in Vereinen, Verbänden, Aufsichtsräten und Kommissionen hat der am 2. August 1931 geborene Walter Norrenbrock das Leben der Stadt geprägt.

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Leichum trat gleich zweimal bei den Olympischen Spielen in Berlin 1936 gegen den legendären Jesse Owens an.
Wilhelm Leichum: Erfolgreichster Sportler der Stadt

Wilhelm Leichum kam am 12. Mai 1911 in der Taunusstraße 75 zur Welt. Er schrieb Isenburger Sportgeschichte und ist bis heute der international erfolgreichste Neu-Isenburger Sportler. Er starb im Sommer 1941 während des 2.

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Rudolf Seiferlein war für viele Vereine ein nimmermüder Berater und kompetenter Ansprechpartner.
Rudolf Seiferlein: Motor des Vereinslebens

Geboren am 19. März 1921 in Neu-Isenburg, gestorben am 14. Dezember 2010, hat sich Seiferlein zeitlebens, so lobt die Stadt, „im höchsten Maße um Neu-Isenburg und seine Bürger verdient gemacht“.

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Die Nazis drängten ihn aus dem Bürgermeisteramt – doch nach dem Krieg wurde Arnoul ein zweites Mal Stadtoberhaupt.
Wilhelm Arnoul: Erster Bürgermeister nach dem Krieg

Der Familienname Arnoul führt zurück zu Pierre Arnoul, der sich – aus Frankreich kommend – 1702 in Neu-Isenburg ansiedelte. Am 20. April 1924 wurde Wilhelm Arnoul – geboren am 16.

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