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Steigende Einwohnerzahl: Neu-Isenburg wächst und gedeiht

Fast 39 0000 Einwohner zählt die Stadt Neu-Isenburg. Dem trägt die Stadt Rechnung und schafft neue Wohngebiete. So entsteht Platz für rund 3400 Einwohner.
Hier soll der neue Quartiersplatz entstehen. Die Natur hat schon mal einen Gestaltungsvorschlag gemacht. Foto: Leo F. Postl Hier soll der neue Quartiersplatz entstehen. Die Natur hat schon mal einen Gestaltungsvorschlag gemacht.
Neu-Isenburg. 

Die Stadt Neu-Isenburg hat sich über viele Jahre zum führenden Wirtschaftsstandort im Kreis Offenbach und zu einem beliebten Wohnstandort entwickelt. Allein 2011 bis 2016 stieg die Zahl der Arbeitsplätze in Neu-Isenburg um 34 Prozent von 20 442 auf 27 384. Im gleichen Zeitraum wuchs die Zahl der Einwohner nach den Meldedaten um 2697 (7 Prozent) von 36 190 auf 38 887.

„Die bisherige Entwicklung lässt einen weiteren Anstieg der Arbeitsplätze sowohl durch Belegung der vorhandenen Flächen in den bestehenden Gewerbegebieten Süd und Ost als auch mit der Entwicklung des Stadtquartiers Süd erwarten. Hier könnten bis 2030 insgesamt bis zu 10 000 Arbeitsplätze hinzukommen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Die Stadt geht auch davon aus, dass sich der bisherige Bevölkerungszuwachs fortsetzt. Im Rahmen der demografischen Entwicklung tauschen ältere Bürger große Wohnungen oder Einfamilienhäuser gegen bedarfsgerechte, barrierefreie Wohnungen. Junge Familien mit Kindern ziehen nach. Ergänzend kommen die Zuzüge durch die neuen Wohngebiete Birkengewann, Stadtquartier Süd und Am Kalbskopf hinzu, die voraussichtlich Platz für rund 3400 Einwohner schaffen.

Von Seiten des Regionalverbandes, des Kreises und des Hessischen Statistischen Landesamtes gibt es keine aktuell verwendbaren Prognosedaten zur Einwohnerentwicklung. Der Regionalverband RheinMain geht in seiner Prognose vom April 2016 für Neu-Isenburg von 38 400 Einwohnern im Jahr 2030 aus, die Hessen-Agentur von 39 100 Einwohnern.

Damit einher geht allerdings auch eine Zunahme des Individualverkehrs. Hier liegen die Prognosen bei bis zu 26 Prozent. „Wir haben uns dieser Herausforderung gestellt und begonnen, ein zukunfts- und leistungsfähiges Gesamtkonzept mit gleichberechtigter Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmenden zu entwickeln. Unser Ziel ist eine effiziente und umweltverträgliche Mobilität, um den Standort Neu-Isenburg zu stärken und eine nachhaltige Umfeld- und Lebensqualität für die Bürger zu sichern“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Die aktuellen Konzepte der Stadt stehen auf der Seite der Stadt unter „Mobilitätskonzept Stadt Neu-Isenburg 2030“ (neu-isenburg.de ).

(red)

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