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Musikalisches Experiment der Goetheschule geglückt: Parkhaus diente als Konzertsaal für Goetheschüler

Von Dort, wo sonst Autos abgestellt werden, nämlich im Parkhaus, gaben Goetheschüler ein Konzert. Schüler und Lehrer gleichermaßen boten einen Auftritt in lockerer Atmosphäre.
Auf dem Parkdeck proben Christof Fahn (von links.) Nick Radke und Sidar Nehir noch einmal ihren Einsatz vor dem Konzert. Foto: Leo F. Postl Auf dem Parkdeck proben Christof Fahn (von links.) Nick Radke und Sidar Nehir noch einmal ihren Einsatz vor dem Konzert.
Neu-Isenburg. 

Wenn im Parkhaus an der Goetheschule Neu-Isenburg Musik zu hören ist, dann hat normalerweise jemand sein Radio im Fahrzeug zu laut gedreht – doch am Montag war alles ganz anders. Das Parkhaus war sogar für die Nutzer gesperrt und von allen Ebenen war Musik zu hören. „Wir waren sonst immer in der Hugenottenhalle, das war mit den Musikinstrumenten immer etwas umständlich, jetzt hatte unser neue Leiter der Fachschaft Musik die Idee, es doch mal mit dem Parkhaus zu versuchen“, erklärte Ralph Hartung, Leiter der Goetheschule.

Zusammenspiel geübt

Für das Konzert war im Rahmen eines dreitägigen Ausfluges nach Breuberg geprobt worden. „Naja, etwas aufgeregt sind wir schon, aber ich denke, wir haben das alles drauf“, meinte der Saxofonist Christof Fahn, der mit Nick Radke (Klarinette) und Sidar Nehir (Saxofon) noch schnell mal das Zusammenspiel auf dem Oberdeck des Parkhauses übte – im Hintergrund lauschte Goethe an der Wand des Schulgebäudes. Der Beginn des Konzertes schien gefährdet, da genau vor dem Parkhaus die Bauarbeiter dabei waren, die „neue“ Offenbacher Straße zu asphaltieren.

„Wir hatten mit denen vereinbart, dass sie um 18 Uhr mal eine Pause einlegen“, erklärte Schulleiter Ralph Hartung und blickte hoffnungsvoll durch die Gitterstäbe. Und tatsächlich, die große Walze fuhr von der Straße und auch die Bauarbeiter strebten einem schattenspendenden Platz zu. „Wir wagen heute mit diesem Parkhaus als Konzertsaal ein Experiment, doch ich denke, die lockere Atmosphäre kommt allen zugute“, meinte Jörg Neuberger bei der Begrüßung.

Richtig krachen lassen

Den konzertanten Reigen eröffneten die Streicher der fünften Klassen unter Juliane Wurth mit „Tango“ und schickten schon mal musikalische Wellen durch das Parkhaus. Danach erfreuten die „Streicher 6“, wie die Schüler aus dem sechsten Jahrgang genannt werden, die sich für das Erlernen eines Streichinstruments entschieden haben, mit dem bekannten Pop-Titel „Royals“ die lauschenden Gäste.

Danach waren die Bläser, dirigiert von Ulrike Fröhling, an der Reihe und boten „Thema aus Sinfonie mit dem Paukenschlag“ von Joseph Haydn. Das Orchester begeisterte alle mit dem klassischen „Hallelujah“ von Georg Friedrich Händel und wechselte spontan zum modernen „The Wizard Of Oz“.

Der zweite Teil mutierte, wie gewünscht, zum lockeren Steh-Konzert mit den Bands von Klaus Herrmann und Stefan Seib-Melk, beide vom Jugendcafé, sowie zwei Band-Formationen von Jonas Fisch. Zum Finale ließ es die Lehrerband der Goetheschule noch einmal so richtig krachen.

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