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Internationale Arbeiter willkommen: Paten kümmern sich um Fachkräfte

Von Langen wurde jüngst als Wohnort für Fach- und Führungskräfte ausgezeichnet. Paten sollen sich nun um die Fachkräfte aus dem Ausland kümmern.
Bürgermeister Frieder Gebhardt (l.) und Helmut Simon (r.) flankieren die Paten Shivadas S. Pattanath, Monika Lubitz, Graham Waters und René Bell Bell. Bürgermeister Frieder Gebhardt (l.) und Helmut Simon (r.) flankieren die Paten Shivadas S. Pattanath, Monika Lubitz, Graham Waters und René Bell Bell.
Langen. 

Bürgermeister Frieder Gebhardt (SPD) und die Wirtschaftsförderung der Stadt Langen können künftig die wertvolle Unterstützung internationaler Arbeitskräfte in der Stadt willkommen heißen. Langen ist seit März ein „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“. Dieses Zertifikat der Industrie- und Handelskammer (IHK) bescheinigt der Kommune eine besondere Willkommenskultur. Mit der Ernennung von Willkommens-Paten will die Stadt nun die Arme für Fachkräfte aus dem Ausland noch weiter ausbreiten.

 

Sehr erfreut

 

Die ehrenamtlichen Helfer sind Monika Lubitz (Japanischlehrerin und –übersetzerin), Graham Waters (Großbritannien), René Bell Bell (Kamerun, Präsident des Vereins Deutsch-Afrikanische Brücke) Shivadas Pattanath (Indien), Mehmet Canbolat (Türkei) und Guoen Leng (China). Die meisten von ihnen kamen aus beruflichen Gründen vor langer Zeit selbst aus dem Ausland nach Deutschland oder haben ständig mit ausländischen Fachkräften zu tun und kennen deren jeweilige Herkunftsländer.

Bürgermeister Gebhardt überreichte ihnen im Rathaus die Ernennungsurkunden und zeigte sich erfreut von ihrem Engagement: „Sie können den Neubürgern, den Firmen und der Stadtverwaltung mit Ihren Kenntnissen von Sprache und Gegebenheiten der Ursprungsländer sehr behilflich sein. Das schafft eine Atmosphäre des Willkommenseins, die allen neuen Fachkräften und ihren Familien den Start bei uns erleichtern wird.“

 

Den Zuzug erleichtern

 

Die Willkommens-Paten möchten den Zuwanderern aus dem Ausland unkompliziert bei Fragen und beim „Ankommen“ in der neuen Heimat helfen. Sie sind Ansprechpartner für Arbeitgeber, die für ihre neuen Mitarbeiter Unterstützung für eine erste Orientierung suchen, beispielsweise bei der Suche nach einer Wohnung, der geeigneten Schulform für die Kinder oder bei Behördengängen. Das Ziel ist eine rasche soziale Einbindung der neuen Langener, ihrer Familien und Partner sowie das Kennenlernen von Menschen in Langen.

Denn Fachkräfte werden in der Region Rhein-Main gesucht und sowohl Arbeitgeber als auch Kommunen sind gut beraten, den Zuzug – besonders aus dem Ausland – zu erleichtern.

Die Entscheidung für einen neuen Arbeitsplatz ist oft auch eine Entscheidung für eine neue Heimat, die den gesamten Lebensalltag betrifft. „Die Entscheidung für einen neuen Arbeitsplatz betrifft zumeist die ganze Familie. Fühlt die sich am neuen Wohnort nicht wohl, geben die Arbeitnehmer ihren Job nach einiger Zeit wieder auf“, betont Bürgermeister Frieder Gebhardt. Um dies zu verhindern, kooperieren die Stadt und die Unternehmen mit den Willkommens-Paten bereits vorher, um dieser Problematik schon frühzeitig entgegenzuwirken.

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