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Rudern gegen den Krebs

Bisher haben sich 82 Mannschaften für das „Rudern gegen Krebs“ angemeldet. Der Erlös der Veranstaltung fließt in Projekte für Krebskranke. Auch Landrat Oliver Quilling steigt ins Boot.
82 Mannschaften haben sich schon für das "Rudern gegen Krebs" angemeldet (Symbolbild). Foto: dpa 82 Mannschaften haben sich schon für das "Rudern gegen Krebs" angemeldet (Symbolbild). Foto: dpa
Kreis Offenbach. 

Der Mühlheimer Ruderverein, die Asklepios-Kliniken in Langen und in Seligenstadt sowie die Stiftung Leben mit Krebs veranstalten zusammen mit der Abteilung Förderung des Ehrenamtes, Sport und Kultur des Kreises Offenbach am Sonntag, 29. September, die Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“. Schirmherren der Aktion sind der hessische Staatsminister Stefan Grüttner und Landrat Oliver Quilling (beide CDU). Beginn der Regatta ist um 10 Uhr.

Bisher haben sich 82 Boote angemeldet, darunter 38 Teams der Asklepios-Kliniken und vier Boote mit Betroffenen. Der Kreis Offenbach nimmt mit drei Teams teil. In einem dieser Boote sitzt Oliver Quilling, der sich für die gute Sache mächtig in die Riemen legen will.

 

Buntes Rahmenprogramm

 

Auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen. So gibt es Kinderspiele, ein Bull-Riding, eine Hüpfburg sowie einen Infostand, an dem sich mittels eines Physiomaten das biologische Alter bestimmen lässt. Für das leibliche Wohl sorgt der Mühlheimer Ruderverein. Das Ganze wird musikalisch begleitet von der Band „Dadline“. Durch das Programm führt HR-Moderator Tim Frühling.

Die Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ ist eine Initiative der hessischen Stiftung Leben mit Krebs und gilt seit 2005 als ihr Aushängeschild. Inzwischen haben sich insgesamt rund 8 000 Ruderbegeisterte in 17 Städten für die gute Sache ins Zeug gelegt. Unter Einbindung von lokalen Rudervereinen und onkologischen Therapieeinrichtungen setzen sich Mannschaften aus Wirtschaft und Gesellschaft, Krankenhaus- und Klinikpersonal, aber auch Betroffene für den guten Zweck gemeinsam ins Boot. In diesem Jahr wird neben Mühlheim an neun verschiedenen Standorten deutschlandweit Geld für den guten Zweck gesammelt.

Ob Anfänger oder erfahrene Ruderer - neben der sportlichen Herausforderung stehen die gute Sache und der Spaß im Vordergrund. Die Teilnehmer der Regatta rudern aktiv zur Unterstützung eines guten Zwecks: Mit den Erlösen werden Projekte wie „Sport zum Leben“ für onkologische Patienten im Kreis Offenbach finanziert.

 

Isolation überwinden

 

„Die Diagnose Krebs führt heute leider immer noch in vielen Fällen zum Rückzug aus der Gesellschaft. Über die gemeinsame sportliche Betätigung kommen die Betroffenen regelmäßig zusammen und überwinden so die krankheitsbedingte Isolation. Zum anderen gewinnen sie neue Lebensfreude und motivieren auch andere Betroffene“, betont Sozialminister Grüttner.

Regelmäßige sportliche Aktivität ist zur Vorbeugung von Krebs von enormer Bedeutung und das Wissen darüber weitgehend bekannt. Dass jedoch auch bei der Therapie von Krebs die regelmäßige sportliche Betätigung, angepasst an den jeweiligen Allgemeinzustand , eine wirksame Unterstützung in der Krebsbehandlung darstellt und die Überlebenschance steigern kann, ist vielen Patienten nicht ausreichend bekannt.

„Unsere Stiftung wirbt um Spenden für therapieunterstützende Projekte, die einen Beitrag zu einer verbesserten Lebensqualität von Patienten mit Krebserkrankungen leisten“, erklärt Klaus Schrott, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs. Auch die Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ unterstützt dieses Anliegen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rudern-gegen-krebs.de oder bei der Stiftung Leben mit Krebs, Telefon

(fnp)
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