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Schüler entern die „Maria Sibylla Merian“!

Die Klasse 3 a der Hans-Christian-Andersen-Schule verbrachte zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Andrea Tillger-Sittig eine sonnige Stunde auf dem Main.
Kapitän Winfried Reitz erklärt Jonghan (v.l.), Soufiane, Justus  und Pascal, was während der Tour auf der Brücke passiert. Bilder > Kapitän Winfried Reitz erklärt Jonghan (v.l.), Soufiane, Justus und Pascal, was während der Tour auf der Brücke passiert.
Neu-Isenburg/Frankfurt. 

„Eine Schifffahrt, die ist lustig, eine Schifffahrt, die ist schön!“ Dem stimmten alle Kinder der Klasse 3 a der Hans-Christian-Andersen-Schule aus Neu-Isenburg zu. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin und zwei Müttern nahmen sie an einer 50-minütigen Schifffahrt auf dem Main teil. „Ihr“ Schiff war die „Maria Sibylla Merian“, die zur Flotte der Primus-Linie gehört. Los ging es vom Eisernen Steg mainabwärts.

Mit einem starken Grollen wurde die Schiffsmaschine hochgefahren. Nachdem Kapitän Winfried Reitz die Klasse an Bord begrüßt hatte und den wissbegierigen Kindern zahlreiche Fragen zu Schiff und Schifffahrt beantwortet hatte, wurden die Leinen gelöst und die „Maria Sibylla Merian“ stach in See – auch wenn die „See“ hier nur der Main war.

„Ach, ist das ein herrlicher Schultag, so richtig schön entspannend“, sagten einige Kinder. Dies war auch nicht verwunderlich, denn die „Merian“ glitt sanft über den Main. Statt Addition und Subtraktion, wurde die Klasse über die Sehenswürdigkeiten Frankfurts aufgeklärt. Auf der „Backbordseite“, was übrigens „links in Fahrtrichtung“ bedeutet, konnten die kleinen Seeleute das Städel liegen sehen.

„Igitt, was ist das?“, ein Schrecken durchfuhr uns, als wir beim Passieren des Eisernen Stegs (eine von sieben Brücken, die durchfahren werden) oben im Mauerwerk Vogeldreck und Vogelfedern kleben sahen. Kein schöner Anblick.

Zum Spielen und Sonnen würde dagegen das Niederräder Freiluftbad – ebenfalls auf der Backbordseite, in der Nähe des Universitätsklinikums – die Klasse einladen.

Als das Schiff jedoch langsamer wurde und an der Autobahnbrücke, kurz vor der Griesheimer Schleuse, wendete, sagten einige enttäuscht: „Ach, wie schade, warum drehen wir schon um? Können wir nicht noch weiterfahren?“

Leider war das nicht möglich. Dafür genossen wir zum Abschluss den Anblick der Frankfurter Skyline mit Westhafentower und Commerzbank. Wieder an Land angekommen, meinte die Klasse: Solche Vormittage sollte es öfters geben.

Christian Langbecker, Felix Ritter, Josephine Bureik, Bitaniya Alebachew

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