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Schüler schnuppern in die Berufswelt

Die Berufsinformationsbörse in der Hugenottenhalle stieß einmal mehr auf reges Interesse. An insgesamt 58 Ständen erhielten die Schüler Einblicke in mehr als 130 Ausbildungsberufe.
Selin Ysal (v.l.), Jila Saman, Medya Orak und Ece Aber aus der Max-Eyth-Schule informieren sich bei Polizistin Janina Bormann. Foto: Leo F. Postl Selin Ysal (v.l.), Jila Saman, Medya Orak und Ece Aber aus der Max-Eyth-Schule informieren sich bei Polizistin Janina Bormann.
Neu-Isenburg. 

„Realising Your Individual Potential“ (Setze Dein persönliches Potenzial um) – mit diesem Angebot wirbt die Firma Apleona um neues Personal – vorzugsweise um junge Mitarbeiter, also Auszubildende. Dieser Slogan des HSG Facility Managements könnte jedoch für die gesamte Berufsinfobörse gelten, die am Donnerstag in der Neu-Isenburger Hugenottenhalle veranstaltet wurde. Mit insgesamt 58 Ausstellern, die 134 Ausbildungsberufe für Hauptschulabsolventen, Realschüler und Abiturienten anboten, verzeichnete Infobörse einmal mehr eine große Resonanz.

Viele Alternativen

Nach der Schule ist vor der Schule, diese Erkenntnis begleitet mittlerweile alle Menschen auf ihrem Lebensweg – zumindest, so lange sie in ihrem Beruf einem Broterwerb nachgehen. Um jungen Menschen frühzeitig eine Orientierung für eine spätere Berufswahl zu geben, organisiert das Ausbildungsforum Neu-Isenburg seit nunmehr 23 Jahren diese Infobörse.

Lena Christoph und Robin Ottermann bei der Nachbereitung. Bild-Zoom Foto: Leo F. Postl
Lena Christoph und Robin Ottermann bei der Nachbereitung.

Yousia El Auraoui und Vivienn Just fragten bei LSG Sky Chefs nach einer Praktikumsstelle. Doch da musste Ariane Rexroth absagen. „Aufgrund der notwendigen Luftsicherheitsüberprüfung, die sehr aufwendig ist, haben wir von Praktikastellen absehen müssen, aber Auszubildende suchen wir immer“, erklärte die Mitarbeiterin freundlich. Ähnlich ist es auch bei der Firma Gate Gourmet mit Sitz in Zeppelinheim, wie Julia Keil und Danielle Reichardt bestätigten. Doch es gibt viele Alternativen, und so wanderten die beiden jungen Damen aus der Brüder-Grimm-Schule weiter.

Interesse an der Polizei

Ein paar Meter weiter standen andere Schülerinnen am Stand von Mission Leben. Diana Slepzow will Medizin studieren, könnte sich aber auch in der Pflege von älteren Menschen einen beruflichen Einstieg vorstellen. „Ich möchte gerne was in einem Labor machen, mit Biologie oder Medizin“, erklärte Leonora Dzekulic. Damla Zilelioglou sieht ihre Zukunft mehr in einem Architekturbüro, begleitete ihre Mitschülerinnen aber gerne zu anderen Ständen. „Unsere Ausbildungsangebote sind recht vielfältig, hauptsächlich jedoch im Pflegesektor“, schilderte Susanne Hummel vom Pflegeheim „An den Platanen“ in Neu-Isenburg.

Nach ihrem Rundgang saßen Bilal Al-Hasan, Marko Evanovic und Harun Özisik aus der Brüder-Grimm-Schule vor der Hugenottenhalle und machten schon mal ihre „Hausaufgaben“. „Wir müssen mindestens zwei verschiedene Infostände besuchen und einen Erkundungsbogen ausfüllen“, erklärt Harun. Das Trio hat den Infostand der Polizei und den des Gebäudedienstleisters Apleona besucht. Bilal zieht es mehr zum Anwaltsberuf, Marko möchte gerne in einem Forschungslabor arbeiten, Harun ist sich noch nicht schlüssig. „Eine Arbeit bei Apleona könnte ich mir vorstellen, aber bei der Polizei war es auch sehr interessant“, so der Schüler.

In seiner Eröffnungsrede verwies Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel darauf, dass man mit dieser Berufsinfobörse den jungen Menschen ein besonderes Angebot machen möchte. „Hier finden sich auf einer kleinen Fläche konzentriert viele und zudem recht unterschiedliche Unternehmen und Institutionen, die eine erste Orientierung für eine berufliche Zukunft ermöglichen.“, so Hunkel.

(lp)
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