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Ricarda-Huch-Schule Dreieich: Schüler vermitteln ihre Vision von Europa

Die Schüler der Ricarda-Huch-Schule legen sich jährlich für den Europäischen Wettbewerb ins Zeug. Arbeiten von Schülern aus ganz Hessen wurden an der Schule nun bewertet. Die besten Projekte schaffen es zum Bundeswettbewerb.
Lehrer aus ganz Hessen trafen sich in Dreieich, um  die besten Einsendungen des Europawettbewerbs für die Bundesausscheidung auszuwählen. 	Fotos: Jost Lehrer aus ganz Hessen trafen sich in Dreieich, um die besten Einsendungen des Europawettbewerbs für die Bundesausscheidung auszuwählen. Fotos: Jost
Dreieich. 

Julia und Yael aus der fünften Klasse der Ricarda-Huch-Schule haben aus einem Wasserball und Pappmaché eine Weltkugel gebastelt, die sie zu einem Weltladen mit Regalen voller fair gehandelten Waren mit Mais, Kaffee, Anis, roten Linsen und anderen Produkten ausgebaut haben. Maximilian, Niclas Frederic, Niklas und Julius Carl waren ebenfalls kreativ und haben zu dem Thema „70 Jahre Frieden – nie wieder Krieg“ einen Film gedreht. Dabei haben die Zwölftklässler des Dreieicher Gymnasiums schreckliche Zukunftsvisionen in einem acht Minuten langen Film verarbeitet. „Eigentlich greift diese Produktion unseren Film aus dem vergangenen Jahr auf, wo wir für den Europawettbewerb eine positive Zukunftsvision entwickelt haben. Jetzt gibt es eben einen negativen Gegenentwurf“, berichtet Niclas von der Arbeit.

Der Weltladen der beiden Fünftklässlerinnen und die Filmproduktion der Oberstufenschüler waren aber nur zwei Arbeiten, welche die Jury für den Europäischen Wettbewerb 2015 für den hessischen Landesentscheid ausgewählt haben. Die Ricarda-Huch-Schule war schon zum wiederholten Male der Treffpunkt von elf Lehrern aus ganz Hessen, die insgesamt 1500 Arbeiten begutachtetn. Schüler aus dem ganzen Land, von der Grundschule bis zum Abitur, haben zu den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen rund um Europa Bilder gemalt, Skulpturen und Installationen gebaut, Interviews geführt, Fotografien gemacht, Medienkampagnen entwickelt, Aufsätze geschrieben oder eben Filme gedreht.

„Es ist eine schöne Aufgabe, in der Jury zu sein und die Mappen zu öffnen und unglaubliche Arbeiten auszupacken“, erklärt Sarah Zalzadeh, Lehrerin aus Mainz-Kastel. Kerstin Wesp, Landesbeauftragte für den Europawettbewerb und Lehrerin an der Ricarda-Huch-Schule, hat gemeinsam mit der Jury die besten Arbeiten ausgewählt.

Die Grundschüler haben Bilder von ihren Lieblingstieren gemalt, die es zu schützen gilt, die Schüler der Mittelstufe haben beeindruckende Zeichnungen und Collagen zum Thema „Hauptsache, meine Jeans ist billig und cool“ gemacht, welche die Billigproduktionen inklusive Kinderarbeit in Drittweltländern anprangern. Und die Oberstufe hat sich mit der „Festung Europa“ auseinander gesetzt, wo das Mittelmeer als große Mauer für die Flüchtlinge dieser Welt vielmals in den Mittelpunkt rückt.

„Die besten Arbeiten, die wir heute ausgewählt haben, gehen jetzt in den Bundeswettbewerb nach Berlin. Egal, was dort passiert, sie haben in jedem Fall schon einen Landespreis gewonnen“, erläutert Kerstin Wesp. Die Ricarda-Huch-Schule drückt natürlich den beiden Arbeiten aus den eigenen Reihen besonders die Daumen.

(njo)
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