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Schüler waren auf der Pirsch im heimischen Forst

Von Schüler der Selma-Lagerlöf-Schule erkundeten ihren Wald. Dabei war der Jagdhund des Försters der erklärte Liebling der Kinder.
Die Schüler der Selma-Lagerlöf-Schule hatten viel Spaß bei ihrem Waldtag und auf der Lichtung gab es so manches zu entdecken.	Foto: Postl Die Schüler der Selma-Lagerlöf-Schule hatten viel Spaß bei ihrem Waldtag und auf der Lichtung gab es so manches zu entdecken. Foto: Postl
Neu-Isenburg. 

Die Selma-Lagerlöf-Schule in Zeppelinheim hatte in Kooperation mit dem Forstamt Langen einen Walderlebnistag organisiert. Mit dabei waren auch die Waldpädagogin Iris Husermann vom Forstamt Langen sowie der Revierförster Dieter Hanke.

Die Schüler wurden in Gruppen mit Namen wie Eichhörnchen, Wildschwein. Buntspecht oder auch Eichelhäher aufgeteilt und los ging es auf den Erlebnis-Rundkurs. An den fünf eigens eingerichteten Stationen lernten die Schüler alles über den Wald: Welche Baumarten es gibt und wozu diese verwendet werden, welche Tiere im Wald leben und wie sich Spaziergänger im Forst verhalten sollte.n

 

Verschiedene Übungen

 

Damit der Walderlebnistag auch seinemNamen gerecht wurde, gab es verschiedene Übungen für die Gruppen. Die Kinder mussten Holzscheite möglichst schnell von der einen auf die andere Seite schichten, oder sich mit Baumscheiben „Trittsteine“ zum Ziel legen. Vor einer kleinen Waldlichtung erklärte Dieter Hanke einer Schülergruppe der Selma-Lagerlöf-Schule, welche Tiere es im Wald um die Besiedelung in Zeppelinheim gibt.

Mit dabei war auch die Jagdhündin Nele, die aufgeregt um die Kinder wuselte. Die junge Hündin war schnell der Liebling aller Schüler.

 

Die Tiere sind gut getarnt

 

„So, jetzt geht mal dort in die Lichtung und sucht am Waldesrand nach Tieren, die sich dort versteckt haben“, forderte der Waidmann die Kinder zur Pirsch auf. „Dürfen wir Nele mitnehmen?“, fragten Mara und Paula denn sie wollten gleich einen richtigen Jagdhund. Das ging natürlich nicht.

Ganz vorsichtig schlichen die Schüler über die Wiese und versuchten, im Unterholz etwas zu entdecken. Doch nichts regte sich. „Dort ist doch was“, glaubte ein Schüler etwas entdeckt zu haben – doch es war nur ein Schattenspiel. Den Dachs, ein präpariertes Exemplar, zwei Meter daneben, hatte jedoch niemand entdeckt, denn seine Tarnung ist perfekt. „Hier ist ein Tier, ich glaube es ist ein Fuchs“, meldete eine Schülerin endlich den Fund. Wenig später war auch das kleine Reh erpirscht worden. Die Kinder hatten sichtlich Spaß. „Und ich habe einen Bären gesehen“, verkündete die kleine Emiliav oller Stolz. „Wo?“fragten alle mit einem Tonfall zwischen Neugierde und Besorgnis. „Keine Angst, hier gibt es bestimmt keine Bären, da hat Dich etwas getäuscht“, klärte Forstanwärter Martin Erben auf und sorgt damit wieder für Beruhigung unter den Schülern.

„Das war ein ganz toller Tag, aber am liebsten hätte ich, wenn wir Nele mit in die Schule nehmen könnten“, schwärmte nicht nur Mara am Ende des Walderlebnistages.

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