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Langener FDP: „So etwas darf sich nicht wiederholen“

Von Sowohl bundes- als auch lokalpolitische Themen standen im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Langener FDP. Dabei ging der Blick auch nach Neu-Isenburg.
Dreikönigsempfang der Langener FDP: Philipp Mosqueira (von links), Günter Gericke, Rolf Diefenthäler, Axel Vogt, Lothar Volkert, Ulrich Krippner und Christan Jaensch stellen sich einem Foto. Foto: Leo F. Postl Dreikönigsempfang der Langener FDP: Philipp Mosqueira (von links), Günter Gericke, Rolf Diefenthäler, Axel Vogt, Lothar Volkert, Ulrich Krippner und Christan Jaensch stellen sich einem Foto.
Langen. 

Die Langener Freien Demokraten hatten am Abend des Dreikönigstags zu ihrem Neujahrsempfang in das Steigenberger Hotel eingeladen. Ein Stammgast fehlte diesmal: René Rock. Dieser weilte beim großen Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart. Rock ist mittlerweile zum Vorsitzenden der Landesfraktion avanciert und wird die Hessen-FDP im Herbst als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl anführen. Mit Richard Krüger war jedoch der für den hiesigen Wahlkreis angetretene FDP-Bundestagskandidat gekommen, sowie Axel Vogt, der um Unterstützung für seine Bürgermeisterkandidatur in Egelsbach warb.

Den Reigen der Redner eröffnete der Langener FDP-Fraktionschef Christian Jaensch. Sein Blick richtete sich jedoch mehr auf die Bundespolitik. „Eigentlich hätten wir allen Grund, zufrieden zu sein. Dennoch haben wir schon wieder mit einem scheinbaren Makel in der öffentlichen Wahrnehmung zu kämpfen“, meinte Jaensch zum Abbruch der Gespräche über eine mögliche Jamaika-Koalition.

Der FDP-Ortsverbandsvorsitzende Rolf Diefenthäler nahm zur lokalen Agenda der Liberalen Stellung. „Wenn ich die Nordumgehung entlang fahre, dann geht bei mir die Faust in der Tasche auf – so ein Einheitsbrei von grauen Wohnblöcken“, monierte er und erhielt viel Zustimmung. „Ja, auch wir haben die Beschlüsse mit gefasst, dass dort was entsteht, aber doch nicht in diesem Stil.“

Diefenthäler riet, einen Blick nach Neu-Isenburg zu werfen, wo es im Stadtquartier Süd einen Mix aus 60 Prozent Wohnungen und 40 Prozent Gewerbe geben wird. „Wo ist bei uns noch Gewerbeansiedlung möglich?“, fragte der Ortsverbandschef mit Blick auf die Bebauung an der Liebig-Straße. „Zumindest was die gestalterische Ausführung der Wohnbebauung betrifft, werden wir dort unser Veto einlegen – so etwas wie im Norden unserer Stadt darf sich hier nicht wiederholen.“, so der FDP-Chef deutlich.

Auch was den Ausbau der B 486 betrifft, will die FDP auf die Tube drücken. „Wir werben für Ansiedlungen und gute verkehrliche Infrastruktur, doch die Realität zeigt jeden Morgen und jeden Abend ein anderes Gesicht“, betonte Diefenthäler.

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