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Jahreswechsel: So schön war das Feuerwerk

Von Festlicher Countdown bis Neujahr: In gediegenem Ambiente wurde die Silvesterparty in Neu-Isenburg gefeiert. In Dreieich lobten die Besucher die Kinderbetreuung. Und bei fetziger Musik wurde in Langen ins neue Jahr getanzt.
Viele Bürger waren gekommen, um das Feuerwerk über der Hugenottenhalle zu bestaunen. Bilder > Viele Bürger waren gekommen, um das Feuerwerk über der Hugenottenhalle zu bestaunen.
Neu-Isenburg/Dreieich/Langen. 

Wer Silvester nach traditioneller Art, also mit einem gediegenen Ambiente, aber dennoch festlich feiern wollte, der war in der Neu-Isenburger Hugenottenhalle richtig. Ein Gläschen Sekt am Empfang, um schon mal mit guten Freunden anstoßen zu können, dann durch einen „Torbogen“ aus bunten Luftballons gehen und schon waren die Besucher im großen Hugenottensaal, den das Team der Hugenottenhalle und das Team um Ristorante-Chef Tonino Avato in ein festliches Ambiente verwandelt hatte. Zwei Show-Acts sorgten für spannungsreiche Abwechslung und die Band „Rosegarden“ für die passende Musik.

„So etwas muss es doch auch für uns geben. Letztes Jahr waren wir mit Freunden in einem Restaurant, dort ist man aber nur herumgesessen und hat gebabbelt, hier bekommt man etwas geboten und hat noch die Wahl, ob man selbst etwas tun will“, brachte es Marianne Guckelsberger auf den Punkt. „Und wenn wir etwas zu viel getrunken haben, dann fallen wir zweimal um und sind schon zu Hause“, verwies ihr Willi auf einen nicht zu unterschätzenden Vorteil der nahen Wohnung. Aber es waren auch „Götzehaaner“ und sogar Sprendlinger unter den Gästen. Die Band „Rosegarden“ lockte mit Sängerin Sylvia die Gäste erstmals auf die Tanzfläche. Hier stahlen der erst zweijährige Jan und seine 18 Monate alte „Freundin“ wohl allen die Show. Nicht die junge Dame wollte unbedingt tanzen, sondern der tanzfreudige Herr. Bis zum bevorstehenden Jahreswechsel blieb nicht mehr viel Zeit, und schon begann auch der Countdown. „Prosit Neujahr“, schallte es durch die Hugenottenhalle. Dann wartete draußen auch schon der optisch-akustische Höhepunkt der Silvesternacht: das Musik-Feuerwerk von Ralph Schrod. Der starke Wind hatte ihm etwas zu schaffen gemacht, dennoch klappte alles wie geplant.

 

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Das Konzept der vergangenen beiden Jahre der Bürgerhäuser Dreieich hat sich bewährt: Allen eine stressfreie Party zum Jahreswechsel zu bieten und die Wünsche mit dem Wunschfeuer gen Himmel zu schicken. So war es auch am Silvesterabend im Bürgerhaus Sprendlingen. Eltern kamen mit ihren Kindern, feierten aber nach eigenen Wünschen, und gingen wieder vereint nach Hause. Möglich machte dies die besondere Kinderbetreuung, die großen Anklang fand. Während Mama und Papa ihr letztes Menü im alten Jahr genossen, vergnügten sich ihre Kinder „unter ihnen“, also im Untergeschoss bei altersgerechter Kurzweil, von Kids-Disco über verschiedene Spiele bis hin zum Film. Dazu gab es noch Würstchen, Pommes und passende Getränke.

„Wir wollten das mal ausprobieren und hoffen, dass wir zumindest zwei bis drei Stunden mal für uns ganz alleine haben – zumal wir hier niemanden kennen“, meinte Torsten von Juterzenka, der von Neu-Isenburg zur Silvesterparty nach Sprendlingen gekommen war. Willy Juch, Gründer der Kinder- und Jugendfarm „Dreieichhörnchen“, lobte das separate Kinderprogramm: „Das ist wirklich ein toller Service für Kinder und Eltern, zumal hier ein recht abwechslungsreiches Programm für die Kids geboten wird.“ Die Multi-Kulti-Band „The Gypsys“ bot den Gästen einen perfekten Dance-Abend mit aktuellen Hits und Evergreens. Das begeisterte Publikum ging prächtig mit. Recht zufrieden war auch Benjamin Haberstadt, der Chef der Bürgerhäuser Dreieich. „Die einen machen es gediegen, die anderen nur mit DJ. Wir sind dazwischen“, blickte er nach Neu-Isenburg und Langen.

 

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Kaum ist die Party „Zwische de Joahrn“ vorbei, stand auch schon das nächste gesellschaftliche Pflichtereignis für feierfreudige „Lengener“ aber auch Gäste aus der Nachbarschaft an. In der Neuen Stadthalle wurde nach bewährter Art der vergangenen Jahre zuerst „anständig“ gegessen, dann ausgelassen die Kalorien wieder abgetanzt, bis schließlich um Mitternacht der große Countdown zum Jahreswechsel gefeiert wurde. Die Stadthalle war voll ausgebucht und die tanzfreudigen Party-Gäste drängten sich auf dem Dance Floor vor DJ Neelix.

„Nach, auch schon wieder trocken?“, scherzte Sabrina, die ihre Freunde am Silvesterabend wieder in der Stadthalle traf, mit einer Anspielung auf die doch recht feuchte Party „Zwische de Joahrn“. Wer das Komplettprogramm mit Büfett genießen wollte, der war mit 40 Euro dabei, für die Party ab 21 Uhr mussten nur 15 Euro berappt werden. „Das sind alles recht faire Preise, wenn man sieht, was man dafür bekommt – wir haben uns mal das volle Programm gegönnt“, meinte Gerald Seeliger, der mit einer ganzen Clique in die Stadthalle eingerückt war.

Das Büfett konnten die Gäste noch unter ruhiger Begleitmusik genießen, danach wurde es aber fetzig-laut. Ganz nach dem Wunsch der bestens aufgelegten Gäste sorgte einmal mehr DJ Neelix bis tief in die Nacht für heiße Beats.

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