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Kirchplatz: So war das Brunnenfest in Egelsbach

Den Bierfassanstich hat der designierte Bürgermeister Tobias Wilbrand schon mal mit Bravour gemeistert. Dies zeigte er beim Klammernschnitzerbrunnenfest in Egelsbach.
Das Fest rund um den Klammernschnitzerbrunnen zieht alle Generationen an. Foto: Leo F. Postl Das Fest rund um den Klammernschnitzerbrunnen zieht alle Generationen an.
Egelsbach. 

Die Elschbächer sind ein feierfreudiges Völkchen und lassen sich auch von schlechtem Wetter nicht davon abhalten. Dies ist das Fazit des Klammernschnitzerbrunnenfestes vom Wochenende in Egelsbach auf dem Kirchplatz. Traditionell wurde dieses sommerliche Fest in der Ortsmitte immer von einem Verein – meist ein Jubiläumsverein – ausgerichtet. Entweder sind alle Jubiläen durch oder es fanden sich nicht genügend Helfer von einem einzelnen Verein, so dass in jüngster Zeit die Ausrichtung schon mal als „Vereinsgemeinschaft“ oder durch einen „gewerblichen“ Veranstalter organisiert wurde. Diesmal organisierte die in Egelsbach ansässige Marketing- und Produktionsagentur „Eeasy“ um Hubert Binder das Event.

„Wir wurden gefragt, ob wir das Fest, das ja eine schöne Tradition hier in Egelsbach hat, ausrichten können – und wir haben das mit befreundeten Partnern in die Hand genommen“, erklärt Hubert Binder. Für die Bewirtung zeigten ohnehin bereits bewährte Egelsbacher Abteilungen aus der großen Sportgemeinschaft Interesse. Nur das finanzielle Risiko wollte niemand übernehmen. „Wir haben eine Lösung gefunden, die für alle tragbar war, und wenn sich im nächsten Jahr jemand aus dem Vereinsleben findet, der das Klammernschnitzerbrunnenfest unter seiner Regie ausrichten will, dann haben wir auch kein Problem damit“, sagte Binder.

Fröhliche Gruppe

Nach bewährtem Programm fand am Freitagabend der traditionelle Bierfassanstich statt, diesen musste schon mal der designierte Bürgermeister Tobias Wilbrand vornehmen, da Noch-Bürgermeister Jürgen Sieling im Urlaub ist. „Hoffentlich stopft er das Haushaltsloch so gekonnt, wie er das Fass angezapft hat“, scherzte ein Besucher. Bekanntlich trafen neue Zahlen im Rathaus über sinkende Gewerbesteuereinnahmen ein. Aber davon wollte sich beim Klammernschnitzerbrunnenfest niemand die Laune verderben lassen. „Uns ist es auch völlig egal, wer das Fest veranstaltet, Hauptsache, wir treffen hier wieder mal viele Freunde und Bekannte – und können schön feiern“, so der Tenor aus einer fröhlichen Gruppe. Am Freitagabend wurde bis spät in die Nacht gefeiert – trotz leichtem Tröpfelregen.

Sehr gut besucht

Etwas Verunsicherung gab es am Samstagabend über den Beginn der Band „Pfund Rock Cover“. Nach Informationen einiger Besucher war sie für 20 Uhr angekündigt, in manchen Publikationen soll 20.30 Uhr gestanden haben, aber auf den Plakaten war sie für 21 Uhr angekündigt – und dann fing sie auch an zu spielen – zeitgleich mit dem Einsetzen des Regens.

Mit dem ökumenischen Gottesdienst und anschließendem Frühschoppen endete das wieder einmal sehr gut besuchte Fest rund um den Klammernschnitzerbrunnen.

(lp)

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