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Spenden werfen dür Freizeiten genutzt: Sommerfest des Fördervereins der Behindertenhilfe macht doppelt glücklich

Sportler mit und ohne Handicap traten beim Sommerfest des Fördervereins der Behindertenhilfe gegeneinander an. Mit der Aktion soll unter anderem Aufmerksamkeit für Menschen mit Behinderung erlangt werden.
Die Gruppe „Hand to Hand“ passte hervorragend auf das Sommerfest des Fördervereins der Behindertenhilfe Dreieich. In der Trommelgruppe spielen Menschen mit und ohne Handicap zusammen. Die Gruppe „Hand to Hand“ passte hervorragend auf das Sommerfest des Fördervereins der Behindertenhilfe Dreieich. In der Trommelgruppe spielen Menschen mit und ohne Handicap zusammen.

In der vergangenen Woche haben noch die Fußballstars der nächsten Generation im Sportpark als Vorbereitung der U 21-Europameisterschaften im Sportpark gekickt, am Samstagnachmittag gehörte das Trainingsgelände des SC Hessen Dreieich dem Förderverein der Behindertenhilfe und ihren Gästen.

Nach dem großartigen Erfolg des integrativen Fußballturniers im vergangen Jahr hatte der SC Hessen den Förderverein erneut in den Sportpark an der Lettkaut eingeladen.

„Die Bedingungen hier sind natürlich vom Feinsten. Die Küche, das Außengelände, die Sportplätze – das ist für uns wirklich ein besonderer Luxus“, freute sich Heidi Schäfer über die Unterstützung für ihr abwechslungsreiches Sommerfest mit viel Sport, Musik und Spaß.

Sportliche Ritter

Es galt, die Kicker der vier gegeneinander antretenden Mannschaften anzufeuern, die schöne Spiele lieferten. Eines war an diesem Nachmittag mal wieder bewiesen: Sportler mit Handicap und ohne Handicap können sich durchaus auf Augenhöhe mit viel Sportsgeist begegnen. Auch die sportlichen Ritter des ersten Elektro-Rollstuhl Hockey Clubs Dreieich, Black Knights, lieferten eine Präsentation ihrer schnellen und spannenden Wettkämpfe ab. Die Mannschaft hat gerade die Saison als Vizemeister der zweiten Bundesliga abgeschlossen.

Für Heidi Schäfer war es ein besonderer Nachmittag. „Ich freue mich einfach, dass so viele Leute gekommen sind und eine so schöne Stimmung herrscht“, sagte die Vorsitzende des noch jungen Fördervereins. Es gelte, Aufmerksamkeit zu erlangen für die Menschen mit Handicaps und ihnen gleichzeitig eine Freude zu bereiten.

Im Jahr 2014 haben sich die Eltern behinderter Kinder zusammengetan, um die Einsparungen der Stadt Dreieich abzufangen. Dabei waren damals besonders die Behindertenfreizeiten betroffen, die von zwei Wochen auf eine gekürzt wurden.

Erholung für alle

„Es ist toll, dass die Stadt so etwas überhaupt anbietet. Das gibt es sonst in der ganzen Region nicht. Und durch die intensive Betreuung ist es sehr kostenintensiv“, betonte Heidi Schäfer. Dennoch sei die Fahrt, die jeweils ein Mal im Jahr organisiert wird, in vielerlei Hinsicht ein Gewinn und auch wichtig: „Gerade die Kinder kommen glücklicher, selbstbewusster und auch viele ein Stück eigenständiger aus einer solchen Freizeit zurück. Und für die Eltern bedeutet es Erholung und Entlastung aus dem manchmal schon anstrengenden Alltag“, berichtete die Fördervereinsvorsitzende.

Mit den gesammelten Spenden konnten die Fahrten 2016 und 2017 um jeweils einen Tag verlängert werden – die Erwachsenen waren so acht statt sieben Tage unterwegs. Für die „Strolchis“, den Kinderclub der Behindertenhilfe, konnten sogar drei Tage mehr erreicht werden. „Da sind wir schon sehr froh, denn jeder Tag bedeutet mehr Freude“, sagte auch Elke Blum vom Vorstandsteam des Vereins.

(njo)
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