E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Neu-Isenburg 30°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

"Kunst vor Ort": Stadthistorie kreativ umsetzen

Die Ausschreibung für „Kunst vor Ort 2018“ dreht sich diesmal um das Thema „Die Hugenotten und Neu-Isenburg“. Gesucht wird ein Kunstwerk für den Vorplatz der Hugenottenhalle.
2016 machte das Kunstwerk „Nächster Halt“ das Rennen bei „Kunst vor Ort“. Es wurde am Bahnhof Offenthal aufgestellt. 2016 machte das Kunstwerk „Nächster Halt“ das Rennen bei „Kunst vor Ort“. Es wurde am Bahnhof Offenthal aufgestellt.
Neu-Isenburg. 

„Kunst vor Ort“ geht in seine nächste Runde. Standort des Kunstwerkes ist diesmal Neu-Isenburg. 2018 erinnert die Stadt anlässlich des 300. Todestages an ihren Stadtgründer Graf Johann Philipp zu Ysenburg und Büdingen. Die Gründungsgeschichte Neu-Isenburgs ist eng verbunden mit dem Zuzug der Hugenotten. Der Kreis Offenbach, die Sparkasse Langen Seligenstadt sowie die Stadt Neu-Isenburg haben in diesem Zusammenhang den Entwurf und die Ausführung eines Kunstwerks für den Vorplatz der Hugenottenhalle beziehungsweise der Stadtbibliothek ausgeschrieben.

Wer am Wettbewerb teilnimmt, muss aber eine fundierte künstlerische Ausbildung vorweisen können. In Sachen Stil und Material sind allerdings keine Grenzen gesetzt. „Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Stadtgeschichte kann unterschiedliche Ansätze verfolgen: Das Lebensbild eines Grafen in der Zeit des Barock ist ebenso von Interesse, wie der Versuch, eine Beziehung der Vergangenheit zur Gegenwart herzustellen, deren verbindendes Element Flucht, Toleranz und Mitmenschlichkeit sind. Das Thema bietet zudem viele künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten: Von der Skulptur zum Bodenlabyrinth, vom Steinbild zum Geschichtsweg oder von Glaskunst zur Stele“, schildert Landrat Oliver Quilling die Hintergründe der diesjährigen Ausschreibung. „Die Art der Arbeit und das Material bleiben daher auch dem Künstler vorbehalten.“

Am 24. Juli 1699 leisteten dem Landesherrn 34 französische Familien im Offenbacher Schloss den Treueeid. Graf Johann Philipp hatte diesen Hugenotten an der Südgrenze zur Stadt Frankfurt Land gegeben. Auf diesem Fleckchen Erde, ringsum von reichen Wäldern umgeben, konnten sie sich ansiedeln und eine neue Existenz aufbauen.

Die Arbeit ist mit 15 300 Euro dotiert und wird durch die Sparkasse Langen-Seligenstadt finanziert. Aufstellungs- und Unterhaltungskosten sollen zudem wirtschaftlich vertretbar bleiben.

Für die Teilnahme an der Ausschreibung müssen der Jury zeichnerische Skizzen im Maßstab 1:10, Erläuterungen zur Arbeit, der künstlerische Werdegang, ein Ausstellungsverzeichnis sowie Kataloge oder Fotos der Werke der zurückliegenden fünf Jahre zur Verfügung gestellt werden. Die Wettbewerbsunterlagen sind spätestens bis zum 28. Februar beim Kreisausschuss des Kreises Offenbach, Bereich Förderung des Ehrenamtes, Sport und Kultur, Haus des Lebenslangen Lernens (HLL), Frankfurter Straße 160-166 in 63303 Dreieich oder per E-Mail an kultur@kreis-offenbach.de einzureichen. Weitere Infos unter Telefon (0 61 03) 31 31-11 35. Ansprechpartner ist der Leiter der Kulturförderung, Marcel Subtil oder seine Vertretung. red

Zur Startseite Mehr aus Kreise Offenbach/Groß Gerau

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen