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Stadtquartier Süd: Grünfläche bestimmt das Bild

Von Entspanntes Wohnen und Arbeiten sollen sich im geplanten Stadtquartier Süd ergänzen: Die Gebäude der Branntweinmonopol sollen größtenteils erhalten werden, dort soll es Gastronomie und Kultur geben. In der Mitte des Quartiers Süd soll ein kleiner Park entstehen.
Das Verwaltungsgebäude der „Agrar Alkohol“ soll größtenteils erhalten bleiben.	Foto: Klaus Braungart Das Verwaltungsgebäude der „Agrar Alkohol“ soll größtenteils erhalten bleiben. Foto: Klaus Braungart
Neu-Isenburg. 

Das Stadtquartier Süd nimmt weiter Formen an. Gestern Abend wurde den Stadtverordneten der Rahmenplan zur ersten Lesung vorgelegt. Die Erstellung des Rahmenplans ist der dritte von vier Schritten, die nötig sind, bis in der neuen Isenburger Mitte die ersten Bauarbeiten beginnen können. Bereits im März 2013 war, zusammen mit sechs Planungsbüros und der Abstimmung der Isenburger Bürger, ein Konsensplan entwickelt worden. Auf diesen baut der Rahmenplan nun auf. Das Stadtquartier Süd entsteht in Zukunft zwischen der Hugenottenallee, der Frankfurter Straße, der Schleussner- und der Carl-Ulrich-Straße (wir berichteten).

Am Montag, 26. Mai, um 19 Uhr sind dann die Bürger eingeladen, sich den Rahmenplan anzusehen und ihre Meinung hierzu kundzutun. Erst danach, am Mittwoch, 25. Juni, werden die Stadtverordneten endgültig über den Plan abstimmen. Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) betonte, dass ihm transparente Planungsprozesse in der Stadt wichtig seien.

 

Lebensqualität bringen

 

Der Rahmenplan sieht eine Verteilung von knapp 60 Prozent Wohnen und 40 Prozent Arbeiten und Gewerbe innerhalb des Stadtquartiers vor. Dabei werden vor allem drei- bis fünfgeschossige Mehrfamilienhäuser entstehen, die auch gemischt genutzt werden können – also sowohl als Wohn- als auch als Büroflächen. Einfamilien- oder Reihenhäuser sollten im Stadtquartier Süd eher nicht entstehen, so Herbert Hunkel. „Diese bauen wir im Birkengewann.“

Auf dem DLB-Gelände, das im Konsensplan noch als reines Gewerbegebiet geplant war, soll nach Osten hin auch eine Wohnbebauung Platz finden. Möglich wären, so Erster Stadtrat und Baudezernent Stefan Schmitt (CDU), „Business Wohnungen“ oder „Boarding Houses“ für Berufstätige, die nur unter der Woche in Neu-Isenburg wohnen und arbeiten.

Das Zentrum des Gebietes, das zu beiden Seiten von Wohnbebauung umrahmt wird, soll eine Grünfläche werden, die mindestens 20 Metern breit sein wird. „Der Grünstreifen soll in der Mitte des Stadtquartiers bestimmend sein und Lebensqualität bringen“, so Stefan Schmitt. Dazu gehöre auch, dass kein Schleichverkehr das Gebiet ständig durchkreuzen solle. Mit verkehrsberuhigten Zonen sowie Einbahnstraßenregelungen soll dies erreicht werden. Zwei Planstraßen mit einem Querschnitt von 18 Metern, die von Norden nach Süden verlaufen, sind geplant. Die DuPont-Straße wird zur Planstraße Ost verlängert und als verkehrsberuhigte Zone zur Planstraße West geführt. Zudem wird die Zufahrt zu den Gewerbeflächen nicht durch die Wohngebiete erfolgen.

 

Kulturelle Angebote

 

Wichtig sei ihm aber auch, so Herbert Hunkel, dass die Gewerbetreibenden weiter unterstützt werden. „Wir wollen ihnen nicht den Boden wegziehen.“ So wird es wohl ein kleineres Parkhaus direkt an der Firma DuPont geben, auf der anderen Straßenseite kann eine Wohnbebauung erfolgen. Ein weiteres Parkhaus sei nicht in Planung, so der Rathauschef, denn die Mehrfamilien- und Geschäftshäuser sollen eigene Parkplätze sowie Tiefgaragen erhalten.

Erhalten bleiben soll auch das Branntweinmonopol, zumindest zum Teil. Dort soll es Gastronomie geben sowie die Möglichkeit für kulturelle Angebote. Ob und wie diese Pläne alle so durchgesetzt werden, wird sich zeigen. Denn die Investoren und Grundstückseigentümer müssen mitziehen.

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