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Neubau ist fertig: Stadtteilzentrum bezugsbereit

Von Das Stadtteilzentrum Sprendlingen Nord steht kurz vor der Fertigstellung. Die Einweihung ist für den 29. April vorgesehen. In dem Haus werden verschiedene Initiativen der sozialen Stadtteilarbeit untergebracht, darunter das Projekt „Willkommen im Quartier“ und die örtliche Jugendarbeit.
Nach 21 Monaten Bauzeit: Das neue Stadtteilzentrum in der Hegelstraße ist endlich fertig. Ende April wird dort groß Einweihung gefeiert. Bilder > Nach 21 Monaten Bauzeit: Das neue Stadtteilzentrum in der Hegelstraße ist endlich fertig. Ende April wird dort groß Einweihung gefeiert.
Dreieich. 

Der große Caféraum ist noch ein Möbellager, in den beiden Küchen fehlen bislang die Arbeitsplatten und die Handwerker laufen in diesen Tagen sehr beschäftigt durch die hellen Flure – aber das Stadtteilzentrum im Sprendlinger Norden ist so gut wie fertig. Endlich, denn beim Spatenstich im Juni 2015 war der Bezug des Zentrums in der Hegelstraße schon für den August 2016 vorgesehen. „Wir hatten erhebliche Probleme bei der Ausschreibung einzelner Gewerke. Wir haben Angebote bekommen, die wir aus Kostengründen einfach nicht auswählen konnten. Dann gab es eine zweite Ausschreibung und es war letztlich auch die richtige Entscheidung, denn sonst wäre das Haus sehr viel teurer geworden“, steht Erster Stadtrat Martin Burlon (parteilos) zu diesen Entscheidungen.

Das ist jetzt auch vergessen. Mit dem letzten Baustein des Projekts „Soziale Stadt“ bekommen die Bewohner im Sprendlinger Norden endlich den zentralen Anlaufpunkt für diverse Projekte in der sozialen Stadtteilarbeit. Der Verein Forum Sprendlingen Nord zieht ebenso in das rund 410 Quadratmeter fassende Gebäude, wie das Angebot der Stadt und das Projekt „Willkommen im Quartier“. Das Gebäude ist mit seinem großzügigen und hellen Foyer äußerst einladend, die knallig grünen Wände, welche die Bürger bei einem der vielen Baustellencafés ausgewählt haben, wirken frisch und positiv. Die Galerie, die großen Fenster in allen Räumen und die offene Bauweise lassen viel Licht und Luft in das barrierefreie Haus.

Belegungspläne gemacht

Die Leitung des Stadtteilzentrums übernimmt Stefan Petzold, er wird dabei von Projektleiterin Vera Dinter unterstützt, die für „Willkommen im Quartier“ zuständig ist. „Wichtig ist uns, dass das Haus für alle Institutionen und Vereine im Stadtteil offen ist“, betont Stefan Petzold. Belegungspläne sind schon längst gemacht. Das geräumige, rund 75 Quadratmeter große Café soll der Begegnungsort des Mehrgenerationenhauses werden. Für montags ist ein Mittagstisch geplant, dienstags und sonntags richtet das Forum Nord einen Cafébetrieb aus und sonst wird dort gespielt, sich getroffen und gebabbelt.

Im Untergeschoss hat das Forum Nord einen eigenen Raum, und eine große Küche lädt zu gemeinsamen Back- und Kochaktionen ein. Im Obergeschoss gibt es einen separaten Raum für die Jugendarbeit im Viertel. In zwei Seminarräumen, für 12 beziehungsweise 15 Personen, kann an Projekten gearbeitet werden, können Kinder zweimal in der Woche in Ruhe betreut ihre Hausaufgaben erledigen und zwei Büros, eines im Untergeschoss, eines im Obergeschoss, komplettieren das Raumangebot. Für private Veranstaltungen kann das Stadtteilzentrum an ein paar Terminen gegen eine Miete gebucht werden, für offene Angebote wird für die Nutzer nur eine Pauschale für die Nebenkosten fällig. Die Kooperationspartner nutzen das Stadtteilzentrum komplett kostenfrei.

Kaum Mehrkosten

Die ursprünglich geplanten 1,34 Millionen Euro, von denen rund 680 000 Euro über das Projekt „Soziale Stadt“ finanziert werden konnten, wird die Stadt vermutlich nicht ganz einhalten. „Ich schätze wir liegen 30 000 bis 40 000 Euro darüber“, sagte Martin Burlon am Dienstagmorgen. Die Kosten für den laufenden Betrieb werden von der Stadt getragen – unterstützt von diversen Förderungen für bestimmte Projekte. „Bis 2018 fließen 50 000 Euro aus dem Bund im Jahr für ,Willkommen im Quartier’, weitere 40 000 Euro bekommen wir bis zum Jahr 2020 für das Projekt Mehrgenerationenhaus“, erläuterte Fachdienstleiterin Ellen Grohe.

Die Stadt müsse noch einen erheblichen Betrag dazu finanzieren, aber nicht mehr, als sie vorher bei der dezentralen Unterbringung der Angebote auch schon bezahlen musste. „Das war ja die Vorgabe der Politik, dass es mit dem Stadtteilzentrum unterm Strich nicht teurer werden darf. Wir werden in der Zukunft immer wieder Förderprogramme abrufen, um das Haus mit Leben zu füllen“, kündigte Grohe an.

Das Einweihungsfest ist für Samstag, 29. April, geplant. Bis dahin sind alle Kooperationspartner eingezogen und häuslich eingerichtet.

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