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Geschwindigkeit: Tempo 30-Zone eingerichtet: Fuß vom Gas an der Kita im Nordring

Um die Autofahrer an das neue Tempolimit an der Kita XI zu gewöhnen, wurden in beiden Fahrtrichtungen Tempo-Displays aufgestellt, welche die Geschwindigkeit anzeigen. Nach drei Wochen werden sie wieder abgebaut.
An der Kita XI im Nordring wird Tempo 30 eingeführt. An der Kita XI im Nordring wird Tempo 30 eingeführt.
Mörfelden-Walldorf. 

Von morgen an gilt im Nordring, in Höhe der Kindertagesstätte XI, Tempo 30. Die punktuelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Kilometer pro Stunde wurde durch eine Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) möglich.

Die StVO sieht innerhalb geschlossener Ortschaften eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde vor. Zumindest ein Hauptstraßennetz mit Vorfahrtregelung muss unter Zugrundelegung der grundsätzlich innerhalb geschlossener Ortschaften zulässigen Höchstgeschwindigkeit bereitgehalten werden.

Geändert wurde die StVO am 14. Dezember 2016 im Sinne von schutzbedürftigen Einrichtungen an Hauptverkehrsstraßen. Es dauerte aber noch ein knappes halbes Jahr, bis die Verwaltungsvorschriften hierzu erlassen wurden. „Wir haben die Thematik in die politischen Diskussionen zu Tempo 30 eingebracht“, berichtet Bürgermeister Heinz-Peter Becker. Zur Verkehrskonzeption erfolgte am 28. November vergangenen Jahres ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, welcher mehrere verkehrliche Änderungen vorsieht.

Drei Tafeln

Die schutzbedürftigen Einrichtungen, wie Schulen, Kindertagesstätten und Senioreneinrichtungen, befinden sich in Mörfelden-Walldorf fast ausschließlich innerhalb von Tempo 30-Zonen. Zwar grenzen auch eine weitere städtische Kindertagesstätte und die katholische Kindertagesstätte Mörfelden an Hauptverkehrsstraßen, hier liegt aber jeweils der Eingangsbereich innerhalb einer Tempo 30-Zone. Zur Kita XI im Nordring wurden nun drei weiße Trägertafeln installiert. Diese zeigen das Warnzeichen „Kinder“, die zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 Kilometer pro Stunde, die zeitliche Beschränkung dieser Regelung von Montag bis Freitag, 6 bis 18 Uhr, und die Länge der Tempo 30-Strecke an.

In Richtung Aschaffenburger Straße musste der schutzbedürftige Bereich mit zwei Tafeln ausgestattet werden, da zwischendrin noch die Havelstraße einmündet, erläutert Werner Schaffner. Weiter teilt der Vertreter der städtischen Straßenverkehrsbehörde mit, dass nach den Verwaltungsvorschriften die Geschwindigkeitsbeschränkung nur in der für die Einrichtung erforderlichen Zeit, nämlich während der Öffnungszeiten der Einrichtung, gelten darf.

In beiden Richtungen

Die Autofahrer sollten eigentlich durch die Verkehrszeichentafeln bereits sensibilisiert werden. „Mir ist es aber ein wichtiges Anliegen, dass sich der Fahrzeugverkehr so schnell wie möglich an die 30 Kilometer pro Stunde gewöhnt. Daher habe ich für beide Fahrtrichtungen ein Tempo-Display anbringen lassen. Diese sollen für die ersten drei Wochen durch die Anzeige der gefahrenen Geschwindigkeit zusätzlich auf die Verkehrsregelung aufmerksam machen“, teilt Becker mit.

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