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Entspannt und umweltfreundlich: Testfahrt mit einem Elektroauto überrascht

Mörfelden-Walldorf nimmt derzeit an einem Carsharing-Pilotprojekt mit Elektroautos teil. Unser Mitarbeiter Alexander Koch hat eine Testfahrt mit einem der Elektroautos gemacht, einem Renault ZOE.
Unser Mitarbeiter Alexander Koch freut sich auf die Probefahrt mit dem E-Auto und ist angenehm überrascht von der Fahrweise. Unser Mitarbeiter Alexander Koch freut sich auf die Probefahrt mit dem E-Auto und ist angenehm überrascht von der Fahrweise.
Mörfelden-Walldorf. 

Bislang steigen noch wenige Autofahrer auf ein Elektroauto (E-Auto) um. Das Argument, es gebe nicht genug Ladestationen, trifft mindestens auf die Doppelstadt nicht zu. Die eingetragene Genossenschaft BürgerEnergieRheinMain (BERMeG) erweitert das Angebot. Noch diesen Monat sollen – statt bisher vier – insgesamt elf Ladesäulen, darunter sechs in Walldorf und fünf in Mörfelden, verfügbar sein.

Am besten ist hierbei der Bereich Dalles / Rathaus in Mörfelden mit drei Ladesäulen à fünf Ladepunkten ausgestattet. Weitere Ladestationen sind oder entstehen an beiden Bahnhöfen, im Gärtnerweg, der Bürgermeister-Klingler-Straße, am Rathaus Walldorf, im Alpenring, beim Wohnpark Walldorf und beim Parkplatz von Rot-Weiß Walldorf. Der Ladevorgang dauert etwa eine Stunde, sofern von „leer“ bis auf „voll“ aufgeladen wird.

Seit Sommer 2017 gibt es in Mörfelden-Walldorf ein öffentliches Carsharing-Angebot mit E-Autos im Rahmen eines vom Land Hessen geförderten Pilotprojekts (KOMEKAN). Außer Mörfelden-Walldorf ist noch Friedrichsdorf beteiligt. Das Pilotprojekt läuft noch bis Ende diesen Jahres. Betreiber des Carsharings ist die Firma „mobileeee“ aus Frankfurt – die vier „e“ stehen für „einfach“, „effizient“, „emissionsfrei“ und „erfahren“.

Ständig verfügbar

An vier Standorten – den Bahnhöfen, am Dalles in Mörfelden und bei den Sportplätzen in Walldorf – stehen den Bürgern der Doppelstadt die E-Autos ständig zur Verfügung. Zwei E-Autos an den beiden Rathäusern werden von der Verwaltung als E-Dienstwagen verwendet.

Diese können aber abends und am Wochenende von der Bevölkerung genutzt werden. „mobileeee“ verfolgt ein „stationäres“ Konzept, das heißt, die E-Autos stehen an festen Stationen und werden dort entliehen und zurückgegeben.

„Gerade in den letzten Wochen sind viele Bürger aus allen Altersgruppen auf uns zugekommen. Das Car-
sharing ist für viele Haushalte eine attraktive Alternative, zum Beispiel jene, die gerade erwägen, einen Zweitwagen zu kaufen“, sagt Bernhard Kinkel von „mobileeee“. Die Registrierung bei der Firma geht schnell und einfach über die Internetseite www.mein-ECarSharing.de und ist kostenfrei. De Weiteren kann auch die „mobileeee“-App „fleetbutler“ auf jedem Smartphone kostenlos heruntergeladen werden.

Der Nachweis eines gültigen Führerscheins ist nötig. Hierfür geht der Nutzer entweder in eines der beiden Stadtbüros oder führt den Vorgang online über ein Post-Ident-Verfahren durch. Die Buchung des Fahrzeugs erfolgt über die App.

Mit dieser App kann das Auto auch geöffnet und die Buchung nach der Fahrt beendet werden. Vor jeder Buchung wird der Nutzer vom System über die anfallenden Kosten für den gewählten Zeitraum und die geplante Wegstrecke informiert.

Die Mietkosten für die kurzzeitige Nutzung des Autos liegen bei sechs Euro die Stunde. Hierbei sind zehn Kilometer inklusive, 20 Cent fallen pro zusätzlichem Kilometer an. Es gibt auch Angebote für den ganzen Tag sowie für das komplette Wochenende.

Wer sich, wie bei der Testfahrt für diese Zeitung, zum ersten Mal in ein Elektroauto setzt, ist angenehm überrascht, denn es gibt beim Fahren keine Umstellung. Der in Mörfelden-Walldorf für das Carsharing-Projekt verwendete Renault ZOE ist leicht zu bedienen und fährt sich sehr angenehm.

Das Lenkrad ist verstellbar, der Innenraum freundlich eingerichtet. Der Wagen fährt ausgesprochen ruhig, man fühlt sich sicher und bleibt daher auch bei zwei Stunden Testfahrt über Landstraße, im Stadtverkehr und auf der Autobahn entspannt.

Bis zu 135 Sachen

Der Wagen kann bis zu 135 Kilometer pro Stunde schnell fahren, die Autobahn ist kein Problem, zumal der Renault schnell beschleunigt. Das wendige Auto ist für den Stadtverkehr sehr gut geeignet, ebenso für die Landstraße und kurze Autobahnstrecken.

Für lange Wegstrecken ist der Wagen eher nicht ausgerichtet. Das ist auch nicht das Konzept der Firma „mobileeee“, die sich unter anderem auf Nahmobilität spezialisiert hat. Reichweite, Lade-Prozentsatz und Fahrtgeschwindigkeit werden dem Fahrer auf dem Display angezeigt.

 

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