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Komödie: "Theater im Hayn" steht mit dem Stück "Neurosige Zeiten" auf der Bühne

Von Die Premiere des Stücks „Neurosige Zeiten“ ist am 16. Februar im katholischen Gemeindezentrum. Die Komödie spielt in einer skurrilen Psychiatrie-Wohngruppe.
Das Ensemble des „Theaters im Hayn“ freut sich schon auf die Premiere der „Neurosigen Zeiten“, die Proben laufen auf Hochtouren. Das Ensemble des „Theaters im Hayn“ freut sich schon auf die Premiere der „Neurosigen Zeiten“, die Proben laufen auf Hochtouren.
Dreieich. 

Das Ensemble des „Theaters im Hayn“ ist in der heißen Phase – viele Stunden treffen sich die Schauspieler, um ihr neues Stück bestens vorzubereiten. „Wir feiern in diesem Jahr unser zehntes Jubiläum – allerdings erst mit dem neunten Stück“, berichtet Regisseurin Ursula Seib. Manch einer von den ambitionierten Laienschauspielern ist allerdings schon länger dabei, denn die Gruppe ging 2008 aus der Theatergruppe des Odenwaldclubs Dreieichenhain hervor. Seitdem präsentiert Ursula Seib mit einer Ausnahme jedes Jahr ein neues Stück. „Es ist nicht so ganz leicht, die Gruppe über Jahre zusammenzuhalten“, sagt die Regisseurin. Die zeitliche Belastung ist ein Thema – gerade die berufstätigen Akteure müssen sich neben Job und Familie Zeit für die aufwendigen Proben nehmen. „Aber gerade in diesem Jahr haben wir wieder einen solchen Spaß. Ich glaube, wir haben ein super Stück gefunden und werden unser Publikum gut unterhalten“, hofft Ursula Seib. Denn Qualität und Unterhaltung sind der Regisseurin wichtig. „Neurosige Zeiten“ heißt der Titel der Komödie aus der Feder der in Mainz lebenden Autorin Winnie Abel.

Das Programm verspricht einige Verwicklungen: Wie empfängt man Besuch in einer Psychiatrie, ohne dass der Besuch merkt, dass er in einer Klapsmühle ist? Vor dieser Herausforderung steht Agnes Adolon (Petra Kreiner), Tochter einer reichen Hoteldynastie. Denn ihre Mutter Cecile (Ursula Seib) meldet spontan Besuch an – nur dass diese davon ausgeht, Agnes residiere in einer Villa und nicht in der Klapse. Kurzerhand sollen die Mitbewohner aus Agnes skurriler Psychiatrie-Wohngruppe nun versuchen, wie ganz normale Menschen zu wirken und das wahnwitzige Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf: Der zwangsneurotische Hans (Maximilian Nowak) muss den langjährigen Lebenspartner mimen, die wahnhafte Marianne (Karin Lerche-Werinhold) wird als Haushälterin ausgegeben, die manisch-depressive Künstlerin Desirée (Ute Cobb) wird zur Freundin des Hauses erklärt und der menschenscheue Willi (Michael Kohlhaas) soll den ganz normalen Hausmeister spielen – ein Vorhaben, das nach hinten losgehen muss. Doch als dann auch noch immer mehr ungebetener Besuch in der Wohngruppe auftaucht, Agnes Mutter die Psychiaterin Dr. Dr. Ilse Schanz (Francesca Eifler) in Gewahrsam nimmt und dann sogar selbst in der Zwangsjacke landet, läuft das verrückte Verwechslungsspiel völlig aus dem Ruder. Agnes und ihre Mitbewohner treiben unaufhörlich einem Chaos entgegen.

Die Premiere der „Neurosigen Zeiten“ ist am Freitag, 16. Februar, um 19.30 Uhr im katholischen Gemeindezentrum, Taunusstraße 47. Am Samstag, 17. Februar, um 19.30 Uhr und am Sonntag 18. Februar um 18 Uhr gibt es zwei weitere Vorstellungen. Saalöffnung ist eine halbe Stunde vorher. Karten zwischen 12 und 15 Euro gibt es bei Fußpflege Ute Cobb, Alte Bogengasse 35, oder an der Abendkasse.

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