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Tipps von den Profis für Kelsterbacher Schüler: Trainingseinheit mit den Skyliners

Von Aus der Integrierten Gesamtschule und der Karl-Krolopper-Schule Kelsterbach kamen Schüler zum Promotion-Training mit einer Abordnung der Fraport Skyliners. Begeisterung für das Basketballspiel sollte geweckt werden.
Mitten im Training: Jung-Profi Cosmo Grühn zeigt, wie die gekonnte Ballführung geht. Mitten im Training: Jung-Profi Cosmo Grühn zeigt, wie die gekonnte Ballführung geht.
Kelsterbach. 

Basketball zu spielen soll aus Freude an diesem Sport und an der Bewegung insgesamt erfolgen. Dies vermittelte recht eindrucksvoll eine kleine Delegation der Fraport Frankfurt Skyliners, die am Freitagvormittag in Kelsterbach zu Gast war. Die Integrierte Gesamtschule und die Karl-Krolopper-Schule Kelsterbach hatten sich für dieses besondere Sport-Ereignis beworben und Glück gehabt. Glück deshalb, weil derzeit fast zwei Jahre vergehen können, bis es wieder einen freien Termin gibt. Am Freitagmorgen war es soweit.

Ganz gespannt stehen die rund 30 Schüler aus der Integrierten Gesamtschule und der Karl-Krolopper-Schule Kelsterbach aufgereiht wie an einer Schnur in der Baugéhalle und erwarten, was da auf sie zukommt. Harald Roth, Basketballlehrer in den Diensten der Fraport Frankfurt Skyliners, erklärt eine zu absolvierende Übung. „Aber erst hinhören, dann zusehen und erst danach loslegen“, lautet wiederholt seine Anweisung.

Perfektes Dribbling

Cosmo Grühn, Jung-Profi der Skyliners, steht mit dem Basketball in der Hand im Rückraum und wartet auf das Zeichen. Dann legt er los. Er dribbelt kurz, täuscht einen Richtungswechsel an, dann verschwindet der Ball zwischen seinen Beinen und erscheint wieder auf der anderen Seite – so geht das drei bis viermal. „So, und jetzt Ihr“, fordert Harald Roth die Schüler auf. Doch anstatt eines koordinierten Ablaufs, gibt es ein Getrampel, die Bälle verfehlen die Richtung und werden kichernd wieder eingefangen. „Naja, suboptimal“, beschreibt der Basketballtrainer das Ergebnis lachend.

Trikot und Foto gab’s dazu

Skyliners-Eventorganisatorin Anja Emler war mit Harald Roth und Cosmo Grühn nach Kelsterbach gekommen. Zuerst hatte es ein paar persönliche Informationen seitens der Gäste gegeben. Harald Roth beschrieb seinen Weg vom aktiven Basketballer zum heutigen Trainer der Damen-Bundesligamannschaft. Der 1,98 Meter große Cosmo Grühn schilderte seinen Werdegang vom Jungbasketballer zum Center der Fraport Skyliners Juniors. Dann ging es auch schon los, jeder erhielt ein Skyliners-Trikot und das obligatorische Teamfoto wurde gemacht.

Ein Pfiff durchschnitt das Durcheinander von Ballspielerei und Unterhaltung. „Wir bringen uns erst einmal in Stimmung“, so Harald Roth. Im Gegenüber mit einem Partner galt es, eine genaue Abfolge von Fußstampfen, Händeabklatschen zu absolvieren. Das war für alle mehr lustig als erfolgreich. „Alles kein Problem, durch diesen Spaß werden Endorphine freigesetzt, was sich auf das Folgetraining dann positiv auswirkt“, erklärt Anja Emler. Und so war es dann auch.

Im Wechsel von Anspannung und mit Freude ausgeführten Übungseinheiten verging die Zeit wie im Flug. Zuerst wurden einfache Ballführungstechniken geübt, dann kam das gleiche Spiel im „Rückwärtsgang“ dazu, schließlich noch der Handwechsel und als Steigerung ein Dribbling aus allen gelernten Kombinationen. „Und wenn Ihr dann mal unter dem Korb stehen solltet, dann gibt es auch hier Techniken, um aus aussichtslosen Positionen zum Erfolg zu kommen“, betonte Harald Roth. Wie dies in der spielerischen Praxis aussieht, das zeigte dann zum Abschluss Cosmo Grühn. Bei allen war das Feuer der Begeisterung am Basketballspiel geweckt, jetzt liegt es an den Sportlehrern Nadja John (Karl-Krolopper-Schule) und Stephan Sommer (Integrierte Gesamtschule) dort anzuknüpfen. Die Arbeit von Harald Roth und Cosmo Grühn war ein guter Anfang.

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