Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Neu-Isenburg 23°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Mehr als 110 Mädchen und Jungen erleben ein spannendes Programm: Tschüss Ferienspiele, wir kommen wieder

Von Für die Kinder und Betreuer hätten die Ferienspiele in Walldorf noch weitergehen können. Sie hatten bei den verschiedensten Angeboten eine Menge Spaß. Doch gestern war das Abschlussfest angesagt.
Zum Abschluss der Ferienspiele in Walldorf brillierten die jungen Teilnehmer mit dem Lied „Hey, Helene“ und die Eltern sangen mit. Foto: Carmen Erlenbach Zum Abschluss der Ferienspiele in Walldorf brillierten die jungen Teilnehmer mit dem Lied „Hey, Helene“ und die Eltern sangen mit.
Mörfelden-Walldorf. 

Nun ist es vorbei: Zwei Wochen lang ging es bei den Ferienspielen der städtischen Jugendpflege in Walldorf rund. Während Betreuer von Ferienspielen in anderen Orten sich dieser Tage vielleicht froh über das Ende des mitunter anstrengenden Spektakels zeigten, war in Walldorf von Müdigkeit und Erschöpfung nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil, Leiterin Marija Krizan und alle 15 Betreuer bedauerten beim gestrigen Abschlussfest, dass die Ferienspiele rasch vorübergegangen waren.

Wie in Mörfelden standen die zweiwöchigen Spiele auch in Walldorf unter dem Thema einer Ge-schichte, die sich drei Betreuer hatten einfallen lassen. Sie drehte sich um Professor Elias Quacksalber und den Bundesferienminister Tim Nörgelbach. Bis 1957 waren sie Freunde gewesen. Doch dann schoss Elias den Ball von Tim weg – und er wurde nie mehr wiedergefunden.

Von Robotern entführt

Während der Ferienspiele trafen die 112 jungen Teilnehmer im Grundschulalter auf die beiden Männer. Als Bundesferienminister wollte Tim die Ferienspiele abschaffen. Denn er konnte nie verkraften, dass sein Ball aus Kindertagen für immer weg war. Dem Wissenschaftler Elias tat die Geschichte mit dem verschwundenen Ball leid. Er bat die Kinder um Hilfe und wollte ihn wieder holen. Die erste Zeitreise der Gruppe ging jedoch schief. Sie landete im Jahr 3017. Elias wurde von Robotern entführt, deshalb war die Rückreise zunächst nicht möglich.

Während einer Nachtwanderung, die wegen eines starken Gewitters nicht wie geplant durch den Wald führte, sondern lediglich in die Sporthalle in der Nachbarschaft des Jugendzentrums, wurde der Professor schließlich befreit. Die Rückreise in das Jahr 1957 erfolgte noch in dieser Nacht. Bei dem Unwetter ging jedoch eine wichtige Schraube der Zeitmaschine verloren. Trotzdem reisten die Kinder zurück in die 1950er Jahre, fanden die Schraube und den Ball. Beim gestrigen Abschlussfest reisten sie mit Elias wieder ins Jahr 2017. Er und Nörgelbach versöhnten sich wieder – und die ausgebuchten Ferienspiele waren gerettet.

Das machte am meisten Spaß

Die neunjährige Noémi fand an den Ferienspielen die vielen verschiedenen Neigungsgruppen am allerschönsten. Darin bastelte sie Bommeln und studierte einen Tanz ein.

clearing

110 Teilnehmer der bunten und abwechslungsreichen Spiele kamen aus Walldorf, 2 aus Mörfelden. Fast alle 15 Betreuer waren als Abiturienten und Studenten erstmals dabei. „Es hat großen Spaß gemacht, ich würde das jederzeit wieder tun“, erklärte der 19-jährige Bastian Sander. Besondere Freude bereitete ihm die Arbeiten mit den Kindern.

Hervorragende Teamarbeit

„Sie haben die Geschichte richtig gelebt.“ Das einzige unerfreuliche Erlebnis während der vergangenen zwei Wochen sei das Unwetter gewesen, aufgrund dessen die geplante Nachtwanderung und viele, viele Vorbereitungen ins Wasser gefallen waren. Sander hatte die Geschichte zu den Ferienspielen mit zwei anderen Teamern entworfen. „Dabei kam das Kind in mir wieder heraus. Es war schön, dabei alle Pflichten eines Erwachsenen zu vergessen und selbst mal kurz wieder ein Kind zu sein.“

Auch der 23-jährige Tobias Leusler war als Betreuer erstmals dabei. Die Teamarbeit während der Ferienspiele habe hervorragend funktioniert. Einige Kinder seien ihm während der Ferienspiele ans Herz gewachsen. Leusler hofft, sie im kommenden Jahr wieder zu treffen, wenn er erneut bei den Spielen helfen will.

Während des Abschlussfests wurde nicht viel Tam-Tam gemacht. Die Kinder, die in sieben farblich sortierte Gruppen eingeteilt waren, sangen mit den Betreuern ihr einstudiertes Ferienspiellied samt Choreographie – und noch eines über die Zeitmaschine. Danach begaben sich alle an ein langes Büfett mit Kuchen, die Eltern spendiert hatten, ebenso wie Salate zu Grillwürstchen und frisches Obst.

Zur Startseite Mehr aus Kreise Offenbach/Groß Gerau

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse