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Ball des Tanzsport-Clubs (TSC) Egelsbach: U 20-Paar holte den Pokal beim Turnier des Tanzsport-Clubs

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Herbert Kurz und Romy Lehmann beeindruckten mit dieser akrobatischen Einlage. Herbert Kurz und Romy Lehmann beeindruckten mit dieser akrobatischen Einlage.
Egelsbach. 

Der festliche Ball des Tanzsport-Clubs (TSC) Egelsbach, der nun bereits zum zweiten Mal im benachbarten Bürgerhaus Erzhausen veranstaltet werden musste, passt recht gut dorthin. „Das Ambiente hier ist wirklich schön, manchmal muss man halt zu seinem Glück gezwungen werden“, meinte ein Egelsbacher. Doch die Freude lag auch auf Seite der Erzhäuser, deren Bürgermeister Rainer Seibold fand es gut, dass mit dem Ball des TSC eine „wirklich klasse Veranstaltung mit hohem Niveau“ hier Einzug erhalten hat. „Ich hätte nichts dagegen, wenn das Eigenheim im nächsten Jahr noch nicht für Veranstaltungen freigegeben wäre, aber das ist sehr eigennützig gedacht“, scherzte er.

„Wir haben da leider wenig Einfluss drauf, jetzt ist die Gemeindeverwaltung am Zug“, so TSC-Vorsitzender Rudi Moritz. Auch für TSC-Sportwart Georg Wiederhold ist der Eigenheim Saalbau freilich näher als das Bürgerhaus Erzhausen. „Wenn es mal ein Terminproblem gibt, dann könnte der Ball auch ganz ausfallen“, schildert er die Situation. „Wenn die Egelsbacher nichts Neues wollen, dann dürfen sie nicht jammern, wenn das alte Eigenheim-Gebäude eines Tages für immer geschlossen werden muss – und so schnell gibt es dann nichts Neues“, merkte der Vorsitzende der Egelsbacher Gemeindevertretung, Hans-Joachim Jaxt, an.

Doch beim festlichen Ball stand glücklicherweise das eigene Tanzvergnügen und das Tanzturnier um den „Preis der Hessischen Flugplatz GmbH“ im Mittelpunkt. Gemäß jährlichem Wechsel war die Latein-Kategorie dran, also die Rhythmen Samba, Cha-cha-cha, Rumba, Paso Doble und Jive. Dass nur fünf Paare am Start waren, ärgerte Georg Wiederhold. „Die kurzfristigen Absagen greifen in letzter Zeit um sich, diesmal ist es wegen der aktuellen Erkältungswelle zwar zu verstehen, doch dass jemand nichts von sich hören lässt und einfach nicht kommt, das zieht einen bösen Brief nach sich, denn wir haben ja eigens eine Hotelübernachtung organisiert.“ Zwei Paare hatten kurzfristig abgesagt, ein weiteres kam einfach nicht.

„Somit kommen alle Paare in die Finalrunde“, meinte Turnierleiter Andreas Mohrmann, der sonst als Beisitzer an der Seite seine Frau Katja fungiert – aber diese hatte auch die Grippewelle erwischt. Wie gut, dass er die Regularien kennt und somit seine erkrankte Gattin souverän vertreten konnte. Angesichts der angemeldeten Turnierpaare galten Willi Lein und Julia Fetter (TC Blau-Orange Weilburg) als mögliche Favoriten, doch es sollte ganz andres kommen. Jan Janzen und Vitalina Bunina waren ein Paar, das erstmals in einem Turnier so an den Start ging. Bisher waren Janzen als auch die junge Moskauerin Bunina mit anderen Partnern unterwegs. Beide jedoch mit bereits beachtlichen Erfolgen.

„Wir haben uns bei einem internationalen Turnier getroffen und meine Trainerin hat uns dann zusammengebracht“, erzählt der 19-jährige Janzen. Seine 17-jährige Tanzpartnerin lebt noch bei Moskau und kommt immer – mit Visum – zu den Trainingseinheiten und zu den Turnieren angejettet. Bei den Ballbesuchern hatte anfangs kaum jemand dieses Paar auf seiner Favoritenliste. Für Bürgermeister Seibold und Ehefrau Nurten waren Jakob Wetsch und Partnerin Meike Kerscher die besten. „Zumindest ist das die tollste Frau mit dem schönsten Kleid“, nannte Seibold seine Kriterien.

Als nach dem dritten Tanz die offene Wertung der Richter wieder „fünfmal die Eins“ lautete, entfuhr es einer Konkurrentin spontan „kann das wahr sein?“ Es wurde noch deutlicher: Jan Janzen und Vitalina Bunina erhielten bei allen der fünf Latein-Tänze die Platznote Eins. „Das sind die kommenden Weltmeister“, meinte ihre Trainerin Olga Müller-Omeltchenko, die selbst mit ihrem Mann Rolf Müller den Weltmeistertitel errungen hatte. Joe Bauer, Geschäftsführer der Flugplatz GmbH, überreichte den Pokal an das Siegerpaar. Der zweite Platz ging an Willi Lein/Julia Vetter , gefolgt von Jakob Wetsch/Meike Kerscher (Stuttgart).

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